Gazellen

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Gazelle ist eine Weiterleitung auf diesen Artikel. Weitere Bedeutungen sind unter Gazelle (Begriffsklärung) aufgeführt.
Westliche Thomson-Gazelle (Eudorcas nasalis) im Ngorongoro Krater

Die Gazellen (von italienisch gazzella, von arabisch غزال‎ ghazāl, DMG ġazāl)[1] sind im engeren Sinne eine Gruppe von Hornträgern (Bovidae), die hauptsächlich in den Savannen und Wüstenregionen Afrikas und Asiens verbreitet sind. Diese Gruppe umfasst gegenwärtig über 30 Arten, die heute in vier Gattungen (Eudorcas, Gazella, Nanger und Antilope) geführt werden. Im weiteren Sinne wird manchmal auch die gesamte Gattungsgruppe der Gazellenartigen als Gazellen bezeichnet.

Merkmale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gazellen sind schlank gebaute, langbeinige Tiere. Sie erreichen Kopfrumpflängen von 85 bis 170 Zentimetern, wozu noch ein 15 bis 30 Zentimeter langer Schwanz kommt. Die Schulterhöhe liegt zwischen 50 und 110 Zentimeter und das Gewicht zwischen 12 und 85 Kilogramm. Das Fell ist an der Oberseite und an den Flanken gelblich-grau bis braun gefärbt, die Unterseite ist weiß. Bei vielen Arten erstreckt sich am Rumpf entlang ein schwarzer Streifen, der von einem darüber liegenden hellen Streifen begleitet wird.

Üblicherweise haben beide Geschlechter Hörner, wenn auch die der Weibchen kürzer und zierlicher sind – lediglich bei der Kropfgazelle haben nur die Männchen Hörner. Die Hörner sind durchschnittlich 25 bis 35 Zentimeter lang.

Verbreitung und Lebensraum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Verbreitungsgebiet der Gazellen umfasst ganz Afrika (ohne Madagaskar) und weite Teile Asiens (von der Arabischen Halbinsel bis in das nördliche Indien und das nördliche China). Ihr Lebensraum sind trockene, offene Regionen, meistens Grassteppen, bei manchen Arten auch Wüsten und Halbwüsten.

Lebensweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die weiblichen Gazellen leben mit ihren Jungen in Herden einer Größe von zehn bis dreißig Tieren; allerdings kann die Herdengröße in den afrikanischen Savannen auch Hunderte oder gar Tausende von Einzeltieren umfassen. Männliche Gazellen leben in den ersten Lebensjahren in eigenen Junggesellenherden, ehe sie territorial werden. Dann beanspruchen sie alle Weibchen, die ihr Revier betreten, das sie gegen konkurrierende Männchen verteidigen.

Alle Gazellen sind schnelle Läufer, die über längere Zeit Geschwindigkeiten von 50 km/h durchhalten können. Von der Thomson-Gazelle sind sogar Spitzengeschwindigkeiten von 80 km/h bekannt.

Gazellen sind Pflanzenfresser, die sich von verschiedenen Gräsern und Kräutern ernähren.

Arten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Innere Systematik der Gazellenartigen nach Bärmann et al. 2013[2]
Antilopini 

 Procaprina 

 Procapra


 Raphicerina 

 Raphicerus


     

 Madoqua


     

 Dorcotragus





     
 Ourebina 

 Ourebia


 Antilopina 

 Saiga


     


 Litocranius


     

 Antidorcas



     


 Eudorcas


     

 Nanger



     

 Antilope


     

 Gazella








Die innere Systematik und die genaue Artenanzahl der Gazellen ist nicht restlos geklärt. Moderne Systematiken teilen die Gazellen der ursprünglichen Gattung Gazella in drei Gattungen (Gazella, Eudorcas und Nanger) auf und unterscheiden über 30 Arten, in älteren Systematiken hingegen waren diese Gattungen noch Untergattungen der Gattung Gazella. Die Gattungen Gazella, Eudorcas und Nanger bilden zusammen mit der Hirschziegenantilope (Antilope cervicapra) eine monophyletische Gruppe,[2] wobei weiteren genetischen Untersuchungen zufolge die Gattung Antilope innerhalb von Gazella stehen könnte.[3] Die ebenfalls früher als Untergattung von Gazella eingestuften Kurzschwanzgazellen (Procapra) stellen hingegen einen eigenen Zweig dar. (die folgende Systematik folgt Wilson & Reeder, 2005 und nimmt auch auf die Revision von Groves und Grubb 2011 Bezug in der vielen ehemaligen Unterarten Artstatus zugesprochen wurde):[4][5]

Männliche und weibliche Westliche Thomson-Gazellen (Eudorcas nasalis)
Edmigazelle (Gazella gazella), Männchen
Südliche Grant-Gazelle (Nanger granti) im Ngorongoro Krater
  • Gattung Antilope Pallas, 1766
  • Die Mongalla-Gazelle (Eudorcas albonotata (W. Rothschild, 1903)) ist in den Savannen und Schwemmländern des Südsudan beheimatet. Bisweilen wird sie als Form der Thomson-Gazelle oder zusammen mit dieser als Form der Rotstirngazelle betrachtet.
  • Die Rotstirngazelle (Eudorcas rufifrons (Gray, 1846)) ist in den Savannen Westafrikas verbreitet. Ihr Fell ist hellbraun, mit einem schmalen, schwarzen Flankenstreifen. Namensgebend ist ein rotbrauner Fleck auf der Stirn.
  • Die Algerische Gazelle (Eudorcas rufina (Thomas, 1894)) ist ausgestorben. Drei Museumsexemplare zeugen heute noch von dieser Gazelle des Atlas-Gebirges, die ein dunkelrotes Fell hatte. Die letzte Algerische Gazelle wurde wahrscheinlich 1894 geschossen.
  • Heugelin-Gazelle (Eudorcas tilonura (Heuglin, 1869)) Im äthiopisch-sudanesischen Grenzgebiet beheimatet, wird auch als Unterart der Rotstirngazelle gesehen.
  • Von allen Gazellen sind die Thomson-Gazellen, benannt nach dem schottischen Afrikaforscher Joseph Thomson, am häufigsten. Sie sind mit zwei Arten in Tansania und Kenia verbreitet. In den ostafrikanischen Savannen leben etwa 1 Million Exemplare. Damit sind die Thomson-Gazellen nach dem Streifengnu die häufigsten Huftiere der Serengeti. Einzelne Herden bestehen oft aus mehreren tausend Tieren. Im Ökosystem der Serengeti spielen die Gazellen eine bedeutende Rolle. Ausgewachsene Thomson-Gazellen erreichen Geschwindigkeiten bis zu 80 km/h und können so Angreifern - mit Ausnahme des Gepards - in der Regel entkommen. Bisweilen werden auch die Formen der Thomson-Gazellen als eine Unterart der Rotstirngazelle zusammengefasst.
  • Westliche Thomson-Gazelle (Eudorcas nasalis (Lönnberg, 1908)) nördliches Tansania bis nach Kenia hinein z.B. in der Serengeti und im Ngorongoro Krater.
  • Östliche Thomson-Gazelle (Eudorcas thomsonii (Günther, 1884)) Südliches Kenia und Tansania östlich des Ostafrikanischen Grabens in der Region Nairobi und Kilimanjaro, der Wembere-Steppe und Shinyanga.
  • Gattung Gazella de Blainville, 1816
  • Gazella subgutturosa-Gruppe
  • Die bedrohte Cuviergazelle (Gazella cuvieri (Ogilby, 1841)) lebt nur in einigen Tälern des Atlas-Gebirges. Etwa 1500 bis 2500 dieser Gazellen leben heute noch.
  • Turkmenistan-Kropfgazelle (Gazella gracilicornis Stroganov, 1956)
  • Die Dünengazelle (Gazella leptoceros (Cuvier, 1842)) ist eine an das Leben in der Sahara angepasste Gazelle mit einem cremeweißen Fell und extrem schlanken Hörnern. Die Hufe sind stark verbreitert, um nicht im Sand einzusinken. Um der Hitze auszuweichen, ist die Dünengazelle nachtaktiv. Sie braucht nicht zu trinken, sondern deckt ihren Flüssigkeitsbedarf ganz aus der Nahrung. Die IUCN stuft die Dünengazelle als stark gefährdet ein.
  • Sandgazelle (Gazella marica Thomas, 1897)
  • Die Kropfgazelle (Gazella subgutturosa (Güldenstädt, 1780)) ist unter den Gazellen eine Besonderheit, da bei ihr nur die Männchen Hörner tragen und die Weibchen hornlos sind. Bei allen anderen Gazellen tragen beide Geschlechter Hörner. Das Verbreitungsgebiet reicht von Aserbaidschan über den Osten der Arabischen Halbinsel, Iran, Afghanistan und Pakistan in den Nordwesten Indiens sowie über Usbekistan und Xinjiang bis in die Mongolei und die Mandschurei. In diesem großen Gebiet bewohnt sie Wüsten, Halbwüsten und Steppengebiete.
  • Jarkand-Kropfgazelle (Gazella yarkandensis Blanford, 1875)
  • Gazella dorcas-Gruppe
  • Die Dorkasgazelle (Gazella dorcas (Linnaeus, 1758)) galt, bevor die Tierwelt der ostafrikanischen Savannen mit den Thomson- und Grant-Gazellen zu großer Bekanntheit gelangte, als typische Gazelle. Ihr Verbreitungsgebiet umfasst Nordafrika südwärts bis zur Sahelzone.
  • Die Pelzeln-Gazelle (Gazella pelzelni Kohl, 1886) wird auch als Unterart der Dorkasgazelle angesehen.
  • Die ausgestorbene Saudi-Gazelle (Gazella saudiya Carruthers & Schwarz, 1935) war einst von Kuwait und Saudi-Arabien bis nach Jemen verbreitet. Durch übermäßige Bejagung starb sie Mitte des 20. Jahrhunderts aus. Es gibt noch einige Exemplare in Zoos; bei ihnen handelt es sich nach neueren Untersuchungen allerdings ausschließlich um Hybride mit anderen Gazellenarten.
  • Gazella gazella-Gruppe
  • Akaziengazelle (Gazella acaciae Mendelssohn, Groves & Shalmon, 1997) in Süd-Israel; dies ist offenbar eine Reliktpopulation, die nach dem Ende der Eiszeit im Arawa-Tal nördlich von Eilat isoliert wurde. In den 1950ern lebten hier einige hundert Gazellen auf einer Fläche von 7,5 km². Durch Umleitung von Gewässern wurde dieses Tal nicht mehr ausreichend mit Wasser versorgt, was ein Massensterben auslöste. Heute gibt es noch etwa zwanzig dieser Gazellen. Sie sind streng geschützt, allerdings auch einer Bejagung durch Wölfe und Schakale ausgesetzt.
  • Arabische Gazelle (Gazella arabica (Lichtenstein, 1827)) Die Beschreibung basiert auf einem männlichen Exemplar, das um 1825 geschossen worden sein soll und sich heute in Berlin befindet. 2012 wurde nach DNA-Analysen bekannt, dass Fell und Schädel dieses Exemplars von Vertretern zweier Evolutionslinien der Berg- oder Edmigazelle (Gazella gazella) stammen und es diese angenommene Unterart daher nie gab.[6]
  • Jemen-Gazelle (Gazella bilkis Groves & Lay, 1985) Benannt nach der Königin von Saba im Koran (dort Bilkis genannt). 1951 wurden fünf Exemplare in den Bergen nahe der Stadt Ta’izz geschossen. Die Art war zuvor unbekannt, seitdem gab es nie wieder eine Sichtung dieser Art. Die fünf ausgestopften Exemplare befinden sich im Naturhistorischen Museum von Chicago.
  • Arabische Wüstengazelle (Gazella cora (C. H. Smith, 1827)) in Saudi-Arabien und Oman; ausgestorben in Jemen. Etwa 10.000 Tiere leben noch, davon 90 % in Oman. Durch Bejagung nimmt der Bestand weiter rapide ab (25 % Rückgang von 1996 bis 2003). Gefährdet.
  • Farrur-Gazelle (Gazella dareshurii Karami & Groves, 1993)
  • Arabische Küstengazelle oder Neumanns Gazelle (Gazella erlangeri Neumann, 1906).
  • Farasan-Gazelle (Gazella farasani), nur auf den zu Saudi-Arabien gehörenden Farasan-Inseln im Roten Meer. Da die Inseln ein Naturreservat sind, ist diese Unterart am wenigsten bedroht. Es gibt etwa 1000 Exemplare dieser Unterart.
  • Die Edmigazelle oder Echtgazelle (Gazella gazella (Pallas, 1766)) hatte einst eine weite Verbreitung von Ägypten über Vorderasien bis auf die Arabische Halbinsel. In Syrien, Jordanien und Ägypten ist sie ausgerottet. Nachdem die Bestandszahlen durch einen Ausbruch der Maul- und Klauenseuche auf 3.000 gefallen sind, wurde sie als bedroht eingestuft. In Israel ist sie streng geschützt.
  • Buschir-Gazelle (Gazella karamii Groves, 1993)
  • Maskat-Gazelle (Gazella muscatensis Brooke, 1874) in der nördlichen Küstenregion Omans; durch Straßenbau und Zersiedlung des Lebensraums wurden diese Gazellen extrem selten; ihr Bestand lag zuletzt unter hundert.
  • Die Spekegazelle (Gazella spekei Blyth, 1873) ist weitgehend auf Somalia beschränkt; gelegentlich wandern die Tiere auch über äthiopisches Territorium. Diese Gazelle lebt in steinigen Halbwüsten. Sie hat ein beigebraunes Fell mit einem schwarzen Flankenstreifen. Als Besonderheit haben Spekegazellen eine Querfalte der Haut über dem Nasenrücken. Als Alarmruf können sie die Nase zu Tennisballgröße aufblasen. Beim Entlassen der Luft entsteht ein Geräusch wie ein Pistolenschuss. Spekegazellen werden von der IUCN als stark gefährdet eingestuft, ihr tatsächlicher Status ist aber kaum bekannt. Benannt sind sie nach dem britischen Afrikaforscher John Hanning Speke.
