Gambarogno TI

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TI ist das Kürzel für den Kanton Tessin in der Schweiz und wird verwendet, um Verwechslungen mit anderen Einträgen des Namens Gambarogno zu vermeiden.
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Gambarogno
Wappen von Gambarogno
Staat: Schweiz
Kanton: Tessin (TI)
Bezirk: Bezirk Locarnow
Kreis: Kreis Gambarogno
BFS-Nr.: 5398i1f3f4
Postleitzahl: 6578 Caviano
6594 Contone
6576 Gerra
6571 Indemini
6573 Magadino
6579 Piazzogna
6575 San Nazzaro
6577 Sant’Abbondio
6574 Vira
Koordinaten: 705977 / 11020446.1358.81196Koordinaten: 46° 8′ 6″ N, 8° 48′ 36″ O; CH1903: 705977 / 110204
Höhe: 196 m ü. M.
Fläche: 51.74 km²
Einwohner: 5073 (31. Dezember 2013)[1]
Einwohnerdichte: 98 Einw. pro km²
Website: www.gambarogno.ch
Karte
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Gambarogno ist eine politische Gemeinde im Kreis Gambarogno, Bezirk Locarno, im Schweizer Kanton Tessin.

Entstehung der Gemeinde[Bearbeiten]

Die Gemeinde Gambarogno entstand am 25. April 2010 durch die Fusion der Gemeinden des Kreises Gambarogno, nämlich Caviano, Contone, Gerra (Gambarogno), Indemini, Magadino, Piazzogna, San Nazzaro, Sant’Abbondio und Vira.[2]

Die Fusion wurde am 25. November 2007 durch die Stimmberechtigten von acht Gemeinden gutgeheissen, wobei sich zustimmende Mehrheiten von 66 % bis 84 % ergaben.[3] Einzig San Nazzaro sprach sich mit 60 % Nein-Stimmen gegen die Gemeindezusammenlegung aus.[3] Das Kantonsparlament beschloss am 23. Juni 2008 trotzdem, alle neun Gemeinden zu fusionieren, wie es unter bestimmten Bedingungen vom Gesetz vorgesehen war – ein Ausscheren von San Nazzaro hätte die neue Gemeinde zweigeteilt.[4] Gegen diesen Parlamentsentscheid wurde Rekurs beim Bundesgericht eingelegt. Da dieser abgelehnt wurde, war der Weg zur Gemeindefusion frei.

Kultur und Sport[Bearbeiten]

  • Circolo di Cultura del Gambarogno[5]
  • Mostra Internazionale di Scultura all’Aperto del Gambarogno[6]
  • Football Club Gambarogno-Contone[7] (früher: Unione Sportiva Gambarogno)

Bilder[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

  • Massimo Terribilini (* 1924), Kunstmaler[8][9]

Literatur[Bearbeiten]

  • Pierre Amsler: Vita di un paese nel Gambarogno (Leben in einem Dorf). Zwei Bände. Hrsg. von der Società Svizzera per le Tradizioni Popolari. Basel 2010.[10]
  • Federica Branca-Masa: Gambarogno. (= Schweizerische Kunstführer, Nr. 514). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1993, ISBN 978-3-85782-514-9.
  • Simona Martinoli und andere: Guida d’arte della Svizzera italiana. Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte. Edizioni Casagrande, Bellinzona 2007, ISBN 978-88-7713-482-0
  • Giuseppe Ritter: Kreuz und quer durch den Gambarogno. Ein Führer für Wanderer und Naturfreunde. Ente turistico del Gambarogno, Vira 1975.
  • Graziano Tarilli: Gambarogno im Historischen Lexikon der Schweiz.

Weblinks[Bearbeiten]

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Multimedia-Inhalte
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Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach institutionellen Gliederungen, Geschlecht, Staatsangehörigkeit und Alter (Ständige Wohnbevölkerung)
  2. Amtliches Gemeindeverzeichnis der Schweiz – Angekündigte Änderungen 2009 (Seite 3), Eidgenössisches Departement des Innern, Bundesamt für Statistik, Ausgabe vom 25. Oktober 2009
  3. a b Resultate der konsultativen Volksabstimmungen über die Fusion zu einer neuen Gemeinde Gambarogno (PDF, 48 kB, italienisch)
  4. Botschaft des Staatsrates zur Fusion zu einer neuen Gemeinde Gambarogno (italienisch)
  5. Circolo di Cultura del Gambarogno
  6. Mostra Internazionale di Scultura all'Aperto del Gambarogno
  7. Football Club Gambarogno-Contone
  8. Massimo Terribilini
  9. Massimo Terribilini auf Sikart
  10. Vita di un paese nel Gambarogno (Leben in einem Dorf).