Galerie Thaddaeus Ropac

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Galerie Thaddaeus Ropac Salzburg
Galerie Thaddaeus Ropac Paris, Pantin

Seit ihrer Gründung im Jahr 1983 hat sich die Galerie Thaddaeus Ropac auf internationale zeitgenössische Kunst spezialisiert und repräsentiert heute etwa 60 Künstlerinnen und Künstler, international etablierte Namen, Nachwuchskünstler und renommierte Nachlässe. Mit einem Team von 80 Mitarbeitern und durchschnittlich 30 umfangreichen Einzel- und Gruppenausstellungen pro Jahr in den Räumlichkeiten von Salzburg, Paris und Paris Pantin präsentiert die Galerie Thaddaeus Ropac einige der einflussreichsten Künstler unserer Zeit. Bücher und Kataloge von bekannten Kunsthistorikern, Autoren wie Norman Rosenthal oder Nobelpreisträgern wie Orhan Pamuk sind Teil einer umfassenden Verlagsreihe der Galerie und stellen eine große bibliothekarische Ressource dar.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Salzburger Galerie befindet sich in der historischen Villa Kast, die seit dem 19. Jahrhundert am Mirabellplatz im Herzen der Altstadt liegt. Im März 2010 wurde die Galerie um die Salzburg Halle, ein mehr als 2.500 m2 großer Ausstellungsraum in einem Industriegebäude unweit der Salzburger Innenstadt, erweitert.

Im Jahre 1990 eröffnete Thaddaeus Ropac seine erste Pariser Galerie im Marais-Viertel. Heute erstreckt sie sich über vier Stockwerke und eine 1.000 m2 große Ausstellungsfläche, die ein umfangreiches Zeichnungskabinett umfasst.

Im Oktober 2012 wurde in Paris Pantin das bisher ambitionierteste Projekt verwirklicht: die Neugestaltung einer ehemaligen Kesselfabrik aus dem frühen 20. Jahrhundert in ein Kunst- und Ausstellungsensemble. Die Galerie erstreckt sich über mehrere Gebäude auf etwa 5.000m2, wovon 2.500m2 als Ausstellungs-räumlichkeiten dienen. Durch diesen nahe an der neuen Philharmonie im Nordosten der Stadt gelegenen Standort, haben sich für die Galerie neue Möglichkeiten eröffnet – von der Interaktion und Kooperation mit kulturellen Institutionen bis zur Ausstellung monumentaler Kunstwerke. In diesem Zusammenhang ergänzen Veranstaltungen, wie Vorführungen, Konzerte oder Vorträge die künstlerische Ausrichtung der Galerie.

Wirken[Bearbeiten]

Die Galerie Thaddaeus Ropac vertritt ihre Künstler weltweit bei allen großen Kunstmessen wie die Art Basel in Basel, Miami (Florida) und Hongkong, an der Armory Show – The International Fair of New Art in New York, der Frieze in London und der Pariser Foire internationale d’art contemporain teil und ist sowohl im primären als auch im sekundären Kunstmarkt aktiv. Darüber hinaus erfüllt sie als Berater für bedeutende Museen und öffentliche Institutionen, sowie für Unternehmens- und Privatsammlungen, eine kuratorische Funktion.

Vertretene Künstler[Bearbeiten]

Heute vertritt die Galerie Thaddaeus Ropac ca. 60 Internationale Künstler, darunter den Chinesischen Künstler Yan Pei-Ming, US-amerikanischen Künstler wie Alex Katz, Robert Longo, Tom Sachs , britische Künstler wie Tony Cragg, Gilbert & George und Antony Gormley, den aus Wales stammenden Richard Deacon, die aus der Schweiz stammenden Künstler Sylvie Fleury und Not Vital sowie die deutschen Künstler und Bildhauer Georg Baselitz, Stephan Balkenhol, Anselm Kiefer, Imi Knoebel und Wolfgang Laib sowie österreichische Künstler wie Erwin Wurm, Gerwald Rockenschaub oder Arnulf Rainer. Darüber hinaus repräsentiert Galerie Thaddaeus Ropac renommierte Nachlässe wie von Robert Rauschenberg, Robert Mapplethorpe, Andy Warhol, Joseph Beuys, Sturtevant und Harun Farocki.

Ausstellungskataloge[Bearbeiten]

Galerie Salzburg
  • Thaddaeus Ropac Zeitschnitt Österreich. zur Ausstellung Oktober-November 1983.
  • Thaddaeus Ropac, Vorwort: Ensemble moderne: Das moderne Stilleben/The Still-Life in Modern Art. (de./en.). Salzburg 1998, ISBN 3-901935-03-7.
  • Thaddaeus Ropac Georg Baselitz: Schlafende Knaben nach Caspar David Friedrich. zur Ausstellung vom 7. April bis 26. Mai 2001, Salzburg, ISBN 3-901935-09-6.
  • Thaddaeus Ropac Andy Warhol: Flowers on Paper. zur Ausstellung 2006. Salzburg, ISBN 3-901935-32-0.
  • Rod Maugham: Ataxia II. Antony Gormley. zur Ausstellung April 2009. Salzburg, ISBN 978-3-901935-40-4.
  • Arne Ehrmann (Hrsg.): Daniel Richter: Spagotzen. zur Ausstellung Juli-August 2010. Salzburg, ISBN 978-3-901935-43-5.
  • Maryam Ekhtiar, Greg Lindquist (Hrsg.): Ali Banisadr. We Haven't Landed on Earth yet. Salzburg 2012, ISBN 978-3-901935-46-6.
  • Eric Darragon (Hrsg.): Georg Baselitz. Das Negativ:eine andere Umkehrung. Salzburg 2012, ISBN 978-3-901935-47-3.
  • Abraham Orden und Hella Pohl: Erwin Wurm: Samurai & Zorro, de/en. Salzburg 2012, ISBN 978-3-901935-48-0.
Galerie Paris
  • Henri Loyrette et al. (Hrsg.): Yan Pei-Ming: Help 2013, ISBN 978-2-910055-57-8.
  • Allessandra Bellavita, Sévérine Waelchli (Hrsg.): Disaster/The End of Days. 2013, ISBN 978-2-910055-54-7.[1]
  • Abraham Orden, Hella Pohl (Hrsg.): Erwin Wurm. Samurai & Zorro. 2012, ISBN 978-3-901935-48-0.
  • Matthieu Lelièvre, Arne Ehmann (Hrsg.): Joseph Beuys. Hirschdenkmäler. zur Ausstellung in Marais vom 14. Oktober 2012 bis 24. November 2012, Paris, Salzburg 2012, ISBN 978-2-910055-50-7.
  • Jörg Schellmann, Arne Ehmann (Hrsg.): Joseph Beuys. Iphigenie. zur Ausstellung in Pantin vom 14. Oktober 2012 bis 27. Januar 2013, Paris, Salzburg 2012, ISBN 978-3-901935-49-7.
  • Alexander Kluge, Arne Ehmann (Hrsg.): Anselm Kiefer. Die Ungeborenen. 2012, ISBN 978-2-910055-51-5.
  • Adrien Götz, Suzy Menkes (Hrsg.): Alex Katz: 45 Years of Portraits 1969 - 2014. 2014, ISBN 978-2-910055-58-5 Ausstellung in Pantin.
  • Margit Zuckriegel (Hrsg.): Hubert Scheibl: Committed to Memory. 2009, ISBN 978-2-910055-38-7.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Die Schrecken des Endes. In: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung. 5. Mai 2013, S. 43. (online auf: faz.net)