Gala (Sängerin)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Gala (2004)

Gala (* 6. September 1975 in Mailand als Gala Rizzatto) ist eine italienische Sängerin.

Leben[Bearbeiten]

Gala Rizzatto wuchs in Mailand auf. Ihr Vorname bezieht sich auf Gala Éluard Dalí, die Muse von Salvador Dalí. Mit 17 Jahren zog sie zuhause aus und ging nach New York, um dort an der Kunstakademie zu studieren. Als Fotografin machte sie sich während dieser Zeit in der New Yorker Musikszene einen Namen. Ein italienischer DJ verschaffte ihr im Gegenzug für eine Fotografie einen Plattenvertrag. Daraufhin nahm sie Freed from Desire auf und veröffentlichte es 1996 bei einem italienischen Label.[1] Das Lied entwickelte sich zu einem europaweiten Hit und zu einem Eurodance-Klassiker. In den britischen Charts erreichte es Platz zwei und in Frankreich und Belgien Platz eins und verkaufte sich über sechs Millionen Mal. Alleine in Frankreich verkaufte sie über eine Million Exemplare und wurde mit Diamant ausgezeichnet.[2]

Gala wurde 1998 in Großbritannien als bester weiblicher Künstler bei der COFA-Verleihung (Celebration of Female Artists) ausgezeichnet. Im selben Jahr erhielt sie die Best-Dance-Video-Auszeichnung der MOBO Awards (Music of Black Origin).

Während im Rest von Europa das Interesse schnell nachließ, konnte sie mit Let a Boy Cry und Come into My Life in Belgien und Südeuropa an den Erfolg anknüpfen und weitere Nummer-eins-Platzierungen erreichen. Das Ende 1997 veröffentlichte Album Come into My Life blieb aber deutlich hinter diesen Platzierungen zurück. Danach nahm sie der Prince-Manager Steve Fargnoli unter Vertrag, doch weitere Erfolge blieben aus.

2001 starb Fargnoli unerwartet, sie verlor ihren Plattenvertrag und kehrte nach New York zurück[1]. Trotzdem produzierte sie weiter Musik und trat weiter auf. 2005 hatte sie mit Faraway in Frankreich einen letzten kleineren Charterfolg[3]. Das Lied wurde außerdem in den USA in einem TV-Werbespot genutzt.

Mehr als zehn Jahre nach ihrem letzten Album veröffentlichte Gala 2009 über ihr eigenes Label Matriarchy Rechords das Album Tough Love und 2012 die Single Lose Yourself in Me.

Diskografie[Bearbeiten]

Alben[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[4] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE OsterreichÖsterreich AT SchweizSchweiz CH Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK ItalienItalien IT
1997 Come into My Life 33
(7 Wo.)
  • Tough Love (2009)

Singles[Bearbeiten]

Jahr Titel
Album
Chartplatzierungen[3] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE OsterreichÖsterreich AT SchweizSchweiz CH Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK ItalienItalien IT
1996 Everyone Has Inside 9
(14 Wo.)
Freed from Desire
Come into My Life
14
(27 Wo.)
16
(10 Wo.)
13
(18 Wo.)
2
(15 Wo.)
2
(21 Wo.)
1997 Let a Boy Cry
Come into My Life
23
(9 Wo.)
11
(8 Wo.)
1
(18 Wo.)
in den offiziellen italienischen FIMI-Charts, die zu diesem Zeitpunkt einsetzten, erreichte die Single im Anschluss Platz 4, mit einem Top-10-Aufenthalt von 7 Wochen
Come into My Life
Come into My Life
38
(2 Wo.)
3
(8 Wo.)
in den italienischen M&D-Charts erreichte die Single erneut die Chartspitze
1998 Suddenly
Come into My Life
9
(2 Wo.)
  • Faraway (2005)
  • Tough Love (2009)
  • Lose Yourself in Me (2012)

Quellen[Bearbeiten]

  1. a b Ulli Wengers One Hit Wonder, Eintrag vom 16. Februar 2013
  2. Quellen Auszeichnungen: Verkäufe/Frankreich - Großbritannien (Datenbanksuchen)
  3. a b Chartquellen (Singles):
  4.  Guido Racca & Chartitalia: Top 100 FIMI Album. Lulu, 2013, S. 111.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Gala – Sammlung von Bildern