Garz/Rügen

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Wappen Deutschlandkarte
Garz/Rügen
Deutschlandkarte, Position der Stadt Garz/Rügen hervorgehoben

Koordinaten: 54° 19′ N, 13° 21′ O

Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Vorpommern-Rügen
Amt: Bergen auf Rügen
Höhe: 14 m ü. NHN
Fläche: 65,91 km2
Einwohner: 2254 (31. Dez. 2021)[1]
Bevölkerungsdichte: 34 Einwohner je km2
Postleitzahl: 18574
Vorwahlen: 03838, 038304, 038307
Kfz-Kennzeichen: VR, GMN, NVP, RDG, RÜG
Gemeindeschlüssel: 13 0 73 027
Adresse der Amtsverwaltung: Markt 5–6
18528 Bergen auf Rügen
Website: www.stadt-garz-ruegen.de
Bürgermeister: Sebastian Koesling (CDU)
Lage der Stadt Garz/Rügen im Landkreis Vorpommern-Rügen
RostockLandkreis Mecklenburgische SeenplatteLandkreis RostockLandkreis Vorpommern-GreifswaldLandkreis Vorpommern-GreifswaldLandkreis Vorpommern-GreifswaldAltenpleenGroß MohrdorfGroß MohrdorfGroß MohrdorfKlausdorf (bei Stralsund)KramerhofPreetz (bei Stralsund)ProhnSaal (Vorpommern)BarthDivitz-SpoldershagenFuhlendorf (Vorpommern)Fuhlendorf (Vorpommern)Fuhlendorf (Vorpommern)Fuhlendorf (Vorpommern)Karnin (bei Barth)Kenz-KüstrowLöbnitz (Vorpommern)LüdershagenPruchtenSaal (Vorpommern)TrinwillershagenBergen auf RügenBuschvitzGarz/RügenGustowLietzowParchtitzPatzigPoseritzRalswiekRappinSehlenAhrenshoopBorn a. DarßDierhagenPrerowWieck a. DarßWustrow (Fischland)FranzburgGlewitzGremersdorf-BuchholzMillienhagen-OebelitzPapenhagenRichtenbergSplietsdorfVelgastWeitenhagen (Landkreis Vorpommern-Rügen)Wendisch BaggendorfElmenhorst (Vorpommern)SundhagenWittenhagenBaabeGöhren (Rügen)Lancken-GranitzSellinMönchgutZirkowGroß KordshagenJakobsdorfLüssow (bei Stralsund)Lüssow (bei Stralsund)NieparsPantelitzSteinhagen (Vorpommern)WendorfZarrendorfAltenkirchen (Rügen)BreegeDranskeGloweLohmePutgartenSagardWiekBad SülzeDettmannsdorfDeyelsdorfDrechowEixenGrammendorfGransebiethHugoldsdorfLindholzTribseesAhrenshagen-DaskowSchlemminRibnitz-DamgartenSemlowAltefährDreschvitzDreschvitzGingstInsel HiddenseeKluisNeuenkirchen (Rügen)Neuenkirchen (Rügen)RambinSamtensSchaprodeSchaprodeTrent (Rügen)Ummanz (Gemeinde)Ummanz (Gemeinde)Ummanz (Gemeinde)BinzGrimmenMarlowPutbusPutbusSassnitzStralsundStralsundSüderholzZingstZingstZingstKarte
Über dieses Bild
Strand des Greifswalder Boddens am Palmer Ort beim Ortsteil Grabow
Turm der St.-Petri-Kirche
Geburtshaus von Ernst Moritz Arndt in Groß Schoritz
Ernst-Moritz-Arndt-Museum

Garz/Rügen ist eine Landstadt im Landkreis Vorpommern-Rügen in Mecklenburg-Vorpommern. Die Stadt wird vom Amt Bergen auf Rügen mit Sitz in der gleichnamigen Stadt verwaltet, für seine Umgebung bildet Garz ein Grundzentrum.[2]

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Garz liegt im Süden der Insel Rügen, etwa fünf Kilometer von der Küste entfernt. Die Umgebung ist flachwellig, die höchste Erhebung ist der Kanonenberg mit 34 m ü. NHN. Die Entfernung nach Stralsund beträgt 22 Kilometer, nach Bergen auf Rügen 12 Kilometer. Seit 2004 gehört die Halbinsel Zudar zur Stadt. Südlich von Garz liegt mit dem Garzer See einer der wenigen größeren Seen auf der Insel Rügen.

Stadtgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Stadt Garz/Rügen gehören folgende Ortsteile:[3]

  • Bietegast
  • Buhse
  • Dumsevitz
  • Foßberg
  • Freudenberg
  • Garz/Rügen
  • Glewitz
  • Grabow
  • Kowall
  • Losentitz
  • Maltzien
  • Palmer Ort
  • Poltenbusch
  • Poppelvitz
  • Rosengarten
  • Schabernack
  • Silmenitz
  • Smitershagen
  • Swine
  • Tangnitz
  • Wendorf
  • Zicker
  • Zudar

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Garz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Name

Als Karennz, Kerentia oder Charenza wurde 1168 bzw. 1234 eine hart umkämpfte slawische Burg bezeichnet. 1327 stand in einem Stadtsiegel noch Chertz in Ruya (Rügen). Der Name Garz aber stammt wohl eher vom slawischen Wort gard und bedeutet Burg (wie bei Stargard), was als gardec dann kleine Burg heißt oder auch befestigter Ort.

Ältere Geschichte

Um die Zeitenwende waren die Bewohner Rügens vom Stamm der ostgermanischen Rugier, denen ab dem 7. Jahrhundert die westslawischen Ranen folgten. Im 11./12. Jahrhundert existierte als Fürstensitz eine slawische Burganlage mit Wall und Siedlung. Der bis heute gut erhaltene Burgwall wurde von der Geschichtsschreibung des 19. und 20. Jahrhunderts mit dem legendären Fürstensitz Charenza gleichgesetzt. Neuere interdisziplinäre Forschungsergebnisse aus den Jahren 2004 und 2005 haben aber ergeben, dass der Burgwall bei Venz (zwischen Gingst und Trent an der Neuendorfer Wiek) mit bedeutend größerer Wahrscheinlichkeit die Fürsten- und Tempelburg Charenza war, die am 16. Juni 1168 – einen Tag nach der Eroberung der Tempelburg am Kap Arkona – dem dänischen König Waldemar I. und seinem Heerführer Bischof Absalon von Roeskilde nach vorausgegangenen Verhandlungen kampflos übergeben wurde.[4][5]

1168 zerstörten die christlichen Dänen die Burganlage in Garz ebenso wie den Svantovit-Tempel im Burgwall am Kap Arkona. Ab 1240 siedelten deutsche Kolonisten, und die Ortschaft Garz entstand. Rügenfürst Wizlaw III. verlieh Garz das Stadtrecht (civitatis Gartz). Die kleine Kommune wurde 1316 und 1319 erstmals erwähnt. Obwohl 1319 Bürger und Ratsmannen der "Novae civitatis" (= der neuen Stadt) Garz urkundlich belegt sind, ist das genaue Datum der Stadtrechtsverleihung bis heute nicht bekannt.[6] Damit gilt sie als die älteste Stadt der Insel Rügen. Die im 14. Jahrhundert errichtete Stadtkirche St. Petri gehörte zunächst zum dänischen Bistum Roskilde.

1325 kam Rügen mit Garz zu Pommern, 1478 wurde Rügen mit Pommern vereinigt, und nach dem Dreißigjährigen Krieg kam 1648 durch den Westfälischen Frieden Garz zu Schweden. 1815 wurde durch den Wiener Kongress Garz eine preußische Stadt.

Um 1648 wurde der Spitzturm der Kirche bei einem Sturm zerstört und durch den heutigen flachen Turm ersetzt. 1765 vernichtete ein großer Stadtbrand viele Häuser. Die älteren, zumeist traufständigen Bürgerhäuser wurden danach errichtet.

Neuere Geschichte

1930 wurde durch den Diabetologen Gerhardt Katsch in Garz das erste Heim für die klinische und sozialmedizinische Betreuung von Diabetikern in Deutschland gegründet. Nach dem Umzug der Einrichtung nach Karlsburg in Vorpommern verblieb eine Außenstelle des Karlsburger Institutes in Garz als Ferienlager für die Betreuung von diabetischen Kindern während der Sommerferien.

Der Ortskern von Garz wurde im Rahmen der Städtebauförderung seit 1991 grundlegend saniert. In der Nähe von Garz betreibt die Deutsche Telekom seit 1993 eine Sendeanlage.

Von 1818 bis 1947 war Garz Teil des Landkreises Rügen in der preußischen Provinz Pommern, dann bis 1952 im Land Mecklenburg. Von 1952 bis 1955 lag die Stadt im Kreis Putbus des neu gegründeten DDR-Bezirks Rostock. Der Kreis Putbus wurde am 1. Januar 1956 mit dem Kreis Bergen zum Kreis Rügen vereinigt. Von 1956 bis 1990 gehörte Garz zum Kreis Rügen im Bezirk Rostock, 1990 bis 2011 zum Landkreis Rügen im Land Mecklenburg-Vorpommern. Seit der Kreisgebietsreform 2011 liegt die Stadt im Landkreis Vorpommern-Rügen.

Ortsteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bietegast

Gut Bietegast fand sich im Besitz des Klosters St. Jürgen am Strande in Stralsund. Die Güter-Adressbücher von Pommern benennen 395 ha Fläche. Die Verwaltung führte ein Pächter.

Buhse

Der Hof Buhse A mit 47 ha sowie der Hof Buhse B mit 35 ha waren Teil des Güterkomplexes Losentitz mit dem Eigentümer Otto jun. von Dycke (1862–1935),[7] der 1905[8] als Offizier diente und lange in Berlin lebte. Mit ihm erlosch genealogisch die Familie.[9] Die Höfe blieben in Pacht.

Dumsevitz

Das 662 ha Gut Dumsevitz nutzte der Pächter Erich Putzier. Die Flächen waren Nebenbesitz des Rittergutes Groß Schoritz und standen bis 1944 im Eigentum der großen Herrschaft zu Putbus.

Foßberg

Hof Foßberg besaß eine Größe von 38 ha, Pächter zu Beginn des 20. Jahrhunderts war Herr Päplow. Zu DDR-Zeiten wurde im Ortsteil Foßberg ein Kinderferienlager errichtet und betrieben, das nach 1990 dem Verfall preisgegeben wurde.[10]

Freudenberg

Um 1860 war die gutsherrliche Gemarkung von Freudenberg Teil der Besitzungen derer von Dycke-Losentitz.[11]

Glewitz

Die Fähranstalt wurde bereits 1844 in der Literatur des aufkommenden Fremdenverkehrs auf Rügen und damit im alten Fischerdorf aufgeführt.[12]

Groß Schoritz

Groß Schoritz wurde 1318 erstmals urkundlich erwähnt.

Gützlaffshagen

Hier in Gützlaffshagen[13] betrieb Familie E. Guse eine landwirtschaftliche Fläche von 35 ha.

Heidekaten

1743 ersterwähnt als Heidekathen und 1829 in standardisierten Karten verzeichnet. Das Areal ist fusioniert in Silmenitz.[14]

Heidenfelde

Der 38 ha kleine Hof wurde durch die Landwirtin Luise Behm unterhalten.

Karnitz

Das Gut war bis zum Ende des 16. Jahrhunderts im Besitz und ein Nebengut der Familie von Kahlden und seit Mitte des 18. Jahrhunderts im Besitz des alten auf Rügen angesessenen Geschlechts von Usedom. 1834/35 wurde das Herrenhaus Karnitz als Jagdschloss für Guido von Usedom erbaut. Der Gutshof war entfernt von Schloss und Park eingerichtet. Nach Guido von Usedoms Tod erbte seine Tochter Hildegard das Anwesen. Das Gut wurde Walzengut, es hatte ständig wechselnde Besitzer. Besitzer waren von Ruperti (ab 1868) und den Chemiker Dr. phil. Karl Ludwig Alexander Freiherr von Vietinghoff gen. Scheel (ab 1928). Er konnte das Gut nach Eigenangaben nicht bis zur Bodenreform halten und lebte mit seiner Familie dann nach 1945 in München, der Sohn in New York.[15] Nach 1945 war das Schloss Wohnhaus und Gaststätte.[16] Nach 1991 wird es als Wohn-, Ferien- und Geschäftshaus genutzt.

Klein Stubben

Die mehrfach publizierten Landwirtschaftlichen Adressbücher benennen in Klein Stubben den 113 ha Hof der Familie H. Bunge.

Kniepow

1844 hatte Kniepow[17] neun Einwohner. Es ist eine Meierei nachgewiesen und ein Hüfner.[18] Anfang des 20. Jahrhunderts war der wissenschaftliche Stand, das einzig auf Rügen in Kniepow ein kleiner Fund einer römischen Münze an Vorkommen vorlag.[19]

Koldevitz

In Urkunden taucht Koldevitz 1314 als Colovitze und 1318 als Koldevitze auf.

Kowall

Ende des 18. Jahrhunderts besaß die pommersche Adelsfamilie von Braun etwa für eine Generation das Gut Kowall auf Rügen. Der örtliche Gutsherr Gottfried Christian von Braun-Kowall war mit Maria Juliana von Welzin verheiratet.[20] Später kam Kowall in bürgerliche Hand, nach alten Matrikeln an die Familie Tiburtius, die auch Kreisverordnete stellen.[21]

Losentitz

Das Gut Losentitz war im Besitz der Familien von Berglasen (16. Jahrhundert), des schwedischen Grafen Axel von Löwen (bis 1767) und von Dy(c)ke (erbjuristisch formell bis weit nach 1939).[22] Den 6 ha großen Landschaftspark ließ der Generalmajor in schwedischen Diensten, Moritz von Dyke, von 1794 bis 1811 anlegen. Auch Otto sen. von Dycke, u. a. Präsentant der Rügenschen Ritterschaft,[23] wuchs hier auf. Sein Nachfolger war, geboren 1835,[24] bis 1874 Albert von Dycke.[25] Dycke-Losentitz war verheiratet mit Elise von Pommer Esche (1840–1926),[26] sie heiratete in zweiter Ehe den Staatsminister Rudolph von Delbrück. Das zweigeschossige Gutshaus entstand um 1892. Der Bau ist dem Erben Otto jun. von Dycke-Losentitz[27] zuzuordnen, der seine Schulzeit zuvor auf der bekannten Klosterschule Ilfeld abschloss und dann zum Militär ging.

Maltzien

Erstmals erwähnt wurde der Ort 1314 als Maltzin. Spätestens mit dem Sohn des Ritters Nikolaus von Kahlden, 1313, gelang Maltzien in die Hände des zum Rügenschen Uradel zählenden Adelsgeschlechts.[28] Diese Entwicklung geht bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts. Maltzien wurde der Hauptsitz der Familie. Aus der Stammlinie heraus bilden sich die Linien Maltzien, Maltzien-Savenitz, Maltzien und Maltzien-Neklade. Das Verkaufsjahr ist dann auf 1859 datiert. Letzter der langen Ahnenreihe war der Major Karl von Kahlden-Neklade (1822–1894), verheiratet mit der Konsulstochter Clara Kempe. Ihre ersten vier Kinder werden alle noch in Maltzien geboren, die anderen dann in Berlin. Auch die Schriftstellerin Naëma von Kahlden stammt aus Maltzien. 1888 heiratete Magda von Kahlden-Neklade (1866–1952) in Maltzien den Gutsbesitzer Ernst von Berg-Dubkevitz, Hauptwohnsitz war aber schon lange Neklade.[29] Zu Beginn des 20. Jahrhunderts besaß das Rittergut eine Fläche von 356 ha und stand im Besitz der Familie Max Venzmer, nachfolgend bei Karl Steinfurt mit 273 ha. Das Gutshaus aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts mit seinen markanten Treppengiebeln war nach 1945 Schule sowie Wohn- und Gewerbehaus.

Palmer Ort

Bereits 1883 skizziert die damalige Ausgabe des Baedeker die Gemarkung Palmer Ort in seinem touristischen Reiseführer.[30] Um 1909 wurden Strandamtsvorsteher bestellt, im konkreten Fall Domänenpächter Röhl aus Zeiten.[31]

Poppelvitz

Gut Poppelvitz gehörte vor 1920 dem General Albano von Jacobi. Er war zugleich Präses der General-Ordens-Kommission.

Schabernack

Die Ortschaft wurde im Kontext mit mittelalterlichen Funden als Wendekirchhof bezeichnet.[32]

Silmenitz

1344 wurde laut Dokument des Klosters Eldena der Mynower Wald nebst der Insel Kalverdanz mit Silmenitz als Flur vereinigt.[33] Silmenitz war Teil[34] des Gutes Schoritz-Dumsevitz, welches 1767 vom Grafen Löwen an Malte Friedrich zu Putbus.

Smitershagen

Das Gutsareal Smitershagen war Mitte des 19. Jahrhunderts zum adeligen Besitz Losentitz zugehörig.[35]

Swine

In Swine bestand ein von H. Jubelt betreutes 162 ha Hofgrundstück, Eigentümer die Jakobikirche in Stralsund.

Zicker

Das hiesige Gut war eine Nebenbesitzung der von Kahldenschen Begüterungen im Südosten der Insel Rügen. Ein Henning von Kahlden (1500–1531) gründete vor Ort eine eigene Familienlinie Zicker, die über mindestens zweihundert Jahre das Gesamtgeschehen prägte. Mit Philipp Christian von Kahlden (1679–1732) und dessen Ehefrau Eleonore Charlotte, geborene von Bohlen-Presenske, geht diese Tradition weiter und führt in die nächste Hände. Ihr Sohn, der Generalmajor in Preußen, Henning Alexander von Kahlden eröffnet in Gottberg einen weiteren Besitzzweig. Erbe auf Zicker wurden Balthasar von Kahlden-Normann und dessen Sohn Carl August Ferdinand von Kahlden-Normann (1801–1866), königlich preußischer Regierungsrat, der Zicker wiederum 1836 mit Tangritz veräußerte. 1838 erwirbt der Stralsunder Schiffbaumeister Jacob Hecht das Gut Zicker im Kirchspiel Zudar.[36]

Das 410 ha Gut Zicker war im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts zeitweise im Besitz von Otto Mauritz.

Zudar

Zudar gehörte vor 1939 mit Zicker, Popplevitz und Grabow zu einem Gemeindeverbund. In Zudar selbst war ein Hof das Eigentum der Kirchengemeinde und durch einen Pächter betrieben, hier Franz Ehrke aus Groß Schoritz. Weitere Höfe bestanden in den Gemarkungen Büse-Süd, Glewitz und Klein Schoritz.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Januar 2001 wurde Groß Schoritz[37] und am 13. Juni 2004 Zudar auf der gleichnamigen Halbinsel[38] in die Stadt Garz/Rügen eingemeindet.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einwohner
1990 1919
1995 1815
2000 1738
2005 2605
2010 2343
2015 2213
Jahr Einwohner
2016 2220
2017 2201
2018 2194
2019 2185
2020 2215
2021 2254

Stand: 31. Dezember des jeweiligen Jahres[39]

Der starke Anstieg der Einwohnerzahl 2005 ist auf Eingemeindungen zurückzuführen.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtvertretung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadtvertretung von Garz hat 12 Mitglieder. Sie setzt sich seit der Kommunalwahl 2019 wie folgt zusammen:[40]

Partei / Liste Sitze
CDU 7
Freie Wählergemeinschaft Garz 5

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1990–1991: Walter Schlör (CDU)
  • 1991–1994: Klaus Koesling (CDU)
  • 1994–1995: Olaf Pfäffle (SPD)
  • 1995–2009: Klaus Meißner (SPD)
  • 2009–2019: Gitta Gohla (Freie Wählergemeinschaft)[41]
  • seit 2019: Sebastian Koesling (CDU)

Koesling wurde in der Bürgermeisterstichwahl am 16. Juni 2019 mit 50,4 % der gültigen Stimmen gewählt.[42]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen wurde unter der Nr. 34 der Wappenrolle von Mecklenburg-Vorpommern registriert.

Blasonierung: „In Blau eine silberne Burg mit gezinnter Rundmauer, geöffneten goldenen Torflügeln und hochgezogenem goldenen Fallgatter, zwei niedrigeren Seitentürmen mit roten Kuppeldächern, Knäufen und je einem betagleuchteten Fenster sowie einem höheren, mittleren unbedachten Turm mit einem betagleuchten Fenster, auf dem ein goldener Mast steht mit einer dreilätzigen Fahne, die im silbernen Feld einen aufgerichteten roten Greifen zeigt.“

Das Wappen wurde 1994 vom Sagarder Gerhard Koggelmann neu gezeichnet.

Flagge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadtflagge zeigt in drei senkrechten Streifen abwechselnd die Farben Blau - Weiß - Blau. Die blauen Streifen nehmen je ein Viertel, der weiße Mittelstreifen nimmt zwei Viertel der Flaggenlänge ein. Der Mittelstreifen ist belegt mit dem Stadtwappen, wobei sich die Höhe des Wappenschildes zur Höhe der Flagge wie 3:5 verhält. Höhe und Länge der Flagge verhalten sich zueinander wie 2:3.

Städtepartnerschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Partnerstadt Norderney liegt in Ostfriesland und ist eine der Ostfriesischen Inseln, die dem Bundesland Niedersachsen vorgelagert sind. Die Städtepartnerschaft der beiden Städte wurde direkt nach der Wiedervereinigung Deutschlands im Jahre 1990 beschlossen.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch Liste der Baudenkmale in Garz/Rügen

Garz

  • Evangelische Stadtkirche St. Petri, Mitte des 14. Jahrhunderts im gotischen Stil aus Backsteinen erbaut. Die beiden östlichen Joche entstanden erst im 15. und 16. Jahrhundert. Um 1648 wurde der Spitzturm bei einem Sturm zerstört und durch den heutigen flachen Turm ersetzt.
  • Bürgerhäuser, zumeist traufständig, ausschließlich aus der Zeit nach dem großen Stadtbrand von 1765 (Lindenstraße 1–2 und 4, Pfarrhaus, Wendenstr. 17, Lange Str. 13)
  • Ernst-Moritz-Arndt-Museum, dem im heutigen Ortsteil Groß Schoritz geborenen Dichter gewidmet
  • Slawischer Burgwall Garz, drei Tempel wurden 1168 zerstört, zählt zu den am besten erhaltenen in Deutschland

Groß Schoritz

Karnitz

Losentitz

  • Gutshaus Losentitz von um 1892

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Nähe von Garz betreibt die Deutsche Telekom AG seit 1993 eine Sendeanlage für UKW, TV und Richtfunk. Als Antennenträger kommt ein 190 m hoher, abgespannter Stahlfachwerkmast zum Einsatz (siehe auch: Rundfunk-Sendeanlagen auf Rügen). Die Anlage ist der Grundnetzsender für den Bereich Rügen und Stralsund. Abgestrahlt werden die Programme des NDR und privater Rundfunkveranstalter. Auch die DVB-T-Bouquets der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten werden von hier abgestrahlt. Am Ortsrand von Karnitz liegt Rügens mit über 6000 m Bahnlänge größter Golfplatz.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Stadt verfügt über ein gut ausgebautes Netz von Radwegen mit einer Länge von ca. 43 km.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit Garz verbundene Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gustav Kratz: Die Städte der Provinz Pommern – Abriß ihrer Geschichte, zumeist nach Urkunden. Berlin 1865, S. 154–156 (Volltext).
  • Herbert Ewe: Rügen. Hinstorff Verlag, Rostock 1977.
  • Stadt Garz/Rügen und Heimatverband Garz/Rügen (Hrsg.): 700 Jahre Stadt Garz/Rügen: 1319-2019. Edition Pommern, Elmenhorst/Vorpommern 2019. ISBN 9783-939680512.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Garz/Rügen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Amt M-V – Bevölkerungsstand der Kreise, Ämter und Gemeinden 2021 (XLS-Datei) (Amtliche Einwohnerzahlen in Fortschreibung des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Regionales Raumentwicklungsprogramm Vorpommern (RREP) 2010 (Memento vom 24. September 2015 im Internet Archive) - zentralörtliche Gliederung mit Ober-, Mittel- und Grundzentren, abgerufen am 12. Juli 2015
  3. Hauptsatzung der Stadt Garz/Rügen, § 2 (PDF; 94 kB)
  4. Kratzke, Reimann, Ruchhöft: Garz und Rugendahl auf Rügen im Mittelalter. In: Baltische Studien 2004 – Pommersche Jahrbücher für Landesgeschichte. Neue Folge Bd. 90, Verlag Ludwig, Kiel 2005, S. 25–52, ISBN 3-937719-02-4
  5. Sven Wichert: Beobachtungen zu Karentia auf Rügen im Mittelalter. In: Baltische Studien 2005 – Pommersche Jahrbücher für Landesgeschichte. Neue Folge Bd. 91, Verlag Ludwig, Kiel 2006, S. 31–38, ISBN 3-937719-35-0
  6. Herbert Ewe: Rügen. Hinstorff Verlag, Rostock 1977, S. 118.
  7. Grete Grewolls: Otto von Dycke. In: Wer war wer in Mecklenburg und Vorpommern. Das Personenlexikon. 1. Auflage. Hinstorff, Rostock 2011, ISBN 978-3-356-01405-1, S. Edition Konrad Reich DVD-ROM (google.de [abgerufen am 28. Februar 2022]).
  8. Niekammer`s Güter Adressbücher. I. Pommersches Güter-Adressbuch. 1905. Nach amtlichen Quellen und auf Grund direkter Angaben bearbeitet. Verzeichnis sämtlicher Güter mit Angabe der Guts-Eigenschaft, des Grundsteuer-Reinertrages, der Gesamtfläche und des Flächeninhalts der einzelnen Kulturen. In: Paul Niekammer (Hrsg.): GAB von 1905 bis 1939. 2. Auflage. I. Pommern, Kreis Rügen. Paul Niekammer, Stettin 21. Dezember 1904, S. 232–233 (martin-opitz-bibliothek.de [abgerufen am 28. Februar 2022]).
  9. Baltische Studien. Band 39. Saunier, Stettin 1937, S. 261–301 (google.de [abgerufen am 28. Februar 2022]).
  10. Facebook-Eintrag
  11. Matrikeln und Verzeichnisse der Pommerschen Ritterschaft vom XIV. bis in das XIX. Jahrhundert. In: Robert Klempin, Gustav Kratz (Hrsg.): GAB. VII. Verzeichniß der am 1. Januar 1862 mit landtags- und kreistagsfähigen Rittergütern. In Commission bei A. Bath (Mittler`s Sortimentsbuchhandlung), Berlin 1863, S. 550–632 (uni-duesseldorf.de [abgerufen am 2. März 2022]).
  12. Der neueste Passagier und Tourist. Ein Handbuch für Reisende durch ganz Deutschland und den angrenzenden Länder. 1844. F. H. Morin, Berlin 1844, S. 551 (google.de [abgerufen am 2. März 2022]).
  13. Manfred Niemeyer: Rügen. Quellen- und Literatursammlung zu den Ortsnamen. Hrsg.: Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald. Band 1. Institut für Slawistik, Greifswald 2011, S. 72 (google.de [abgerufen am 1. März 2022]).
  14. Klaus Lenz: Die Wüstungen der Insel Rügen. In: Forschungen zur Deutschen Landeskunde. Band 113. Bundesanstalt für Landeskunde Selbstverlag, Remagen 1958, S. 96 (google.de [abgerufen am 2. März 2022]).
  15. Hans Friedrich v. Ehrenkrook, Otto Reichert, Wilhelm v. Blaschek, Carola v. Ehrenkrook geb. v. Hagen, Friedrich Wilhelm Euler, Jürgen v. Flotow: Genealogisches Handbuch der Freiherrlichen Häuser / A (Uradel/ vor 1400 nobilitiert). 1959. In: Deutsches Adelsarchiv (Hrsg.): GHdA, von 1951 bis 2014; Nachfolge im GGH. Band III, Nr. 21. C. A. Starke, 1959, ISSN 0435-2408, S. 469–470 (d-nb.info [abgerufen am 1. März 2022]).
  16. Hubertus Neuschäffer: Vorpommerns Schlösser und Herrenhäuser. Husum Druck- und Verlagsgesellschaft, Husum 1993, S. 90, ISBN 3-88042-636-8.
  17. Gesellschaft für Pommersche Geschichte und Altertumskunde (Hrsg.): Vierter Jahresbericht der Gesellschaft für Pommersche Geschichte und Alterthumskunde. 1829. 1829-06-15 Auflage. Friedrich Heinrich Morin, Stettin 1830, S. 76 (google.de [abgerufen am 2. März 2022]).
  18. Die Insel Rügen. Ein Taschenbuch für Reisende. 1844. 2. Auflage. Léon Saunier, Stettin 1844, S. 82 (google.de [abgerufen am 2. März 2022]).
  19. Pommersche Jahrbücher. 1937. Band 31-34. Julius Abel, Greifswald 1937, S. 125 (google.de [abgerufen am 2. März 2022]).
  20. Carl Gesterding: Die Familie von Braun. In: Genealogien und beziehungsweise Familienstiftungen Pommerscher, besonders ritterschaftlicher Familien. Erste Sammlung. G. Reimer, Berlin 1842, S. 139–141 (google.de [abgerufen am 2. März 2022]).
  21. Provinzial-Kalender für Neu-Vorpommern und das Fürstenthum Rügen auf das Schalt-Jahr 1864. Königliche Regierungs-Buchdruckerei, Stralsund 1864, S. 216 (google.de [abgerufen am 2. März 2022]).
  22. Landwirtschaftliches Adreßbuch der Provinz Pommern 1939. Verzeichnis von ca. 20000 landwirtschaftlichen Betrieben von 20 ha aufwärts mit Angabe der Besitzer, Pächter und Verwalter, der Gesamtgröße des Betriebes und Flächeninhalt der einzelnen Kulturen; nach amtlichen Quellen. In: H. Seeliger (Hrsg.): Letzte Ausgabe Paul Niekammer. 9. Auflage. Band I f. Ausgabe Pommern, Kreis Rügen. Verlag von Niekammer's Adreßbüchern G.m.b.H., Leipzig 1939, S. 60 (google.de [abgerufen am 28. Februar 2022]).
  23. Carl Reimarus (Hrsg.): Adress-Kalender für die Mitglieder des Vereinigten Landtages. Stand der Ritterschaft Auflage. Provinz Pommern. Gropius`sche Buch-und Kunsthandlung, Berlin 1847, S. 15 (google.de [abgerufen am 28. Februar 2022]).
  24. Programm des Königlichen Pädagogiums zu Putbus mit welchem zu der am 23. März 1875 im Hörsaale stattfindenden Schulfeierlichkeit im Namen des Lehrer-Collegiums ergebenst einladet Dr. Gustaf Sorof, Director. Schulnachrichten. Nr. 1875. Fürstliche Buchdruckerei August Knaak, Putbus 1875, S. 33 (uni-duesseldorf.de [abgerufen am 28. Februar 2022]).
  25. L. Clericus: Der Deutsche Herold, Zeitschrift für Heraldik, Sphragistik und Genealogie. In: Verein Herold Berlin (Hrsg.): Organ. 5. Auflage. No. 9 und 10, Familien-Nachrichten. III. Todesfälle. Mitscher & Röstell, Berlin September 1874, S. 122 (google.de [abgerufen am 28. Februar 2022]).
  26. Petra Wilhelmy-Dollinger: Der Berliner Salon im 19. Jahrhundert (1780 – 1914). In: Historische Kommission zu Berlin (Hrsg.): Veröffentlichungen der Historischen Kommission zu Berlin. 1. Zugleich Dissertation Universität Münster (Westfalen) 1987 Auflage. Band 73, Elise von Delbrück. de Gruyter, Berlin, New York 1989, ISBN 978-3-11-011891-9, S. 633 (google.de [abgerufen am 28. Februar 2022]).
  27. Jahresbericht über die Königliche Klosterschule zu Ilfeld von Ostern 1902 bis Ostern 1903. Verzeichnis der Ilfelder Lehrer und Schüler von Ostern 1853 bis Ostern 1903, 1903. Programm 358. Druck von Louis Hofer, Göttingen 1903, S. 37 (uni-duesseldorf.de [abgerufen am 28. Februar 2022]).
  28. Ernst Heinrich Kneschke: Die Wappen der deutschen freiherrlichen und adeligen Familien in genauer, vollständiger und allgemein verständlicher Beschreibung. Band 1, v. Kahlden. T. O. Weigel, Leipzig 1855, S. 226–227 (uni-duesseldorf.de [abgerufen am 1. März 2022]).
  29. Hans Friedrich v. Ehrenkrook: Genealogisches Handbuch der Adeligen Häuser / A (Uradel). 1960. In: Deutsches Adelsarchiv (Hrsg.): GHdA. Band V, Nr. 24. C. A. Starke, 15. Oktober 1975, ISSN 0435-2408, S. 117–126 (d-nb.info [abgerufen am 1. März 2022]).
  30. Handbuch für Reisende. 1883. In: Karl Baedeker (Hrsg.): Baedeker Handbuch. 20. Auflage. Mittel- und Nord-Deutschland. Selbstverlag, Leipzig 1883, S. 126 (google.de [abgerufen am 1. März 2022]).
  31. Reichsamt des Innern (Hrsg.): Handbuch der Deutschen Handelsmarine auf das Jahr 1913. Georg Reimer, Berlin 1913, S. I 50 (google.de [abgerufen am 1. März 2022]).
  32. Germanisches Nationalmuseum Nürnberg (Hrsg.): Kataloge der im germanischen Museum befindlichen vorgeschichtlichen Denkmäler (Rosenberg`sche Sammlung). Band 2, d. Pommern. Selbstverlag. Gedruckt bei U. E. Sebald, Nürnberg 1886, S. 62 (google.de [abgerufen am 28. Februar 2022]).
  33. Geschichte des Cistertienserklosters Eldena im Zusammenhange mit der Stadt und Universität Greifswald. 1880. In: Theodor Pyl (Hrsg.): Vereinsschrift der Rügisch-Pommerschen Abtheilung der Gesellschaft für Pommersche Geschichte und Alterhhumskunde. Band 1. C. V. v. J. Bindewale Akad. Buchh., Greifswald, Stralsund 1881, S. 776 (google.de [abgerufen am 2. März 2022]).
  34. Victor Loebe: Mitteilungen zur Genealogie und Geschichte des Hauses Putbus. In: Königliches Pädagogium Putbus (Hrsg.): Jahresbericht. Beilage, 1895. Progr. - Nr. 141. August Dose, Putbus 1895, S. 58 (uni-duesseldorf.de [abgerufen am 2. März 2022]).
  35. Hand-Matrikel der in sämmtlichen Kreisen des Preussischen Staats auf Kreis- und Landtagen vertretenen Rittergüter. In: Karl Friedrich Rauer (Hrsg.): GAB Vorgänger. Provinz Pommern, Rügen. Selbstverlag, Berlin 1857, S. 184 (uni-duesseldorf.de [abgerufen am 2. März 2022]).
  36. Gustav A. Seyler, F. Mahler: Genealogisches Handbuch bürgerlicher Familien. 1910. In: Verein Herold Berlin (Hrsg.): DGB. Zweiter Band. Unveränderter Abdruck. C. A. Starke, Görlitz 1910, S. 196–197 (uni-duesseldorf.de [abgerufen am 1. März 2022]).
  37. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2001
  38. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2004
  39. Bevölkerungsentwicklung der Kreise und Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (Statistischer Bericht A I des Statistischen Amtes Mecklenburg-Vorpommern) (Memento des Originals vom 9. Juli 2021 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.laiv-mv.de
  40. Ergebnis der Kommunalwahl am 26. Mai 2019
  41. Garz „erste“ Stadt auf Rügen. In: Garzer Stadtblatt, April/Mai 2010, S. 1.
  42. Ergebnis der Bürgermeisterstichwahl am 16. Juni 2019