Gavin DeGraw

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Gavin Shane DeGraw (* 4. Februar 1977 in South Fallsburg, New York) ist ein US-amerikanischer Rocksänger.

Gavin DeGraw bei einem Besuch bei Radio Pilatus in Luzern im Juni 2009

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

DeGraw wuchs in den Catskill Mountains (South Fallsburg) mit seinen beiden älteren Geschwistern auf. Seine Mutter ist Spezialistin für Suchtkranke und sein Vater Gefängniswärter, beide verarbeitete Gavin in seinem ersten Hit I Don't Want to Be („I don’t have to be anyone other than a prison guard’s son, I don't have to be anyone other than a specialist’s son ...“).

Mit acht Jahren bekam er Klavierunterricht und spielte später zusammen mit seinem älteren Bruder Joey in verschiedenen Coverbands. Kurzzeitig besuchte er auch das Berklee College of Music in Boston, bevor sich die Brüder Ende der 1990er in New York niederließen. Sie eröffneten gemeinsam 2007 eine Bar auf New York City’s Lower East Side namens The National Underground.

Musikalisch machte sich Gavin DeGraw durch seine Liveauftritte einen Namen und bekam Angebote von Plattenlabels. Schließlich unterschrieb er bei J Records und stellte bis zum Sommer 2003 sein Debütalbum Chariot fertig. Anfänglich war es noch kein Erfolg, aber trotzdem stieg seine Bekanntheit. Als sein Song I Don’t Want to Be als Titelsong der amerikanischen TV-Serie One Tree Hill verwendet wurde und die Single als Folge in die amerikanischen Singlecharts auf Platz 10 einstieg, bedeutete das den Durchbruch. Das Album wurde daraufhin noch einmal überarbeitet und wiederveröffentlicht und kam nun ebenfalls in die Charts. Es erreichte Platz 56 und verkaufte sich über eine Million Mal.[1] Neben der Top-Ten-Single erreichten noch der Titelsong und der Song Follow Through Gold-Status. I Don't Want to Be machte DeGraw auch in Europa bekannt. Sowohl Song als auch Album kamen in vielen Ländern in die Charts, unter anderem erreichte Chariot in Dänemark Platz eins und in Norwegen Platz zwei.[2]

Im Mai 2008 folgte das zweite Studioalbum Gavin DeGraw. Zwar stieg es in den USA gleich in die Top Ten ein und brachte ihm zwei weitere Top-40-Erfolge in den Singlecharts ein, trotzdem blieb es hinter dem Erfolg des Debüts zurück. Auch in Europa blieb er erfolgreich, auch wenn er dort nur in den Albumcharts vertreten war. Weniger als ein Jahr später folgte mit Free Album Nummer drei, das schon auf deutlich weniger Interesse stieß.

Für das nächste Album Sweeter arbeitete Gavin DeGraw dann erstmals mit anderen Autoren zusammen. Zwei Songs entstanden zusammen mit Songwriter Andrew Frampton, bei zwei weiteren schrieb Ryan Tedder von OneRepublic mit. Er wirkte bei Not Over You mit, mit dem DeGraw 2011 auf Platz 18 kam. Mit dem Album kam er zum zweiten Mal in die Top Ten. Es folgte eine ausgiebige Tour, aus der auch sein erstes Live-Album Sweeter: Live resultierte.

Beim fünften Album wurde dann der Sound von DeGraw in Richtung aktueller Popmusik weiterentwickelt und bei jedem seiner Songs arbeitete er mit anderen Künstlern zusammen, darunter zweimal erneut mit Ryan Tedder. Make a Move erschien im Oktober 2013 und wurde sein fünfter Charterfolg und sein viertes Top-20-Album.

Seine Band, mit denen er sowohl in den Vereinigten Staaten als auch in Europa spielt besteht aus: Casey Twist (Bass), Jimmi Wallace (Hammond-Orgel), Joey „Coach“ Hanna (Schlagzeug) und Brian Dennis (E-Gitarre). Außerdem spielte Degraw in der Serie Hallo Holly eine kleine Rolle als er selbst.

2012 nahm er an der amerikanischen Version von Let’s Dance, Dancing with the Stars, teil.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Studioalben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[2] Anmerkungen[1]
DeutschlandDeutschland DE OsterreichÖsterreich AT SchweizSchweiz CH Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US
2003 Chariot 48
(5 Wo.)
56 Platin
(59 Wo.)
Erstveröffentlichung: 22. Juli 2003
2008 Gavin DeGraw 23
(3 Wo.)
7
(14 Wo.)
Erstveröffentlichung: 4. Mai 2008
2009 Free 96
(1 Wo.)
19
(3 Wo.)
Erstveröffentlichung: 29. März 2009
2011 Sweeter 19
(3 Wo.)
8
(22 Wo.)
Erstveröffentlichung: 18. September 2011
2013 Make a Move 55
(1 Wo.)
79
(1 Wo.)
13
(4 Wo.)
Erstveröffentlichung: 13. Oktober 2013
2016 Something Worth Saving 72
(1 Wo.)
35
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: 9. September 2016

Kompilationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[2] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE OsterreichÖsterreich AT SchweizSchweiz CH Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US
2014 Finest Hour: The Best of 95
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 17. Oktober 2014

EPs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[2] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE OsterreichÖsterreich AT SchweizSchweiz CH Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US
2008 iTunes: Live from Soho 167
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 2008

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel
Album
Chartplatzierungen[2] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE OsterreichÖsterreich AT SchweizSchweiz CH Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US
2004 I Don't Want to Be
Chariot
99
(1 Wo.)
44
(8 Wo.)
46
(6 Wo.)
27 Silber
(7 Wo.)
10 Gold
(28 Wo.)
Erstveröffentlichung: 14. Dezember 2004
2005 Chariot
Chariot
30 Gold
(20 Wo.)
Erstveröffentlichung: 1. März 2005
2006 We Belong Together
Gavin DeGraw
26
(3 Wo.)
Erstveröffentlichung: Februar 2006
2008 In Love with a Girl
Gavin DeGraw
73
(1 Wo.)
24
(23 Wo.)
Erstveröffentlichung: 12. Februar 2008
2011 Not Over You
Sweeter
18 Platin
(35 Wo.)
Erstveröffentlichung: 17. Mai 2011
2012 Soldier
Sweeter
59
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 20. September 2012
2013 Best I Ever Had
Make a Move
80
(1 Wo.)
75
(5 Wo.)
Erstveröffentlichung: 18. Juni 2013
2015 Brother
Rivers in the Wasteland
98
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: 2. Februar 2015
(Needtobreathe featuring Gavin DeGraw)

weitere Singles

  • 2005: Follow Through (US: Gold)
  • 2006: Just Friends
  • 2007: Meaning
  • 2008: She Holds a Key
  • 2008: Cheated on Me
  • 2009: I Have You to Thank
  • 2009: Stay
  • 2009: Dancing Shoes
  • 2011: Sweeter
  • 2013: Make a Move
  • 2014: You Got Me
  • 2014: Fire
  • 2016: She Sets the City on Fire
  • 2016: Making Love with the Radio On

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Gold-/Platinauszeichnungen: US (RIAA), UK (BPI)
  2. a b c d e Chartquellen: DE AT CH UK US

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]