Galahad (britische Band)

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Galahad
Allgemeine Informationen
Genre(s) Progressive Rock, Neo-Prog
Gründung 1985
Website http://www.galahadonline.com
Aktuelle Besetzung
Stuart Nicholson (seit 1985)
Lee Abraham (2005–2009, seit 2017)
Tim Ashton (1989–1992, seit 2014)
Dean Baker (seit 1997)
Spencer Luckman (seit 1987)
Ehemalige Mitglieder
Gitarre
John O’Callaghan (1985)
Gitarre
Roy Keyworth (1985–2017)
Gitarre
Craig Wilson (1998–1999)
Gitarre, Bass
Mark Spencer (2012–2014)
Bass
Paul Watts (1985–1989)
Bass
Pat McCann (1989)
Bass
Neil Pepper (1992–2002, 2009–2011 †)
Bass
Peter Wallbridge (2002–2004)
Bass
Mike Kneller (2004–2005)
Keyboard
Nick Hodgson (1985–1987)
Keyboard
Mike Hooker (1985–1987)
Keyboard
Mike Hewetson (1987–1988)
Keyboard
Mark Andrews (1988–1991)
Keyboard
Karl Garrett (1991–1997)
Schlagzeug
Paddy O’Callaghan (1985–1987)
Schlagzeug
Steve Pearson (1987)

Galahad ist eine Progressive-Rock- bzw. Neo-Prog-Band aus Dorset (England), die 1985 von Stuart Nicholson und Roy Keyworth gegründet wurde. Als Namensgeber der Band dient nicht Galahad, Ritter der Tafelrunde, sondern ein Obstbauunternehmen, dessen Name „Galahad Produce“ Keyworth so gut gefiel, dass er die Band danach benannte.[1]

Bandgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Galahad trat zunächst mit Coverversionen neben Eigenkompositionen auf und fungierte als Support für andere Neo-Prog-Bands wie IQ und Pendragon. In dieser Zeit erfolgten viele Besetzungswechsel. Erst 1991 erschien ihr erstes Album Nothing is Written, das ausschließlich Eigenkompositionen enthält. Durch Airplay bei BBC Radio 1 wurde das Debüt ein Erfolg für die Band.[2]

In der Folge veröffentlichte Galahad in regelmäßigen Abständen und weiterhin mit wechselnden Besetzungen weitere Studioalben, sowie Kompilationen mit unveröffentlichtem Material, alternativen Versionen und Liveaufnahmen. Mit der Zeit erweiterte die Band ihre Neo-Prog-Wurzeln um Einflüsse aus anderen Strömungen des Prog und aus der Elektronischen Musik. Das Album Empires Never Last aus dem Jahr 2007 wurde zum größten Kritikererfolg der Band und von der Classic Rock Society als Album des Jahres ausgezeichnet.[2] Im Jahr 2011, nach den Aufnahmen zu Battle Scars und Beyond the Realms of Euphoria erlag der Bassist Neil Pepper einem Krebsleiden.[2] Als Ersatz wurde Tim Ashton, der am ersten Album beteiligt war, nach 22 Jahren zurück in die Band geholt.[3] Zum 30-jährigen Jubiläum erschien mit When Worlds Collide eine Kompilation mit Neuaufnahmen von Stücken aus allen Schaffensperioden der Band. Dann verließ Gründungsmitglied Roy Keyworth die Band. Für die Arbeiten an den neuen Alben Quiet Storms und Seas of Change sprang Karl Groom von Threshold ein. Neuer Gitarrist wurde schließlich der ehemalige Galahad-Bassist Lee Abraham.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Studioalben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1991: Nothing is Written
  • 1993: In a Moment of Complete Madness
  • 1995: Sleepers
  • 1998: Following Ghosts
  • 2002: Year Zero
  • 2007: Empires Never Last
  • 2012: Battle Scars
  • 2012: Beyond the Realms of Euphoria
  • 2014: Seize the Day (EP)
  • 2014: Guardian Angel (EP)
  • 2014: Mein Herz Brennt (EP)
  • 2017: Quiet Storms
  • 2017: Seas of Change

Liveaufnahmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1993: The Christmas Lecture
  • 1996: Classic Rock Live
  • 2006: Resonance – Live in Poland
  • 2008: Two Classic Rock Lives
  • 2009: Sleepless in Phoenixville – Live at Rosfest
  • 2012: Whitchurch 92/93 – Live Archives Vol. 2
  • 2013: One For the Record – Video Anthology 1985–2010 (DVD)
  • 2015: Solidarity – Live in Konin (2CD+DVD)

Kompilationen und Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1992: Other Crimes & Misdemeanours
  • 1994: Voiceprint Radio Sessions
  • 1995: Not All There (als Galahad Acoustic Quintet)
  • 1997: Other Crimes & Misdemeanours II
  • 1997: Decade
  • 1999: De-Constructing Ghosts (als Galahad Electric Company)
  • 2001: Other Crimes & Misdemeanours III
  • 2015: Empires: A Curious Companion
  • 2015: 30 (EP)
  • 2015: When Worlds Collide

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Andrew Wild: One for the Record: The Authorised Biography of Galahad, Ministry of Prog Publications 2013.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Galahad Online: Trivia
  2. a b c Galahad Online: About us
  3. Galahad Online: Tim Ashton Back in the Galahad Fold