Gary Lachman

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Gary Valentine von Blondie 1976

Gary Lachman (Künstlername Gary Valentine; * 24. Dezember 1955 in Bayonne, New Jersey) ist ein US-amerikanischer Schriftsteller und ehemaliger Rockmusiker.

Musikalische Karriere[Bearbeiten]

Lachman war unter dem Namen Gary Valentine Gründungsmitglied und Bassist der New-Wave-Band Blondie. Er schrieb die Musik und den Text für viele Stücke der Band. 1977 verließ er Blondie, um seine eigene Gruppe zu gründen. Weitere Formationen, unter anderem die Zusammenarbeit mit Iggy Pop 1981, folgten. 1996 zog Lachman nach London. Dort beteiligte er sich an Blondies Re-Union und trat mit der Band auf verschiedenen großen Festivals in Amerika auf. Nachdem er Stücke, die er eigentlich für Blondie geschrieben hatte auch mit anderen Musikern aufführte, wurde er von der weiteren Zusammenarbeit mit Blondie ausgeschlossen. 2006 wurde er in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen.[1]

Literarische Karriere[Bearbeiten]

Neben seinen musikalischen Aktivitäten studierte Gary Lachman an der California State University, Los Angeles in den 1980er Jahren Philosophie. Unter anderem arbeitete er in einer New-Age-Buchhandlung in Los Angeles.[2] Außerdem ließ er sich in dieser Zeit vier Jahre lang in Gruppen unterweisen, die sich auf den von Georges I. Gurdjieff begründeten Vierten Weg stützten.[3]

Hatte Lachman sich bisher vor allem für die Kunst und Literatur des frühen 20. Jahrhunderts interessiert, arbeitete er seit seiner Londoner Zeit auch als Autor für den Guardian, die Sunday Times und andere Zeitungen. Sein besonderes Interesse gilt der europäischen Geistesgeschichte und dem Okkultismus. Lachman schrieb Bücher, Artikel und Essays unter anderem über Colin Wilson, Emanuel Swedenborg, P. D. Ouspensky, Carl Gustav Jung und Rudolf Steiner. Er ist regelmäßiger Gast bei der BBC, hält Vorträge und ist Blogautor auf The Daily Grail[4] und Reality Sandwich.[5] Seine Bücher und Essays sind in viele Sprachen übersetzt worden. Lachman verfasste für die Ausstellung Geheimgesellschaften in der Schirn Kunsthalle Frankfurt 2011 ein ausführliches Audio-Essay.[6]

Veröffentlichungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. Gary Lachman: Reunion blues. In: The Guardian. 6. April 2006
  2. Die Rudolf-Steiner-Story. Frankfurt 2008, S. 7
  3. Gary Lachman: Working it out. In: nthposition online magazine. September 2004
  4. The Daily Grail: Gary Lachman’s Blog
  5. Reality Sandwich: Gary Lachman’s Blog
  6. Gary Lachman: Secret Societies. 18. Oktober 2011 (Nichts ist wahr. Audio; 1:04:43 h)