  • Gazella bennetti-Gruppe
  • Die Indische Gazelle oder Dekkan-Chinkara (Gazella bennettii (Sykes, 1831)) ist im südlichen Iran, in Pakistan und im nördlichen Indien verbreitet. Während sie vor allem in Pakistan sehr selten geworden ist, gibt es noch etwa 10.000 Gazellen dieser Art in indischen und iranischen Schutzgebieten.
  • Die Gujarat-Chinkara (Gazella christii Blyth, 1842) westliches Indien und südliches Pakistan; wird auch als Unterart der Indischen Gazelle angesehen.
  • Die Belutschistan-Chinkara (Gazella fuscifrons Blanford, 1873) östlicher Iran, südliches Afghanistan, Pakistan, nordwestliches Indien; wird auch als Unterart der Indischen Gazelle angesehen.
  • Die Punjab-Chinkara oder Rajasthan-Gazelle (Gazella salinarum Groves, 2003) nordwestliches Indien und östliches Pakistan; wird auch als Unterart der Indischen Gazelle angesehen.
  • Die Iran-Chinkara oder Shikari-Gazelle (Gazella shikarii Groves, 1993) nordwestlicher Iran; wird auch als Unterart der Indischen Gazelle angesehen.
  • Die Damagazelle (Nanger dama (Pallas, 1766)) ist in der Färbung sehr variabel. Die östlichen Populationen sind braun und weiß gemustert, während die westlichen Damagazellen fast rot sind. Alle Damagazellen haben aber einen weißen Fleck an der Kehle, durch den sie zu identifizieren sind. Das Verbreitungsgebiet erstreckt sich über den Südrand der Sahara in den Staaten Mali, Niger, Tschad und Sudan. Hier unternehmen sie jahreszeitliche Wanderungen zwischen der Wüste und der Sahelzone. Die Bedeutung des Namens ist umstritten. Während manche den Namen auf den Damhirsch (lateinisch dama) zurückführen, sehen andere eher das arabische dammar („Schaf“) als Bestandteil des Namens.
  • Die Sömmerringgazelle (Nanger soemmerringii (Cretzschmar, 1826)) ist eine Gazelle mit beigefarbener Ober- und weißer Unterseite. Charakteristisch ist die Kopfzeichnung: Ein breiter schwarzer Streifen zieht sich von der Nase zur Stirn und wird von zwei schmalen weißen Streifen gesäumt. Das Verbreitungsgebiet umfasst Steppen und Halbwüsten in Sudan, Äthiopien, Eritrea und Somalia. Benannt ist diese Gazelle nach dem deutschen Wissenschaftler Samuel Thomas Sömmerring.
  • Die Grant-Gazellen (Nanger granti-Artkomplex) sind nach der Thomson-Gazelle die häufigsten Gazellen. Dies trifft vor allem auf die Populationen in Kenia, Tansania und Uganda zu, während die nördlichen Bestände in Äthiopien, Sudan und Somalia sehr viel kleiner sind. 350.000 Grant-Gazellen leben in den Savannen Ostafrikas und bilden dort Herden, die mehrere hundert Tiere umfassen können. Das Fell ist oberseits beigebraun und unterseits weiß. Manchmal ist ein schwarzer Flankenstreifen vorhanden im Unterschied zur Thomson-Gazelle befindet sich aber zwischen dem schwarzen Streifen und dem weißen Bereich noch ein Bereich mit beigebraunem Fell. Die ursprünglich als einheitlich angesehene Grant-Gazelle wird mittlerweile in drei Arten aufgespalten.[7][4]
  • Südliche Grant-Gazelle (Nanger granti (Brooke, 1872)); meist ist bei Männchen kein schwarzer Flankenstreifen vorhanden, bei Weibchen ist er blass vorhanden, Hörner nach außen gebogen und Spitzen oft nach hinten gebogen.
  • Nördliche Grant-Gazelle (Nanger notatus (Thomas, 1897)); schwarzer Flankenstreifen meist blass bei beiden Geschlechtern vorhanden, Hornspitzen nach vorne gebogen.
  • Östliche Grant-Gazelle (Nanger petersii (Günther, 1884)); bei Männchen kein schwarzer Flankenstreifen vorhanden, Hörner auffallend gerade und Spitzen nach vorne gebogen

