Gabor Wiese

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Gabor Wiese (* 1976) ist ein deutscher Mathematiker, der sich mit Zahlentheorie und Modulformen befasst.

Er studierte 1996 bis 2001 Mathematik an der Universität Heidelberg und der Universität Cambridge (1999/2000) und wurde 2005 an der Universität Leiden bei Bas Edixhoven promoviert (Modular Forms of Weight One over Finite Fields)[1], bei dem er schon zuvor in Rennes war. Als Post-Doktorand war er an der Universität Regensburg und wurde 2007 Juniorprofessor am Institut für experimentelle Mathematik der Universität Duisburg-Essen. Er ist ordentlicher Professor an der Universität Luxemburg.

Er befasst sich mit arithmetischer Geometrie und Modulformen, wobei er auch explizite Berechnungen mit Computeralgebra-Programmen für Modulformen ausführt (Experimentelle Mathematik).

2010 erhielt er den Gottschalk-Diederich-Baedeker-Preis.

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Der Zusammenhang von Modulformen und Zahlkörpern (pdf), Essener Unikate, Nr. 33, 2008
  • Dihedral Galois representations and Katz modular forms, Documenta Mathematica, Band 9, 2004, S. 123–133
  • On the faithfulness of parabolic cohomology as a Hecke module over a finite field, J. Reine und Angewandte Math., Band 606, 2007, S. 79–103
  • Multiplicities of Galois representations of weight one (with an appendix by Niko Naumann), Algebra and Number Theory, Band 1, 2007, S. 67–85
  • mit Luis Dieulefait: On Modular Forms and the Inverse Galois Problem, Trans. AMS, Band 363, 2011, S. 4569–4584
  • On modular symbols and the cohomology of Hecke triangle surfaces, International Journal of Number Theory, Band 5, 2009, S. 89–108.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Gabor Wiese im Mathematics Genealogy Project (englisch) Vorlage:MathGenealogyProject/Wartung/id verwendet