Gasinstallation

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Unter einer Gasinstallation versteht man den Einbau von Rohrleitungen (mit Armaturen), Gasgeräten, die Gas leiten beziehungsweise verbrauchen. Dazu gehört das Verlegen der Gasrohre, der Einbau von Ventilen und, falls es sich um ein leicht brennbares Gas wie Erdgas oder Propan handelt, Sicherheitsventilen mit Rückschlagsicherung, sowie die Installation von Gasgeräten, wie zum Beispiel ein gasbetriebener Durchlauferhitzer.

Des Weiteren die Installation einer Abgasanlage samt Kondenwasserentsorgung und die Sicherstellung der Verbrennungsluftversorgung der Gasgeräte.

Insbesondere in Fahrzeugen mit geschlossener Kabine ist ein Gasmelder zumindest üblich.

Am Übergang der ankommenden Gasversorgung (etwa eines Hauses) zur Gasinstallation liegen Druckregler und Gasmesseinrichtung, vulgo Gaszähler, die das abgenommene Volumen misst.

Erfolgt die Gasversorgung nicht aus einer ankommenden Leitung, kann sie aus folgenden Quellen kommen:

  • Druckbehältern
    • Gasflaschen, Kessel; mit oder ohne Flüssigphase; mit sehr unterschiedlichen Betriebsdrucken,
  • (fast) drucklosen Behältern (etwa Tiefkalt-Kessel für verflüssigte Luftgase; Auffangblasen für teure Gase wie Helium; Kolbenspritzen und Kunststoffbeutel im Labormassstab); Gasometer
  • Gaserzeugern
  • Geologische Quellen
    • Verrohrte Bohrung zu einem Erdgaslager oder zu einer ausgasenden abgedeckten Mülldeponie

Alle solche Quellen von Gasen brauchen einen gut gelüfteten, für Unbefugte versperrten, für die Feuerwehr jedoch zugänglichen Gaslagerraum oder -kasten ohne brandförderndes Material und mit ausreichend Entspannungsmöglichkeit ins Freie; im Labor einen Abzug. Brennbare Gase brauchen Explosionsschutz entsprechende Umgebung.

Folgende Regeln, Verordnungen und Vorschriften sind bei der Erdgasinstallation zu beachten:

Das für die Erdgasinstallation in Gebäuden wichtigste Arbeitsblatt ist das DVGW-Arbeitsblatt G 600, Technische Regeln für Gas-Installationen, DVGW-TRGI in seiner aktuellen Ausgabe vom April 2008.