Gau-Bickelheim

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Gau-Bickelheim
Gau-Bickelheim
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Gau-Bickelheim hervorgehoben
Koordinaten: 49° 50′ N, 8° 1′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Alzey-Worms
Verbandsgemeinde: Wöllstein
Höhe: 139 m ü. NHN
Fläche: 7,99 km2
Einwohner: 2091 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 262 Einwohner je km2
Postleitzahl: 55599
Vorwahl: 06701
Kfz-Kennzeichen: AZ
Gemeindeschlüssel: 07 3 31 030
Adresse der Verbandsverwaltung: Bahnhofstraße 10
55597 Wöllstein
Webpräsenz: www.gau-bickelheim.de
Ortsbürgermeister: Friedrich Janz (CDU)
Lage der Ortsgemeinde Gau-Bickelheim im Landkreis Alzey-Worms
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Über dieses Bild

Gau-Bickelheim ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Alzey-Worms in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Wöllstein an.

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gau-Bickelheim liegt südlich des Wißbergs im rheinhessischen Hügelland. Etwa 10 Kilometer südöstlich liegt Alzey, rund 8 Kilometer westlich befindet sich Bad Kreuznach. 20 Kilometer nordöstlich von Gau-Bickelheim befindet sich die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt Mainz.

Nachbargemeinden sind Gau-Weinheim, Wallertheim, Badenheim und Sprendlingen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gau-Bickelheim kommt urkundlich erstmals im Jahr 1128 unter dem Namen „Beckelnheim“ vor. Spätere Ortsnamen waren „Gaubeckelnheim“ (1314), „Gaubekilnheim“ (1329), „Gaubecklinheim“ (1355), „Gawbickelheim“ (1515), „Gauböckelheim“ (1815).

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Gau-Bickelheim besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.

Die Sitzverteilung im Gemeinderat:[2]

Wahl CDU WGR 1 WGR 2 Gesamt
2014 7 5 4 16 Sitze
2009 7 6 3 16 Sitze
2004 7 6 3 16 Sitze

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ortsbürgermeister ist Friedrich Janz (CDU)

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen ist geteilt. Im oberen größeren Teil befinden sich auf silbernen Grund drei rote Dexel (bzw. Hacken). Im unteren Drittel das silberne Mainzer Rad auf rotem Grund.

Partnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kreuzkapelle auf dem Wißberg bei Gau-Bickelheim

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Pfarrkirche St. Martin
  • Kreuzkapelle

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Gau-Bickelheim

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch den Ort führt die Bundesstraße 420. Die Bundesautobahn 61 führt nordwestlich bis südöstlich daran vorbei. Die Anschlussstelle Gau-Bickelheim (Nr. 52) befindet sich nicht direkt an der B 420, sondern ist über die Bundesstraße 50 erreichbar. Die Anschlussstelle ist sehr weitläufig angelegt und erinnert an ein halbes Autobahnkleeblatt, da in den ursprünglichen Planungen die Bundesautobahn 60 hier die A 61 hätte kreuzen sollen.[3] Mitte der 1990er Jahre wurde in ihrer Nähe ein Autohof gebaut.

Der Haltepunkt Gau Bickelheim liegt an der Bahnstrecke Worms–Bingen Stadt und wird in beide Richtungen jeweils im Stundentakt bedient. Der Binger Stadtbahnhof ist per Regionalbahn in ca. 20 Minuten erreichbar, Worms Hauptbahnhof in ca. 45 Minuten.

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönlichkeiten, die in der Gemeinde gewirkt haben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Dominique Beck (1772–1862), Bürgermeister von Gau-Bickelheim 1818 bis 1831 und 1847 bis 1853 und Landtagsabgeordneter
  • Schulrat Franz-Josef Spang (1891–1971)[5], Heimatforscher
  • Maria Fuhr, Rheinhessische Weinkönigin 1973
  • Der Schriftsteller Arno Schmidt lebte nach dem Krieg kurzzeitig als Umsiedler in Gau-Bickelheim. Der Ort wird am Anfang der Erzählung Schwarze Spiegel erwähnt. Die Erzählung Die Umsiedler bezieht sich literarisch auf diese Zeit.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Gau-Bickelheim – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2016 (Hilfe dazu).
  2. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  3. Netzplan vom 1. Januar 1976
  4. Polizeiautobahnstation Gau-Bickelheim (Memento des Originals vom 12. Januar 2011 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.polizei.rlp.de
  5. Kurzbiografie von Schulrat Spang woellstein.de