Gailitz (Fluss)

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Gailitz
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Die Gailitz vor dem Wehr bei Maglern

Die Gailitz vor dem Wehr bei Maglern

DatenVorlage:Infobox Fluss/GKZ_fehlt
Lage Provinz Udine, Italien und Kärnten, Österreich
Flusssystem Donau
Abfluss über Gail → Drau → Donau → Schwarzes Meer
Quelle Unterhalb des Nevea-Sattels
46° 23′ 19″ N, 13° 30′ 21″ O46.38861111111113.5058333333331420
Quellhöhe ca. 1420 m s.l.m.Vorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Mündung Bei Arnoldstein in die Gail46.57027777777813.69548Koordinaten: 46° 34′ 13″ N, 13° 41′ 24″ O
46° 34′ 13″ N, 13° 41′ 24″ O46.57027777777813.69548
Mündungshöhe 548 m ü. A.Vorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Höhenunterschied ca. 872 m
Länge ca. 29,5 km[1]
Einzugsgebiet 212,5 km²[2]
Abfluss am Pegel Thörl[3]
AEo: 188 km²
Lage: 6,99 km oberhalb der Mündung
NNQ (08.10.1996)
MNQ 1976-2011
MQ 1976-2011
Mq 1976-2011
MHQ 1976-2011
HHQ (26.10.1999)
250 l/s
2,4 m³/s
7,56 m³/s
40,2 l/(s km²)
109 m³/s
237 m³/s
Rechte Nebenflüsse Raiblerbach
Durchflossene Seen Raibler See
Kleinstädte Tarvis

Die Gailitz (ital.: Slizza; slow.: Ziljica, mundartl. (im Gailtal) Ziljíca, (im Kanaltal) Ž(i)ljíca) ist ein knapp 30 km langer rechter Seitenfluss der Gail in Italien und Österreich. Ihr Einzugsgebiet beträgt 212,5 km².

Der Ursprung der Gailitz liegt unterhalb des Nevea-Sattels in Italien. Sie durchfließt den Raibler See (Lago di Predil) unterhalb des Predilpasses (1156 m s.l.m.). Anschließend fließt der Fluss nach Norden, an Tarvis vorbei und erreicht bei Thörl-Maglern auf einer Seehöhe von 600 m österreichisches Staatsgebiet. Westlich von Arnoldstein mündet sie in die Gail (548 m).

Das Tal der Gailitz bildet eine wichtige Verkehrsverbindung zwischen Österreich und Italien.

Die Gailitz ist durch ein herbstnivales Abflussregime geprägt. Am Pegel Thörl, 7 km oberhalb der Mündung, hat die Gailitz eine mittlere Wasserführung (MQ) von 7,56 m³/s. Das mittlere jährliche Hochwasser (MJHQ) beträgt 109 m³/s, das höchste Hochwasser am 26. Oktober 1999 betrug 237 m³/s.

Durch die Abwässer der Bleihütte nahe Arnoldstein und die Flotationsabwässer des Bergbaus in Raibl war die Gailitz über Jahrzehnte verödet. Durch Abwasserreinigung bzw. die Einstellung der Bleihütte hat sich die Wasserqualität ab 1987/88 wesentlich verbessert. Die Gailitz hat heute eine Gewässergüte der Klasse II (wenig verunreinigt). Auch Fische haben sich wieder angesiedelt. Vorherrschend ist die Bachforelle, im untersten Abschnitt gibt es auch Äschen und Koppen.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Gailitz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. KAGIS – Kärnten Atlas
  2. Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (Hrsg.): Flächenverzeichnis der österreichischen Flussgebiete: Draugebiet. Beiträge zur Hydrographie Österreichs, Heft Nr. 59, Wien 2011, S. 57 (PDF; 3,7 MB)
  3. Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (Hrsg.): Hydrographisches Jahrbuch von Österreich 2011. 119. Band, Wien 2013, S. OG 342 (PDF; 14,5 MB)