Gabriele Kögl

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Gabriele Kögl (2011)

Gabriele Kögl (* 16. April 1960 in Graz) ist eine österreichische Schriftstellerin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gabriele Kögl absolvierte ein Lehramtsstudium an der Religionspädagogischen Akademie in Graz sowie ein Studium an der Filmakademie Wien, das sie mit dem Diplom im Fach Drehbuch und dem Magistergrad abschloss. Sie verfasste Drehbücher für Kurz- und Dokumentarfilme. Seit 1990 schreibt sie literarische Texte. 1993 nahm sie teil am Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt. Sie lebt heute in Wien.

Gabriele Kögl ist Verfasserin von Romanen, Theaterstücken und Drehbüchern. Ihre Theaterstücke wurden u. a. im Landestheater Linz, im Deutschen Schauspielhaus in Hamburg, im Theater der Altstadt in Stuttgart, im KosmosTheater und Theater Brett in Wien sowie bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen aufgeführt.

Gabriele Kögl ist Mitglied der IG Autorinnen Autoren, der Arbeitsgemeinschaft Österreichischer Drehbuchautoren und des Drehbuchforums Wien.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sie erhielt u. a. folgende Auszeichnungen: 1993 einen Anerkennungspreis zum Max-von-der-Grün-Preis, 1994 den Literaturförderpreis der Stadt Graz, 1995 den Clemens-Brentano-Preis der Stadt Heidelberg, 2005 den Alfred-Gesswein-Literaturpreis und den Würth-Literaturpreis sowie 2005, 2008 und 2011 den Landespreis für Volkstheaterstücke. 2019 wurde sie beim Prix Europa für das beste europäische Hörspiel von der für die von Ö1-realisierte Produktion Höllenkinder mit dem Goldenen Stier ausgezeichnet.[1]

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Romane und Erzählungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Das Mensch, Wallstein Verlag, Göttingen 1994, Neuauflage 2011
  • Das kleine Schwarze, S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main, 2000
  • Mutterseele, Wallstein Verlag, Göttingen, 2005
  • Vorstadthimmel, Roman, Wallstein Verlag, Göttingen, 2011, ISBN 978-3-8353-0844-2.[2]
  • Auf Fett Sieben, Roman, Wallstein Verlag, Göttingen, 2013, ISBN 978-3-8353-1210-4.
  • Höllenkinder, Erzählung, mit Graphiken von Georg Koenigstein, GraphikNovelsKoenigstein, Edition Roesner, Krems a. d. Donau, 2016, ISBN 978-3-903059-13-9
  • Gipskind, Roman, Picus Verlag, Wien, 2020, ISBN 978-3-7117-2098-6

Theaterstücke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hörspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Fressen, kaufen, Gassi gehen oder die Treue hat einen Hund, Hörspielfassung nach dem gleichnamigen Theaterstück, Produktion: ORF 2017, Regie: Philip Scheiner
  • Höllenkinder. Hörspielfassung der gleichnamigen Erzählung, Produktion: ORF 2018, Sprecherin: Gudrun Ritter, Regie: Elisabeth Weilenmann[3]
  • Suffer Little Children, BBC Radio 4, 3. Juli 2020, Sprecherin: Maggie Steed, Adaption und Regie: Jessica Dromgole, Übersetzung: Michael Hastik[4]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Doppelter ORF-Erfolg beim Prix Europa. In: ORF.at. Abgerufen am 12. Oktober 2019.
  2. Deutschlandfunk Büchermarkt vom 18. Juli 2011: Roman über die vaterlose Gesellschaft
  3. Erstsendung in Ö1 am 24. März 2018. ORF-Inhaltsangabe, ORF-Hörspiel-Datenbank
  4. https://www.bbc.co.uk/programmes/m000kgt4 abgerufen am 20. August 2020