Gabriele Cirener

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Gabriele Cirener (* 21. November 1966 in Dinslaken) ist eine deutsche Juristin, Richterin im 1. Strafsenat des Bundesgerichtshofes sowie Vorsitzende des Unabhängigen Gremiums zur Kontrolle der Ausland-Ausland-Fernmeldeaufklärung des Bundesnachrichtendienstes.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Cirener wuchs in Hünxe auf und machte dort 1986 ihr Abitur. Im gleichen Jahr begann sie ein Studium der Rechtswissenschaft an der Universität Trier, welches sie mit dem ersten Staatsexamen im Jahre 1992 abschloss. Anschließend wurde sie als Richterin auf Probe beim Amtsgericht Spandau, bei der Staatsanwaltschaft und zuletzt beim Landgericht Berlin eingesetzt. Dort wurde sie im Jahr 2001 zur Richterin auf Lebenszeit ernannt und in mehreren Strafkammern eingesetzt. Nachdem Cirener zwischenzeitlich von 2006 bis 2009 als wissenschaftliche Mitarbeiterin zum Bundesgerichtshof abgeordnet war, wurde sie 2010 zur Vorsitzenden Richterin am Landgericht Berlin ernannt und leitete sowohl eine kleine als auch eine große Strafkammer.

2012 wurde Cirener zur Richterin am Bundesgerichtshof ernannt. Dort wurde sie dem 1. Strafsenat zugewiesen und ihr wurden zugleich die Aufgaben des Ermittlungsrichters VI übertragen.[1] Am 8. März 2017 wurde sie auf Vorschlag des Präsidenten des Bundesgerichtshofs vom Bundeskabinett für sechs Jahre zur Vorsitzenden des Unabhängigen Gremiums zur Kontrolle der Ausland-Ausland-Fernmeldeaufklärung des Bundesnachrichtendienstes berufen.[2][3]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Justizpersonalien – Neue Richter am BGH. Legal Tribune Online, 3. Juli 2012, abgerufen am 9. Dezember 2018.
  2. Unabhängiges Gremium nimmt seine Arbeit auf. Legal Tribune Online, 9. März 2017, abgerufen am 3. August 2018.
  3. Wenn BND-Kontrolleure nicht kontrollieren können. Tagesschau, 7. Dezember 2017, abgerufen am 9. Dezember 2018.