Gaislachkogel

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Gaislachkogel
Der Gipfel des Gaislachkogels von der Bergstation der Gaislachkogelbahn

Der Gipfel des Gaislachkogels von der Bergstation der Gaislachkogelbahn

Höhe 3056 m ü. A.
Lage Tirol, Österreich
Gebirge Ötztaler Alpen
Dominanz 0,6 km → Äußere Schwarze Schneid
Schartenhöhe 127 m
Koordinaten 46° 56′ 32″ N, 10° 58′ 1″ OKoordinaten: 46° 56′ 32″ N, 10° 58′ 1″ O
Gaislachkogel (Ötztaler Alpen)
Gaislachkogel
Erstbesteigung 1870 durch Th. Helm, unter Führung von F. Platter
Erschließung Gaislachkoglbahn
fd2

Der Gaislachkogel (auch Hinterer Geislachkogel[1], Gaislacher Kogel oder Geislacher Kogel) ist ein 3056 m ü. A. hoher Berg[2] in den Ötztaler Alpen in Tirol, Österreich. Er befindet sich westlich von Sölden im Ötztal und nördlich des Venter Tals. Der nächsthöhere Berg ist die Äußere Schwarze Schneid (3255 m), die in 2,5 Stunden über den westlichen Grat erreicht werden kann. Südöstlich ist der 2982 m hohe Vordere Geislachkogel vorgelagert.

Ein markierter Wanderweg führt von Süden durch das Gaislachkar mit dem Gaislacher See (auch Geislachsee, 2704 m) zum Gipfel, ein weiterer von Nordosten.

Gaislachkogelbahn am Gipfel

Die Gaislachkogelbahn führt von Sölden bis auf 3041 m[3], knapp unter den Gipfel, der von der Bergstation leicht bestiegen werden kann. Am Gaislachkogel befindet sich ein Skigebiet, das mit dem Giggijoch-Skigebiet verbunden ist.

Im Jahr 1971 wurden die Schigebiete Gaislachkogel und Hochsölden zusammengeschlossen. Ein Jahr später wurde die Ötztaler Gletscherstraße zum Rettenbachferner gebaut. Damit war das Skigebiet Sölden erstmals ganzjährig schneesicher.

Die 1966 erbaute Bahn[4] wurde 2010 erneuert; dabei wurde die 1. Sektion durch eine 8er Einseilumlaufbahn und die 2. Sektion durch eine 3S-Bahn ersetzt.[5]

Das Gipfelrestaurant Ice Q am Gaislachkogel

2015 wurden am Gaislachkogel mehrere Szenen für den Film James Bond 007: Spectre beim Gipfelrestaurant Ice Q des Architekten Johann Obermoser gedreht, wo am 12. Juli 2018 die James Bond Erlebniswelt „007 Elements“ eröffnet wurde.[6]

Quellenangaben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Alpenvereinskarte Nr. 30/5 Ötztaler Alpen, Geigenkamm
  2. Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen
  3. Übersicht der Bergbahnen in Sölden (Memento des Originals vom 18. März 2009 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.soelden.com
  4. Bergbahnen Sölden (Memento des Originals vom 26. September 2010 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.soelden.com
  5. Neu Gaislachkoglbahn (Memento vom 1. September 2013 im Internet Archive). Abgerufen am 29. Juli 2011
  6. orf.at: James Bond zieht am Gaislachkogl ein. Artikel vom 7. Juni 2018, abgerufen am 2. Juli 2018.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Gaislachkogel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien