Garten-Wolfsmilch

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Garten-Wolfsmilch
Tuinwolfsmelk Euphorbia peplus.jpg

Garten-Wolfsmilch (Euphorbia peplus)

Systematik
Rosiden
Eurosiden I
Ordnung: Malpighienartige (Malpighiales)
Familie: Wolfsmilchgewächse (Euphorbiaceae)
Gattung: Wolfsmilch (Euphorbia)
Art: Garten-Wolfsmilch
Wissenschaftlicher Name
Euphorbia peplus
L.

Die Garten-Wolfsmilch (Euphorbia peplus) (nicht zu verwechseln mit Euphorbia peplis!)[1] ist eine Pflanzenart aus der Gattung Wolfsmilch (Euphorbia) in der Familie der Wolfsmilchgewächse (Euphorbiaceae).

Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Illustration aus Flora Batava, Volume 4

Vegetative Merkmale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Garten-Wolfsmilch ist eine einjährige krautige Pflanze, die Wuchshöhe von 5 bis 20 Zentimetern erreicht. Die Laubblätter sind in einen deutlichen Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die einfache Blattspreite ist rundlich bis verkehrt-eiförmig mit stumpfem oberen Ende und ganzrandig.

In diesem Artikel oder Abschnitt fehlen folgende wichtige Informationen: mindestens die generative Merkmale sind nur marginal beschrieben
Du kannst Wikipedia helfen, indem du sie recherchierst und einfügst.

Generative Merkmale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Hüllbecher ist mit auffallend langhörnigen Drüsen besetzt.

Die Kapselfrüchte besitzen geflügelte Kiele. Die Samen haben mehr oder weniger rundliche Gruben.

Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 16.[2]

Inhaltsstoffe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Garten-Wolfsmilch kommt Ingenolmebutat vor, das als Arzneistoff gegen die aktinische Keratose verwendet wird.

Vorkommen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Garten-Wolfsmilch ist ursprünglich in Europa und Nordafrika beheimatet, kommt aber fast weltweit als Neophyt vor. Sie wächst in Gärten, auf Äckern und an Ruderalstellen. Sie gedeiht am besten auf frischen bis mäßig trockenen, nährstoffreichen Lehmböden.

Systematik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der wissenschaftliche Name Euphorbia peplus wurde 1753 von Carl von Linné in Species Plantarum erstveröffentlicht.[3]

Bei Euphorbia peplus könne zwei Varietäten unterschieden werden:[4]

  • Euphorbia peplus var. minima DC.: Sie kommt im Mittelmeerraum vor.[4]
  • Euphorbia peplus L. var. peplus: Sie kommt in den gemäßigten Gebieten Eurasiens und in Nordafrika bis Somalia vor.[4]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Siegmund Seybold: Flora von Deutschland und angrenzender Länder. Ein Buch zum Bestimmen der wild wachsenden und häufig kultivierten Gefäßpflanzen. Begründet von Otto Schmeil, Jost Fitschen. 93. vollständig überarbeitete und erweiterte Aufl. Quelle & Meyer, Wiebelsheim 2006, ISBN 3-494-01413-2.
  • Hans-Joachim Zündorf, Karl-Friedrich Günther, Heiko Korsch, Werner Westhus (Hrsg.): Flora von Thüringen. Die wildwachsenden Farn- und Blütenpflanzen Thüringens. Weissdorn, Jena 2006, ISBN 3-936055-09-2.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Euphorbia peplis im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland.
  2. Erich Oberdorfer: Pflanzensoziologische Exkursionsflora für Deutschland und angrenzende Gebiete. 8. Auflage. Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart 2001, ISBN 3-8001-3131-5. Seite 640.
  3. Carl von Linné: Species Plantarum. Band 1, Lars Salvius, Stockholm 1753, S. 456 (Digitalisat).
  4. a b c Rafaël Govaerts (Hrsg.): Euphorbia peplus - Datenblatt bei World Checklist of Selected Plant Families des Board of Trustees of the Royal Botanic Gardens, Kew. Zuletzt eingesehen am 3. Dezember 2015.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Garten-Wolfsmilch (Euphorbia peplus) – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien