Günther Beikert

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GBeikert.jpg
Günther Beikert, 2008
Name Günther Jakob Beikert
Verband DeutschlandDeutschland Deutschland
Geboren 16. Juli 1968
Viernheim, Bundesrepublik Deutschland
Titel Internationaler Meister (1993)
Aktuelle Elo‑Zahl 2394 (Oktober 2020)
Beste Elo‑Zahl 2495 (Januar 1998)
Karteikarte bei der FIDE (englisch)

Günther Jakob Beikert (* 16. Juli 1968 in Viernheim) ist ein deutscher Schachspieler.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 10./11. Februar 1990 gewann er ein 24-Stunden-Marathonblitzturnier in Dresden. Dabei handelte es sich um das „größte Blitzturnier der Welt“. 304 Teilnehmer spielten 15.711 Partien; jeder der Spieler hatte entweder 102 oder 106 Partien zu spielen.[1] 1994 wurde er Zweiter bei der Weltmeisterschaft des Hochschulverbandes FISU in Sofia.[2]

Mannschaftsschach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit der Mannschaft des SC Viernheim spielte er überwiegend in der 2. Bundesliga Süd, 1998/99 für eine Saison in der 1. Schachbundesliga. Von 2000 bis 2002 spielte er beim SC Baden-Oos in der Oberliga Baden und 2. Bundesliga Süd[3], bevor er wieder zum SC Viernheim zurückkehrte. Ab der Saison 2007/08 spielte er erneut in der Schachbundesliga, diesmal für den Hamburger SK. Seit der Saison 2009/10 ist er wieder für den SC Viernheim aktiv, unter anderem in der Saison 2013/14 und erneut seit 2018 in der 1. Bundesliga. Mit Viernheim nahm Beikert auch am European Club Cup 2019 teil.[4] Im französischen Ligabetrieb spielte er von 1989 bis 1994 für Rouen, von 1994 bis 2006 für den Club de Orcher la Tour Gonfreville und ab 2009 für Gif sur Yvette. In der österreichischen Staatsliga B spielte er von 1997 bis 2000 für den SV Grieskirchen. Bei Länderkämpfen spielt Beikert für den Badischen Schachverband.

Schachverband[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Er war von 2000 bis 2007 Vertreter der Landesverbände bei der Kommission Leistungssport des Deutschen Schachbundes. Günther Beikert ist der Sohn des langjährigen Präsidenten (1994–2004) des Badischen Schachverbandes Eberhard Beikert.

1992 gewann er in Ladenburg die Badische Meisterschaft. Der Internationale Meister (seit 1993) promovierte 1999 an der Universität Heidelberg zum Thema Neutronentransportrechnungen als Hilfsmittel für Messungen der Neutronenausbeute von Fusionsexperimenten.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Günther Beikert – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Schachrekorde auf schachecke.de
  2. Medaillengewinner der FISU 1990 bis 2004 (PDF, 31 kB; englisch)
  3. Alte DWZ-Karteikarte beim Deutschen Schachbund
  4. 35th European Club Cup Teamaufstellung mit Einzelergebnissen Viernheim 1934. In: chess-results.com. 20. November 2019, abgerufen am 1. Januar 2020.