Gebotener Gedenktag

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Ein gebotener Gedenktag ist in der liturgischen Ordnung der katholischen Kirche ein niederer Rang der Feierlichkeit, zwischen dem Fest und dem nichtgebotenen Gedenktag.[1]

Der gebotene Gedenktag wird in liturgischen Büchern oder Kalendern meist mit „G“ abgekürzt und ist im liturgischen Kalender der katholischen Kirche die Bezeichnung für die Feier von Heiligen oder Ereignissen in der Heiligen Messe und im Stundengebet. Anders als bei nichtgebotenen Gedenktagen ist die Berücksichtigung in der Liturgie verpflichtend. Gedenktage werden im jeweiligen Jahr verdrängt, wenn sie mit einem Sonntag, Fest oder Hochfest zusammenfallen.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Adolf Adam: Art. Gedenktag in: Lexikon für Theologie und Kirche, 3. Aufl., Bd. 4