Gabriele-von-Bülow-Gymnasium

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Gabriele-von-Bülow-Gymnasium
Schulform Gymnasium
Schulnummer 12Y04
Gründung 1890
Adresse

Tile-Brügge-Weg 63
13509 Berlin

Ort Berlin-Tegel
Land Berlin
Staat Deutschland
Koordinaten 52° 35′ 31,7″ N, 13° 17′ 49,4″ OKoordinaten: 52° 35′ 31,7″ N, 13° 17′ 49,4″ O
Träger Land Berlin
Schüler 855 (2016/2017)[1]
Lehrkräfte 69 + 12 Referendare (2016/2017)[1]
Leitung Heike Briesemeister
Website www.gvb-berlin.de

Das Gabriele-von-Bülow-Gymnasium (abgekürzt: GvB) ist ein Gymnasium in Berlin-Tegel.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Schule wurde 1890 erstmals als private Mädchenschule gegründet. 1902 erfolgte die Umwandlung in eine öffentliche Mädchenschule, die zunächst aus gerade mal zwei Klassen mit insgesamt 28 Schülern sowie zwei Lehrerinnen bestand. 1908 wurde sie zu einer „Höheren Töchterschule“. 1911 erfolgte der Einzug in die evangelische Borsigschule in der Schöneberger Allee. Am 25. Dezember 1912 wurde die Schule in "Lyzeum Tegel" umbenannt. Bis 1922 wurde die Primarstufe abgebaut, sodass in der Schule nur noch die Jahrgänge 5 bis 10 unterrichtet wurden. Am 11. August 1923 zogen die Schüler in das heutige Schulgebäude im Tile-Brügge-Weg (zu der Zeit Steinbergstraße), welches zwei Jahre zuvor von der Firma Borsig errichtet worden war. Seither liegt das Schulgebäude in der Nähe des Humboldt-Gymnasiums. 1927 wurde eine "einjährige Frauenschule" im Anschluss an die 10. Klasse eingeführt.

1938 folgte dann die Benennung nach Gabriele von Bülow, Tochter von Caroline und Wilhelm von Humboldt und Ehefrau des späteren preußischen Außenministers Heinrich von Bülow. Sie verbrachte eine lange Zeit in Tegel.

Der Schulbetrieb wurde nach einer kurzen kriegsbedingten Unterbrechung im Sommer 1945 wieder aufgenommen. In den nachfolgenden Jahren wurden auch Jungen als Schüler zugelassen, wobei Mädchen allerdings noch lange Zeit die Mehrheit stellten.

Besonderheiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gabriele-von-Bülow-Gymnasium ist eine der drei Oberschulen in Berlin, an der Polnischunterricht angeboten wird. Die Fremdsprache wird im Rahmen des Wahlpflichtunterrichts ab Klasse 8 begonnen und durchgängig bis zum Abitur unterrichtet. Außerdem bietet das Gymnasium die Möglichkeit, ab Klasse 7 den bilingualen Zweig Deutsch-Englisch zu wählen. Ab der siebten Klasse erhalten die Schüler neben dem regulären noch zusätzlichen Englischunterricht; ab Klasse 8 wird das Fach Geografie und ab Klasse 9 das Fach Geschichte in englischer Sprache unterrichtet. Für die Schüler des bilingualen Zweiges ist Englisch obligatorischer Leistungskurs in der Sekundarstufe II. In der Schule gibt es außerdem eine Bläserklasse in den Jahrgangsstufen 7 und 8.

Die Schule nimmt am Berliner Programm zur vertieften Berufsorientierung (BvBO) teil und bietet ihren Schülern eine Unterstützung bei der Berufsorientierung und Berufswahlentscheidung.[2][3][4]

Partnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gabriele-von-Bülow-Gymnasium ist „Europäische Begegnungsschule mit Polen“ und führt Austauschprogramme mit verschiedenen polnischen Oberschulen durch. Neben dieser besonderen Verbindung unterhält die Schule gute Partnerschaften zu anderen ausländischen Schulen, z. B. in Paris und auf La Réunion.

Bekannte Schüler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Gabriele-von-Bülow-Gymnasium. In: berlin.de. Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie, 19. September 2008, abgerufen am 29. November 2016.
  2. Reinickendorf. In: www.bvbo-berlin.de. Abgerufen am 4. Oktober 2016.
  3. Bildungspartner / Gabriele-von-Bülow-Gymnasium. In: Gabriele-von-Bülow-Gymnasium. Abgerufen am 4. Oktober 2016.
  4. Reinickendorf - Infoportal BvBO 2.0. Abgerufen am 4. Oktober 2016.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]