Gauliga Baden 1936/37

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Gauliga Baden 1936/37
Logo der Gauligen
Meister SV Mannheim-Waldhof 07 (3)
Absteiger Karlsruher FV, Rastatter FV 05
Mannschaften 10
Spiele 90  (davon 90 gespielt)
Tore 308  (ø 3,42 pro Spiel)
Zuschauer 309.900  (ø 3443 pro Spiel)
Torschützenkönig Kurt Langenbein (20)
Platzverweise 5  (ø 0,06 pro Spiel)
Gauliga Baden 1935/36
Bezirksligen ↓
Spielorte der Gauliga Baden 1936/37

Die Gauliga Baden 1936/37 war die vierte Spielzeit der Gauliga Baden im Fußball. Die Gauligasaison startete am 6. September 1936 und endete am 9. Mai 1937. Der SV Waldhof Mannheim, der sich im Juli 1936 in SV Mannheim-Waldhof 07 umbenannt hatte, verlor nur ein Spiel – ausgerechnet gegen den Tabellenletzten und späteren Absteiger Rastatter FV 04 – und konnte damit seinen Titel erfolgreich verteidigen. Saisonhöhepunkt war das Lokalderby auf dem Waldhof gegen den VfR Mannheim, 19.000 Zuschauer sahen ein 7:4 (6:2). Der SV Waldhof kam allerdings in der sich anschließenden Endrunde um die deutsche Meisterschaft wie schon im Jahr zuvor nicht über die Gruppenphase hinaus. Neuling Rastatt 04 landete abgeschlagen auf dem letzten Platz. Mit dem Karlsruher FV stieg wie in der vorangegangenen Saison einer der beiden Karlsruher „Altmeister“ ab, durch eine 0:1-Niederlage am letzten Spieltag gegen den VfL Neckarau bei Gleichzeitigem Sieg der punktgleichen SpVgg Sandhofen gegen den FC Freiburg war der Abstieg in die Zweitklassigkeit besiegelt. In der Aufstiegsrunde setzte sich der FC Phönix Karlsruhe ungeschlagen durch, der zweite Aufsteiger zur kommenden Gauliga-Saison war der Kehler FV.

Kreuztabelle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kreuztabelle stellt die Ergebnisse aller Spiele dieser Saison dar. Die Heimmannschaft ist in der linken Spalte, die Gastmannschaft in der oberen Zeile aufgelistet.

1936/37 SV Waldhof Mannheim VfR Mannheim 1. FC Pforzheim Freiburger FC VfB Mühlburg VfL Neckarau FC Germania Brötzingen SpVgg Sandhofen Karlsruher FV Rastatter FV 04
SV Mannheim-Waldhof 07 7:4 1:1 6:0 5:0 8:1 1:0 4:0 2:0 5:0
VfR Mannheim 1:1 5:3 3:0 4:1 3:1 2:2 1:1 2:1 2:1
1. FC Pforzheim 0:1 0:0 3:0 2:0 1:0 0:0 3:0 3:1 4:1
Freiburger FC 3:3 2:6 1:3 3:2 3:0 6:2 2:1 0:3 6:1
VfB Mühlburg 3:4 2:0 3:1 2:4 2:2 2:0 1:0 0:4 1:0
VfL Neckarau 2:2 1:1 1:0 1:4 3:0 2:1 1:4 1:0 3:2
FC Germania Brötzingen 0:2 2:5 2:2 2:2 4:0 0:0 6:1 1:1 5:1
SpVgg Sandhofen 0:3 1:0 1:1 3:0 0:1 0:0 4:1 1:1 2:1
Karlsruher FV 0:0 0:1 0:3 7:1 0:1 0:1 1:2 2:0 3:1
Rastatter FV 04 2:1 0:4 1:3 0:0 0:3 2:1 1:3 0:0 2:1

Abschlusstabelle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pl. Verein Sp. S U N Tore Quote Punkte
 1. SV Mannheim-Waldhof 07 (M)  18  12  5  1 056:170 3,29 29:70
 2. VfR Mannheim  18  10  5  3 044:260 1,69 25:11
 3. 1. FC Pforzheim  18  9  5  4 033:180 1,83 23:13
 4. Freiburger FC  18  7  3  8 037:480 0,77 17:19
 5. VfL Neckarau  18  6  5  7 021:330 0,64 17:19
 6. VfB Mühlburg  18  8  1  9 024:360 0,67 17:19
 7. FC Germania Brötzingen  18  5  6  7 033:330 1,00 16:20
 8. SpVgg Sandhofen (N)  18  5  5  8 019:280 0,68 15:21
 9. Karlsruher FV  18  5  3  10 025:220 1,14 13:23
10. Rastatter FV 04 (N)  18  3  2  13 016:470 0,34 08:28
Legende
Gaumeister
Absteiger in die Bezirksliga
(M) Titelverteidiger
(N) Aufsteiger aus der Bezirksliga

Aufstiegsrunde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In dieser Spielzeit waren die Meister aller sieben Bezirksklassen qualifiziert. In den Spielzeiten zuvor waren hingegen nur die drei bzw. vier Bezirksmeister für die Aufstiegsrunde qualifiziert.

Pl. Verein Sp. S U N Tore Quote Punkte
 1. FC Phönix Karlsruhe
(Sieger Bezirksklasse IV Mittelbaden-Süd)
 12  12  0  0 051:600 8,50 24:00
 2. Kehler FV
(Sieger Bezirksklasse V Oberbaden-Nord)
 12  7  2  3 027:200 1,35 16:80
 3. FC Neureut
(Sieger Bezirksklasse III Mittelbaden-Nord)
 12  6  1  5 022:250 0,88 13:11
 4. FG Alemannia Ilvesheim
(Sieger Bezirksklasse I Unterbaden-West)
 12  5  0  7 023:410 0,56 10:14
 5. VfR Konstanz
(Sieger Bezirksklasse VII Konstanz)
 12  4  1  7 020:210 0,95 09:15
 6. SC i.d. FT Freiburg
(Sieger Bezirksklasse VI Oberbaden-Süd)
 12  3  1  8 020:340 0,59 07:17
 7. VfB Wiesloch
(Sieger Bezirksklasse II Unterbaden-Ost)
 12  2  1  9 018:340 0,53 05:19
Legende
Aufsteiger in die Gauliga Baden 1937/38

Statistiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Torschützen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rang Spieler Verein Tore
1 Kurt Langenbein VfR Mannheim 20
2 Helmut Schneider SV Waldhof Mannheim 16
3 Karl Bielmeier SV Waldhof Mannheim 11
Karl Striebinger VfR Mannheim 11
5 Heini Peters Freiburger FC 10
Florian Roser Freiburger FC 10
Otto Siffling SV Waldhof Mannheim 10

Zuschauer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verein Zuschauer pro Spiel
01. SV Mannheim-Waldhof 07 63.750 7.083
02. VfR Mannheim 51.500 5.722
03. VfL Neckarau 38.050 4.228
04. Karlsruher FV 27.650 3.072
05. 1. FC Pforzheim 26.500 2.944
06. SpVgg Sandhofen 25.350 2.817
07. VfB Mühlburg 24.250 2.694
08. Freiburger FC 19.150 2.128
09. FC Germania Brötzingen 17.900 1.989
10. Rastatter FV 04 15.800 1.756
Gesamt: 309.900 3.443

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]