Gabriela Szabo

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Gabriela Szabo Leichtathletik

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Nation RumänienRumänien Rumänien
Geburtstag 14. November 1975
Geburtsort Bistrița
Größe 158 cm
Gewicht 42 kg
Karriere
Disziplin Mittelstreckenlauf
Bestleistung 3:56,97 min (1500 m)
14:31,48 min (5000 m)
Status zurückgetreten
Karriereende 2004
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 1 × Gold 1 × Silber 1 × Bronze
Weltmeisterschaften 3 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
Europameisterschaften 0 × Gold 2 × Silber 1 × Bronze
Hallen-WM 4 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
Hallen-EM 2 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
Junioren-WM 1 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
Olympische Ringe Olympische Spiele
0Silber0 Atlanta 1996 1500 m
0Gold0 Sydney 2000 5000 m
0Bronze0 Sydney 2000 1500 m
Weltmeisterschaften
0Gold0 Athen 1997 5000 m
0Gold0 Sevilla 1999 5000 m
0Gold0 Edmonton 2001 1500 m
Europameisterschaften
0Bronze0 Helsinki 1994 3000 m
0Silber0 Budapest 1998 5000 m
0Silber0 München 2002 1500 m
Hallenweltmeisterschaften
0Gold0 Barcelona 1995 3000 m
0Gold0 Paris 1997 3000 m
0Gold0 Maebashi 1999 1500 m
0Gold0 Maebashi 1999 3000 m
0Silber0 Lissabon 2001 3000 m
Halleneuropameisterschaften
0Gold0 Valencia 1998 3000 m
0Gold0 Gent 2000 3000 m
Juniorenweltmeisterschaften
0Silber0 Seoul 1992 3000 m
0Gold0 Lissabon 1994 3000 m
 

Gabriela Szabo (ungarische Schreibweise Szabó Gabriela; * 14. November 1975 in Bistrița, Kreis Bistrița-Năsăud) ist eine ehemalige rumänische Leichtathletin und derzeitige Sportfunktionärin und Politikerin. Sie war Mittel- und Langstreckenläuferin und Olympiasiegerin. Vom 5. März 2014 bis 4. November 2015 war Gabriela Szabo rumänische Jugend- und Sportministerin im Kabinett Ponta III und Kabinett Ponta IV.[1]

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Szabos Vater gehört der ungarischen Minderheit in Rumänien an, ihre Mutter ist Rumänin. Gabriela Szabo spricht selbst kein Ungarisch.[2]

Bei den Leichtathletik-Europameisterschaften 1994 in Helsinki gewann die damals 18-Jährige die Bronzemedaille im 3000-Meter-Lauf. Danach ging es mit ihrer Karriere steil bergauf.

Insbesondere bei den Olympischen Spielen war sie erfolgreich. Bei den Spielen 1996 in Atlanta gewann sie die Silbermedaille im 1500-Meter-Lauf hinter der Russin Swetlana Masterkowa und vor Theresia Kiesl aus Österreich. Bei den Olympischen Spielen 2000 in Sydney gewann sie die Goldmedaille im 5000-Meter-Lauf vor der Irin Sonia O’Sullivan und der Äthiopierin Gete Wami sowie die Bronzemedaille über 1500 Meter hinter der Algerierin Nouria Mérah-Benida und ihrer Landsfrau Violeta Szekely.

Dreimal wurde sie Weltmeisterin: bei der WM 1997 und der WM 1999 über 5000 m und bei der WM 2001 über 1500 m. Außerdem wurde sie dreimal Hallen-Weltmeisterin über 3000 m (1995, 1997, und 1999) und hält den Hallen-Weltrekord über 5000 m mit einer Zeit von 14:47,35 min.

Ihr letzter großer Erfolg war der Gewinn der Silbermedaille über 1500 m bei der EM 2002 in München. Dies war ihre dritte Europameisterschaftsmedaille nach Bronze über 3000 Meter 1994 und Silber über 5000 Meter 1998. In der Halle war sie 1998 und 2000 Europameisterin über 3000 Meter.

Seit 1999 ist sie mit ihrem Trainer Zsolt Gyöngyössy verheiratet. 2004 trat sie vom Leistungssport zurück und widmete sich dem Abschluss ihres Sportstudiums. Im Jahr 2010 ist sie Vizepräsidentin des rumänischen Leichtathletikverbandes.[3]

Vom 5. März 2014 bis 4. November 2015 war sie Ministerin für Jugend und Sport im Kabinett Ponta IV. 2016 kandidierte sie für das Amt des Präsidenten des Rumänischen Olympischen Komitees unterlag bei der Abstimmung aber gegen Mihai Covaliu.[4]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Gabriela Szabo – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Adz.ro: Regierungschef Ponta stellt neues, kaum verschlanktes Kabinett vor vom 5. März 2014 abgerufen am 8. Oktober 2014
  2. Carmen Constantin: Gabi Szabo: „La Chimie, toceam toate formulele. Dar şi astăzi ştiu tabelul lui Mendeleev!“ adevarul.ro, 9. März 2013, abgerufen am 4. November 2015 (rumänisch).
  3. Gazeta Sporturilor vom 6. Juni 2010, abgerufen am 6. Juni 2010 (rumänisch)
  4. Mihai Covaliu, ales în funcția de președinte al Comitetului Olimpic și Sportiv Român
  5. DECRET Nr. 384 din 10 octombrie 2000