Gürpınar (Van)

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Gürpınar
Wappen fehlt
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Gürpınar (Van) (Türkei)
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Basisdaten
Provinz (il): Van
Koordinaten: 38° 20′ N, 43° 25′ OKoordinaten: 38° 19′ 37″ N, 43° 24′ 48″ O
Höhe: 1730 m
Telefonvorwahl: (+90) 432
Postleitzahl: 65 900
Kfz-Kennzeichen: 65
Struktur und Verwaltung (Stand: 2018)
Gliederung: 79 Mahalle
Bürgermeister: Osman Doğramacı
Website:
Landkreis Gürpınar
Einwohner: 35.155[1] (2017)
Fläche: 4.028 km²
Bevölkerungsdichte: 9 Einwohner je km²
Kaymakam: Osman Doğramacı
Website (Kaymakam):

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Gürpınar (armenisch Have-tzor oder Հայոց ձոր Hayots-tzor, kurdisch Payîzawa) ist ein ehemaliger Landkreis in der ostanatolischen Großstadtkommune Van im Rang einer Gemeinde (Belediye). Gürpınar liegt im Süden der Provinz und grenzt an die Provinzen Hakkâri und Şırnak. Mit einem Fünftel der Fläche ist Gürpınar die größte Gemeinde und hat die geringste Bevölkerungsdichte der Großstadtkommune. Sie besteht aus 79 Ortsteilen (Mahalle), die vor der Verwaltungsreform noch Dörfer (Köy) waren.

Gürpınar hieß früher Kiğzi. Dieser Name stammt vom armenischen Wort für Insel ab. Die Verwaltungseinheit hieß auf türkisch Avasor. Dieser Name ist trotz des kurdischen Anscheins („Rotes Wasser“) armenischen Ursprungs (Hayots-tzor) und bedeutet „Das Tal von Hayk“. Dies geht auf die Burg Hayk zurück, die sich im Mahalle Çavuştepe befindet.[2]

In der Gemeinde befinden sich die armenischen Kloster Surp Marinos und Hogots, die nach dem Völkermord an den Armeniern zerstört wurden.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hüseyin Çelik, Hochschulprofessor, Politiker und ehemaliger Bildungsminister

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Nufusu.com, abgerufen am 11. November 2018
  2. Index anatolicus