Gefäßchirurgie

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Die Gefäßchirurgie ist ein medizinisches Fachgebiet. Sie umfasst die konservative, endovaskuläre oder operative Behandlung der Blutgefäße, häufig durch Anlegen von Gefäßbypässen bei peripherer arterieller Verschlusskrankheit oder Protheseneinlage bei Aneurysmen. Zur Gefäßchirurgie gehört auch die operative Behandlung der das Gehirn versorgenden Gefäße bei Arteriosklerose zur Schlaganfallprophylaxe. Daneben werden in der Gefäßchirurgie Shunts angelegt: Kurzschlussverbindungen zwischen Arterie und Vene, über die eine Dialyse erfolgt.

Nach der Musterweiterbildungsordnung der Bundesärztekammer müssen Fachärzte für Gefäßchirurgie auch Operationen am Venensystem beherrschen. Die Phlebologie befasst sich als Zusatz-Weiterbildung mit den Beinvenen.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Michael Staudacher: Sternstunden in der Gefäßchirurgie. Wien 2006.