Gebze

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Gebze
Wappen von Gebze
Gebze (Türkei)
Red pog.svg
Basisdaten
Provinz (il): Kocaeli
Koordinaten: 40° 48′ N, 29° 26′ OKoordinaten: 40° 48′ 0″ N, 29° 25′ 50″ O
Einwohner: 299.047[1] (2011)
Telefonvorwahl: (+90) 262
Postleitzahl: 41 xxx
Kfz-Kennzeichen: 41
Struktur und Verwaltung (Stand: 2012)
Bürgermeister: Adnan Köşker (AKP)
Website:
Landkreis Gebze
Einwohner: 314.122[1] (2011)
Fläche: 584 km²
Bevölkerungsdichte: 538 Einwohner je km²
Kaymakam: Salih Karabulut
Website (Kaymakam):
Vorlage:Infobox Ort in der Türkei/Wartung/Landkreis

Gebze (antiker Name Libyssa; altgriechisch Λίβυσσα; alte Namen Gekbuze, Ghviza, Gavize, Gebize) ist eine türkische Industriestadt am Marmarameer in der Provinz Kocaeli.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gebze liegt heute am anatolischen Stadtrand von Istanbul. In der Umgebung der Stadt finden sich zahlreiche Industrieanlagen, die vor allem seit den 1990er-Jahren ständig erweitert wurden.

In der Nähe von Gebze liegen die Istanbuler Ausflugsorte Tuzla und Darıca. In Darıca findet man den einzigen Tierpark von Istanbul.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahre 183 v. Chr. beging Hannibal in Gebze Suizid, um einer Gefangennahme durch die Römer zu entgehen.[2] Im nahegelegenen Ort Hünkar Çayre starb 1481 Sultan Mehmet II. Fatih, der Eroberer Konstantinopels.[3]

Am 13. Juli 1920 fand hier ein Gefecht zwischen britischen Truppen und türkischen Nationalisten statt, in dem die 20th Hussars die letzte Kavallerieattacke im geschlossenen Regimentsverband ritten.

Moscheen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Sultan Orhan Camii
  • İlyas Bey Camii
  • Çoban Mustafa Paşa Camii ve Külliyesi
  • Merdivenli Cami
  • Pertev Paşa Camii
  • Çarşı Camii
  • Sultan Hamid Camii
  • Yalı Camii

Brunnenanlagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hünkar Çeşmesi
  • İbrahim Paşa Çeşmesi (Çarşı Çeşmesi)
  • Çoban Mustafa Paşa Şadırvanı
  • Eskihisar Çeşmesi

Burgen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Museen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Technische Hochschule Gebze Yüksek Teknoloji Enstitüsü wurde 1992 gegründet.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Gebze – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Türkisches Institut für Statistik (Memento vom 21. Dezember 2012 im Webarchiv archive.is), abgerufen 19. Juni 2012
  2. www.layline.de (Memento des Originals vom 13. Dezember 2012 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.layline.de
  3. Marianne Mehling (Hrsg.): Knaurs Kulturführer in Farbe Türkei. Droemer-Knaur, 1987, ISBN 3-426-26293-2, S. 324