Gabriele Knapstein

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Gabriele Knapstein (* 1963 in Freiburg im Breisgau) ist eine deutsche Kunsthistorikerin. Sie ist Kuratorin und ist seit 1. September 2016 Leiterin des Museums für Gegenwartskunst Hamburger Bahnhof in Berlin.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Knapstein studierte Kunstgeschichte, Geschichte und Philosophie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, der Ruhr-Universität Bochum und der Humboldt-Universität zu Berlin. Mit ihrer Dissertation George Brecht: Events. Über die Event-Partituren von George Brecht aus den Jahren 1959-63 (veröffentlicht im Wiens Verlag, Berlin) promovierte sie.

Knapstein war beteiligt an der Verwirklichung von Ausstellungen des Instituts für Auslandsbeziehungen (ifa) und übernahm unter anderem Tourneebetreuungen außerhalb des zentraleuropäischen Raums.

Seit 1999 ist sie mit Ingrid Buschmann und Matthias Osterwold für die Konzeption und Realisierung der Konzertreihe „Musikwerke Bildender Künstler“ für den Hamburger Bahnhof und andere Partner verantwortlich.[1]

Im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart war sie von 1999 bis 2001 als wissenschaftliche Mitarbeiterin, später als Ausstellungsleiterin tätig. Durch die langjährige Verbundenheit mit der Nationalgalerie empfahl deren Direktor Udo Kittelmann sie für die Position als Kuratorin des Museums. Zum 1. September 2016 übernahm sie von dem in Ruhestand getretenen Eugen Blume die Museumsleitung.

Knapstein ist außerdem Mitglied im Hochschulrat der Kunsthochschule Berlin-Weißensee seit dessen Konstituierung im Jahr 2004.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hamburger Bahnhof: Gabriele Knapstein wird neue Leiterin. Spiegel Online, 30. August 2016.