Gauntlet Enterprises

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Gauntlet Enterprises ist ein Geschäft für Körperschmuck und zugehöriger Ausrüstung mit Filialen in San Francisco, New York City und Seattle sowie einem Franchisegeschäft in Paris.[1] Es gilt als erstes Unternehmen dieser Art und als trendsetzend im Bereich Piercing.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

The Gauntlet wurde im November 1975 von Jim Ward gründete, der sich von seinem Freund Doug Malloy dazu inspirieren ließ. Der ursprüngliche Standort befand sich in Wards Privathaus in West Hollywood. Der erste kommerziell betriebene Laden wurde am 17. November 1978 am Santa Monica Blvd. 8720 in West Hollywood eröffnet. Die Kundschaft des Gauntlet stammt in erster Linie aus den Homosexuellen- und BDSM-Communitys. Gauntlet wurde bekannt wegen moderner Piercings und erweiterte damit seinen Kundenstamm. Zeitweise gehörte Gauntlet eine Versandhandel für Piercingschmuck an. Schmuck wurde zudem auch in eigener Produktion gefertigt und die Fertigungsverfahren später an andere Unternehmen vergeben. Ward und sein Team entwickelten mehrere Schmuckvariationen, die teilweise noch heute verbreitet sind. In Zusammenarbeit mit den Tätowierern Horst Heinrich Streckenbach und Manfred Kohrs entstand beispielsweise das Barbell.[2]

The Gauntlet veröffentlichte ab 1977 eine Zeitschrift namens Piercing-Fans Internationale Quarterly.[3] Ursprünglich eine meist schwarz-weiße Broschüre, entwickelte sich PFIQ zu einem Vollfarbmagazin mit Fotos, Kunst, Geschichten und Tipps zu Piercings. Während seiner Jahre der Veröffentlichung war PFIQ die Hauptquelle für Informationen über Piercings.[4][5][6][7]

Aufgrund von Missmanagement musste Gauntlet Enterprises im Jahr 1998 Konkurs anmelden.[8]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Gauntlet Paris. Abgerufen am 12. Februar 2012 (französisch).
  2. Jim Ward: In the beginning there was Gauntlet (englisch) BMEZINE.COM. 23. Januar 2004. Archiviert vom Original am 13. Juli 2012. i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/gauntletenterprises.com Abgerufen am 9. November 2010.
  3. : Cover PIFQ Nr. 1.@1@2Vorlage:Toter Link/gauntletenterprises.com (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. In: gauntletenterprises.com. Abgerufen am 12. Februar 2012 (englisch).
  4. Jim Ward: The World’s First Piercing Magazine (englisch) In: Running the Gauntlet. BME. 24. Oktober 2004. Archiviert vom Original am 9. Juli 2012. i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/gauntletenterprises.com Abgerufen am 25. November 2007.
  5. Brandon Voss: Father Knows Best (englisch). In: The Advocate, 9. Oktober 2007. Abgerufen am 25. November 2007. 
  6. Running the Gauntlet (Memento des Originals vom 9. Juli 2012 im Webarchiv archive.is) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/gauntletenterprises.com, cited in „In the Flesh: Body Piercing as a Form of Commodity-Based Identity and Ritual Rite of Passage“, honors thesis by Amelia Guimarin, under the direction of Teresa Caldiera, Anthropology, UC Irvine, 2005 (englisch)
  7. Henry Ferguson: Body piercing (englisch) Student BMJ. Januar 2000. Abgerufen am 25. November 2007.
  8. Gauntlet Returns to Its Founder. In: gauntletenterprises.com. Abgerufen am 12. Februar 2012 (englisch).