Gabriele Leupold

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Gabriele Leupold (* 11. März 1954 in Niederlahnstein) ist eine deutsche Übersetzerin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gabriele Leupold studierte Slawistik und Germanistik und war anschließend an der Universität Konstanz tätig. Ab 1985 hielt sie sich ein Jahr lang in Japan auf, wo sie an der Fukui-Universität Deutsch als Fremdsprache unterrichtete. Nach ihrer Rückkehr nach Deutschland war sie Mitarbeiterin einer Berliner Galerie. Gleichzeitig begann sie mit dem Übersetzen literarischer und künstlerischer Texte aus dem Russischen und Polnischen. Daneben leitet sie Workshops für Übersetzer und Studierende.

Gabriele Leupold ist Mitglied im Verband deutschsprachiger Übersetzer literarischer und wissenschaftlicher Werke.

Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

als Herausgeberin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Übersetzungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Abel G. Aganbegjan: Ökonomie und Perestroika, Hamburg 1989 (zusammen mit Renate Janssen-Tavhelidse)
  • Michail M. Bachtin: Rabelais und seine Welt, Frankfurt am Main 1987
  • Andrej Belyj: Kotik Letajew, Frankfurt am Main 1993
  • Andrej Belyj: Petersburg, Frankfurt am Main 2001[2]
  • Binokel und Monokel, Zug 1998
  • Evgenij V. Charitonov: Unter Hausarrest, Berlin 1996
  • Valentina N. Cholopova: Der Weg im Zentrum, Mainz [u.a.] 2002
  • Dmitri A. Prigov, Installationen für eine Putzfrau und einen Klempner, Berlin 1991
  • Leonid I. Dobyčin: Die Stadt N, Frankfurt am Main 1989
  • Sergej D. Dovlatov: Die Unsren, Frankfurt am Main 1990
  • Boris Grojs: Gesamtkunstwerk Stalin, München [u.a.] 1988
  • Ilya Kabakov, Boris Groys, Pavel Pepperstein, Zug 2001
  • Ilya Kabakov, 1964 – 1983, Leipzig 1998
  • Il’ja I. Kabakov: Die Kunst des Fliehens, München [u.a.] 1991
  • Ilja Kabakow: Über die "totale" Installation", Ostfildern 1995
  • Wojciech Kuczok: Dreckskerl, Frankfurt, M. 2007 (übersetzt zusammen mit Dorota Stroińska)
  • Wojciech Kuczok: Höllisches Kino, Frankfurt, M. 2008 (zusammen mit Dorota Stroińska)
  • Jurij M. Lotman: Die Innenwelt des Denkens, Berlin 2010 (zusammen mit Olga Radetzkaja)
  • Jurij V. Mamleev: Die irrlichternde Zeit, Frankfurt am Main 2003
  • Osip Ė. Mandel‘štam: Gespräche über Dante, Berlin 1984 (zusammen mit Wolfgang Beilenhoff)
  • Ossip Mandelstam: "Ich muß nun leben, war schon zweifach tot". Berlin 1993
  • Ossip Mandelstam: Moskau – Berlin. Berlin 2001
  • Boris L. Pasternak: Eine Brücke aus Papier, Frankfurt am Main 2000
  • Andrei Platonow: Die Baugrube, Berlin 2016
  • Michail Ryklin: Mit dem Recht des Stärkeren, Frankfurt am Main 2006.
  • Michail Ryklin: Buch über Anna. Suhrkamp, Berlin 2014 ISBN 978-3-518-42434-6
  • Varlam T. Šalamov: Erzählungen aus Kolyma. Matthes & Seitz, Berlin
  1. Durch den Schnee. 2007[3]
  2. Linkes Ufer. 2008
  3. Künstler der Schaufel. 2010
  4. Die Auferweckung der Lärche. 2011
  5. Das vierte Wologda und Erinnerungen. 2014 ISBN 978-3-88221-053-8

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Notizen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Inhaltsangabe (incl. CD), Presse-Newsletter des VdÜ, Ausgabe 2, 2009
  2. von Leupold im Rahmen von "junge weltlesebühne", Berlin, für schulische Lesungen oder Workshops ab 11./12. Klasse angeboten. Inhalt
  3. gleiches Angebot Leupolds wie in Anm. zu Belyj, Petersburg