Gal’ed

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Dieser Artikel ist mehrdeutig. Zu dem "Zeugnisshaufen", Galed (Bibel), einem Steinhaufen zum Zeugnis des Friedens zwischen Jakob und Laban siehe: Galed (Begriffsklärung).

Gal’ed (hebr. גַּלְעֵד, „Erinnerung“) ist ein Kibbuz in Ramat Menasseh, zwischen der Jesreelebene und dem Karmelgebirge, etwa 15 km östlich von Zichron Ja’akow in der Nähe vom Tell Megiddo gelegen. Sein ursprünglicher offizieller Name war Even Yitzhak („Yitzhaks/Isaaks Stein“) nach dem südafrikanischen Zionisten Isaac Ochberg, mit dessen finanzieller Unterstützung das Land gekauft werden konnte.[1]

Der Kibbuz Gal’ed wurde 1945 von deutschen Mitgliedern der zionistisch-sozialistischen Jugendbewegung Habonim gegründet, der die späteren Knessetabgeordneten Senta Josephthal[2] und Giora Josephthal angehörten.

Laut dem israelischen Statistikamt hatte Gal’ed Ende 2008 412 Einwohner.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Peter Hayes: Lessons and legacies: the meaning of the holocaust in a changing world. Northwestern University Press, 1991, ISBN 0-8101-0956-5.
  • Shlomo Erel: Aus dem Tagebuch eines Kibbuz-Sekretärs während der Gründerzeit (von 1945 bis 1947). Bleicher, Gerlingen 1979, ISBN 3-88350-378-9.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Shlomo Erel: Aus dem Tagebuch eines Kibbuz-Sekretärs während der Gründerzeit (von 1945 bis 1947). Bleicher, Gerlingen 1979, ISBN 3-88350-378-9 (S. 27–30).
  2. Nürnberger Videoarchiv: Senta Josephthal

Koordinaten: 32° 33′ N, 35° 5′ O