Galleria Sabauda

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Museumsgebäude der Galleria Sabauda

Die Galleria Sabauda (italienisch/lateinisch für: Savoyische Bildergalerie) ist eine Gemäldegalerie in Turin (Norditalien). Das Museum enthält vor allem italienische, niederländische und französische Werke des 15.–17. Jahrhunderts sowie eine Graphische Sammlung. Seit 2012 wird sie im "Neuen Flügel" (manica nuova) des Königspalastes als Abteilung der Musei Reali Torino neu präsentiert.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Museum sind die Sammlungen verschiedener Zweige des Hauses Savoyen zusammengeführt worden: unter anderem die Bildergalerie des Prinzen Eugen, Werke aus dem Turiner Königspalast und die 1824 angekaufte Sammlung aus dem Palazzo Durazzo in Genua. 1832 wurde das Museum im Palazzo Madama erstmals für das Publikum geöffnet, seit 1865 zeigte man sie im Palazzo dell'Accademia delle Scienze, wo sie bis 2012 zu sehen war, bevor sie im Dezember 2014 zum aktuellen Standort Via XX September, 86, einem Flügel des Palazzo Reale umzog. Edith Gabrielli entwickelte das Ausstellungskonzept, heutige Direktorin ist Annamaria Bava.

Sammlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sie Sammlung enthält hochrangige Werke niederländischer Maler wie die Flügel des Verkündigungstriptychons von Rogier van der Weyden, die Passionstafeln von Hans Memling, Werke von Rembrandt, Gerrit Dou, Jan van Huchtenburgh und Anthonis van Dyck; von italienischen Malern die Gualino-Madonna von Duccio di Buoninsegna, Tobias mit drei Engeln von Filippino Lippi, Werke von Sandro Botticelli, Bernardo Daddi, Fra Angelico, Piero del Pollaiuolo, Agnolo Bronzino, Bernardo Bellotto, Orazio Gentileschi, Andrea Mantegna, Giovanni Battista Tiepolo, Gaudenzio und Defendente Ferrari, Giovanni Bellini, Guercino, Sebastiano Ricci, Giovanni Martino Spanzotti, Tizian, Paolo Veronese und Tintoretto.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Noemi Gabrieli: Galleria Sabauda - Maestri italiani, Torino 1971.
  • Paola Astrua, Carla Enrica Spantigati: Galleria Sabauda: guida breve, Electa, Milano, 2000.
  • Paola Astrua, Carla Enrica Spantigati (Hrsg.): La Galleria Sabauda di Torino dal Collegio dei Nobili alla Manica Nuova di Palazzo Reale. Allemandi, Turin 2012, ISBN 978-88-422-1708-4.
  • Luca Leoncini (Hrsg.): Da Tintoretto a Rubens. Capolavori della Collezione Durazzo, (Katalog der Ausstellung in Genua zu den von dort stammenden Bildern), Mailand 2004, S. 294–295.
  • Marco Albini (Hrsg.): La sede del Museo della Galleria Sabauda nella Manica Nuova del Palazzo Reale a Torino, Società Editrice Umberto Allemandi & C., Torino, 2012

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Galleria Sabauda (Turin) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Koordinaten: 45° 4′ 26,6″ N, 7° 41′ 10″ O