G-Star

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G-Star Raw Denim Logo

Die Marke G-Star ist eine niederländische Jeans- und Modemarke.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Marke wurde 1989 ursprünglich unter dem Namen „Gapstar“ in den Niederlanden und in Belgien gegründet. Der Firmensitz ist in Amsterdam.

Die erste Kollektion der Modemarke Gapstar wurde zusammen mit Hilfe der Schweizer Marke Big Star entworfen. Gapstar benannte sich 1993 in „G-Star“ um, da die Firma international expandierte und mit einer Firma namens „The Gap“ ein Rechtsstreit um die Namensrechte drohte. 2003 übernahm Jos van Tilburg „G-Star“ von der Secon–Fashion-Gruppe.

Bekannt sind besonders die G-Star Jeans. Weitere Produkte sind Jacken, T-Shirts, Pullover, Mäntel, Mützen und Schuhe. Zu den wohl bekanntesten Jeans-Modellen der Marke gehört die G-Star Elwood für Männer, die eine runde Naht auf der Höhe des Gesäßes hat. Die Hosen werden in erster Linie aus Denim hergestellt.

G-Star-Geschäft

In Kritik geriet G-Star durch Verstöße[1] gegen OECD-Richtlinien und Arbeitsrechtsverletzungen[2] in den indischen Jeans-Fabriken der „Fibres and Fabrics International“ (FFI) und deren Tochterfirma „Jeans Knit Pvt Ltd“. Infolge einer Klage wegen Rufschädigung durch die FFI wurden internationale Haftbefehle[3] gegen Aktivisten der Clean Clothes Campaign (CCC) und des „India Committee of the Netherlands“ (ICN) erlassen. Am 6. Dezember 2007 kündigte G-Star die Geschäftsbeziehungen[4] mit der FFI. Unter Absprache von CCC, ICN und FFI, wurden der Belegschaft von FFI unterdessen Arbeitsrechtsbeistand und Gewerkschaftsfreiheit zugesichert. Infolgedessen arbeitet G-Star wieder mit der FFI zusammen. Auch wurden die internationalen Haftbefehle am 29. Januar 2008 zurückgezogen.[5]

Bis heute begleitet G-Star der Claim „Just the Product“.

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Greenpeace kritisierte die Marke, da diese hochgiftige Stoffe bei der Herstellung von Kleidung verwendet. In Folge der von Greenpeace durchgeführten Detox-Kampagne, hat sich G-Star neben 22 weiteren Herstellern verpflichtet Giftstoffe aus ihrer Kleidung zu verbannen.[6][7]

Designer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1991 begann der französische Designer Pierre Morisset für G-Star zu arbeiten. 1994 unterzeichnete er den Vertrag als Vollzeit-Head-Designer. Morisset hat mitgeholfen, die bekannte G-Star Elwood zu gestalten. Ursprünglich wollte dieser Architektur studieren.

Models[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2010 heuerte G-Star den norwegischen Schachgroßmeister und Weltranglistenersten Magnus Carlsen und auch die Schauspielerin Liv Tyler als Model an. Für die Herbst/Winter-Kampagne 2013 standen Kasabian-Gitarrist Sergio Pizzorno und Tänzerin Keenan Kampa vor der Kamera.[8]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. auf www.evb.ch (Memento des Originals vom 18. November 2008 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.evb.ch (PDF; 154 kB)
  2. FFI Court Order (Memento des Originals vom 18. November 2008 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.evb.ch (PDF; 1,4 MB)
  3. Clean Clothes vom 7. Dezember 2003 (Memento vom 12. Dezember 2008 im Internet Archive)
  4. Clean Clozhes vom 7. Dezember 2006 (Memento des Originals vom 7. Januar 2008 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.cleanclothes.org
  5. Happy End für indische Näherinnen. Public Eye, 31. Januar 2008, abgerufen am 14. März 2019.
  6. http://www.greenpeace.org/austria/de/themen/umweltgifte/was-wir-tun/detox/
  7. Archivlink (Memento vom 19. Juni 2012 im Internet Archive)
  8. Ballerina und Kasabian-Gitarrist modeln für G-Star..

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]