Prähistorische Arten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Europäische Gazelle (Gazella borbonica)
  • Gazella praethomsoni
  • Gazella negevensis
  • Gazella triquetrucornis
  • Gazella capricornis
  • Gazella mytilinii
  • Untergattung Vetagazella
    • Gazella sinensis
    • Gazella deperdita
    • Steppen-Gazelle (Gazella pilgrimi)
    • Leiles Gazelle (Gazella leile)
    • Japanische Gazelle (Gazella praegaudryi)
    • Gazella gaudryi
    • Gazella paotehensis
    • Gazella dorcadoides
    • Gazella altidens
    • Gazella mongolica
    • Gazella lydekkeri
    • Gazella blacki
    • Gazella parasinensis
    • Gazella kueitensis
    • Gazella paragutturosa
  • Untergattung Gazella
    • Gazella janenschi
  • Untergattung Trachelocele
    • Atlantische Gazelle (Gazella atlantica)
    • Gazella tingitana
  • Untergattung Nanger
    • Gazella vanhoepeni
  • Untergattung Deprezia
    • Gazella psolea

Belege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Vgl. Duden: Das Herkunftswörterbuch, 3. Auflage 2001
  2. a b Eva Verena Bärmann, Gertrud Elisabeth Rössner und Gert Wörheide: Nanger, Eudorcas, Gazella, and Antilope form a well-supported chromosomal clade within Antilopini (Bovidae, Cetartiodactyla) Molecular Phylogenetics and Evolution 67 (2), 2013, S. 484–493.
  3. Halina Cernohorska, Svatava Kubickova, Olga Kopecna, Miluse Vozdova, Conrad A Matthee und Terence J Robinson: A revised phylogeny of Antilopini (Bovidae, Artiodactyla) using combined mitochondrial and nuclear genes. Chromosoma 124 (2), 2015, S. 235–247 doi:10.1007/s00412-014-0494-5 (researchgate.net)
  4. a b Colin P. Groves und David M. Leslie Jr.: Family Bovidae (Hollow-horned Ruminants). In: Don E. Wilson und Russell A. Mittermeier (Hrsg.): Handbook of the Mammals of the World. Volume 2: Hooved Mammals. Lynx Edicions, Barcelona 2011, ISBN 978-84-96553-77-4, S. 444–779.
  5. Colin Groves und Peter Grubb: Ungulate Taxonomy. Johns Hopkins University Press, 2011, S. 1–317 (S. 158–175).
  6. Eva Verena Bärmann, Saskia Börner, Dirk Erpenbeck, Gertrud Elisabeth Rössner, Christiana Hebel, Gert Wörheide: The curious case of Gazella arabica. Mammalian Biology in Press (online verfügbar seit 31. August 2012).
  7. Eline D. Lorenzen, Peter Arctander und Hans R. Siegismund: Three reciprocally monophyletic mtDNA lineages elucidate the taxonomic status of Grant’s gazelles. Conservation Genetics 9, 2008, S. 593–601.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Gazellen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien