Gabriel Calderón

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Gabriel Calderón
Gabriel Calderón.jpg
Gabriel Calderón im Jahre 2007
Spielerinformationen
Name Gabriel Humberto Calderón
Geburtstag 7. Februar 1960
Geburtsort Rawson, ChubutArgentinien
Größe 180 cm
Position Mittelfeldspieler und Stürmer
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1976 Club El Porvenir 25 0(3)
1977 Racing Club Avellaneda 28 0(3)
1978 CA Lanús 24 0(0)
1979–1981 Racing Club Avellaneda 85 (13)
1981–1983 CA Independiente 74 (15)
1983–1987 Betis Sevilla 131 (38)
1987–1990 Paris Saint-Germain 102 (11)
1989–1990 Paris Saint-Germain B 4 0(3)
1990–1992 FC Sion 47 (17)
1992–1993 SM Caen 36 0(2)
1993–1994 FC Lausanne-Sport 31 0(5)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
Argentinien Jugend
1977–1981 Argentinien (U 20) 20 (5)
1981–1990 Argentinien 23 (1)
Stationen als Trainer
Jahre Station
1997–2000 SM Caen
2003 FC Lausanne-Sport
2004–2005 Saudi-Arabien
2007–2008 Oman
2008–2010 al-Ittihad
2010–2011 al-Hilal
2011–2012 Baniyas SC
2012–2013 Bahrain
2014– Betis Sevilla
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Gabriel Humberto Calderón (* 7. Februar 1960 in Rawson, Chubut) ist ein ehemaliger argentinischer Fußballspieler und derzeitiger -trainer.

Spielerkarriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Calderón begann seine Karriere zunächst als Nachwuchsspieler bei den argentinischen Vereinen Club El Porvenir, Racing Club Avellaneda, Club Atlético Lanús und dem Club Atlético Independiente, bevor der offensive Mittelfeldspieler 1983 zu Betis Sevilla nach Spanien wechselte. Dort blieb er bis 1987 und lief in insgesamt 131 Partien auf, wobei er 38 Tore schoss. 1987 wechselte er zu Paris Saint-Germain, wo er in 102 Spielen insgesamt elf Treffer erzielte. Weitere Stationen seiner Karriere waren die Vereine FC Sion (1990 bis 1992) und Lausanne Sports (1993/1994) in der Schweiz sowie SM Caen in Frankreich.

Nationalmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den Jahren 1981 bis 1990 wurde Calderón insgesamt 23 Mal zu Spielen der Albiceleste berufen. Er stand dabei auch als Stürmer im Aufgebot zu den Weltmeisterschaften 1982 und 1990. Als Nationalspieler gelang ihm ein Tor.

Trainerkarriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1994 beendete Calderón seine aktive Karriere und arbeitete zunächst als Fernsehkommentator, bevor er 1997 bei Caen eine Trainerlaufbahn begann und dort bis 2000 wirkte. Anschließend trainierte er seine ehemalige Mannschaft in Lausanne bis 2003, bevor er 2004 Trainer der Fußballnationalmannschaft Saudi-Arabiens wurde. Dort gelang ihm zwar die Qualifikation zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland, nach einem enttäuschenden Auftritt der Mannschaft bei den Westasienspielen 2005 wurde er aber entlassen und durch den Brasilianer Marcos Paquetá ersetzt. Von April 2007 bis 2008 trainierte Calderón die Nationalelf des Oman. Im Juni 2008 übernahm er das Traineramt bei dem saudi-arabischen Klub Al-Ittihad, das er bis 2010 innehatte. Im Anschluss trat er die Nachfolge von Eric Gerets als Trainer von Al-Hilal in Saudi-Arabien an, bevor er nach einem Intermezzo bei Baniyas SC die Nationalmannschaft von Bahrain übernahm. Ab dem 13. August 2013 war Calderon vereinslos. Im Januar 2014 verpflichtete ihn Betis Sevilla als Trainer.[1]

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Paris Saint-Germain
  • Vizemeister 1988–89
FC Sion
  • Schweizer Meister 1991–92
  • Schweizer Pokalsieger 1991
Argentinien
  • 1979 Jugendweltmeister
  • 1990 Vizeweltmeister

Als Trainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

al-Ittihad
  • Vize-AFC Champions League 2009
  • Saudi Premier League:
    • Meister 2008-09
  • King Cup of Champions:
  • 2010 Sieger
  • 2008 und 2009 Finalist
al-Hilal
Baniyas
  • UAE President's Cup:
    • Vize 2012

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Gabriel Calderon ist neuer Trainer bei Schlusslicht Betis. In: Rheinische Post vom 20. Januar 2014 (abgerufen am 20. Januar 2014).