Gegenspionage (Film)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Filmdaten
Deutscher TitelGegenspionage
OriginaltitelSpringfield Rifle
ProduktionslandUSA
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr1952
Länge93 Minuten
AltersfreigabeFSK 12
Stab
RegieAndré De Toth
DrehbuchFrank Davis
Charles Marquis Warren
ProduktionLouis F. Edelman
MusikMax Steiner
KameraEdwin B. DuPar
SchnittRobert L. Swanson
Besetzung

Gegenspionage (Originaltitel: Springfield Rifle) ist ein US-amerikanischer Western von Regisseur André De Toth aus dem Jahr 1952 mit Gary Cooper in der Hauptrolle.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Major Lex Kearney begleitet mit einer Gruppe Kavalleristen einen Pferdetransport, der als Nachschub für die Bürgerkriegsfront nötig ist. Als er bei einem Überfall aus unerfindlichen Gründen den Rückzug befiehlt und damit die Pferde aufgibt, wird er unehrenhaft aus der Armee entlassen.

Seine Frau reist zu ihm, um ihm mitzuteilen, dass sein Sohn aus Schamgefühl die Schule verlassen hat. Sie bittet ihn vergeblich, nach Hause zu kommen. Kearney bleibt in der Nähe des Armeegeländes, obwohl ihm beim Betreten die Todesstrafe droht. Nach einer Schlägerei mit Capt. Edward Tennick wird er verhaftet. Zusammen mit zwei Pferdedieben ergreift er die Flucht und schließt sich der Bande um Austin McCool an.

Kearney behält für sich, dass er zur neugegründeten Gegenspionage der Nordstaaten gehört, die den Grund für die Verluste beim Pferdenachschub aufklären soll. Er macht sich bei den Pferdedieben unentbehrlich und erfährt, dass die gestohlenen Pferde an die Südstaaten weiterverkauft werden.

Mit Tennicks Hilfe kann er Pete Elm ausschalten und wird damit McCools rechte Hand. Kearney entdeckt in der Person von Lt. Col. John Hudson den Verräter in den eigenen Reihen. Dieser durchschaut Kearneys Spiel und schaltet nun seinerseits dessen Helfershelfer im Fort aus.

Hudson kann Kearney in einen Hinterhalt locken und verhaften lassen. Kearney wird als Spion der Südstaaten zum Tode verurteilt. Seine früheren Armeekameraden können ihn noch rechtzeitig befreien; es folgt die Rehabilitierung, die ehrenvolle Wiederaufnahme in die Armee und eine Beförderung.

Trivia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Originaltitel bezieht sich auf das im Film vorgeführte neue Armeegewehr Springfield Model 1873. Durch den damals neuartigen Hinterlader-Ladevorgang war eine schnellere Schussfolge möglich. Am Ende des Films wird verkündet, dass dieses Gewehr als Standardgewehr in die Armee eingeführt wird.

Kritiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Überraschungs- und fintenreich konstruierter Militärwestern, spannend in Szene gesetzt, mit einseitiger Parteinahme für die Nordstaaten.“

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Drehbuch von Frank Davis und Charles Marquis Warren basierte auf einer Geschichte von Sloan Nibley.

Für Hauptdarsteller Gary Cooper war es die einzige Zusammenarbeit mit Regisseur André De Toth und nach 12 Uhr mittags die zweite Westernrolle innerhalb des gleichen Jahres.

Die Warner Bros. brachte den Film 1953 in die bundesdeutschen Lichtspielhäuser. In dieser bis heute gebräuchlichen Synchronfassung bekam Gary Cooper die Stimme von Hans Nielsen.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Joe Hembus: Das Western-Lexikon - Erweiterte Neuausgabe von Benjamin Hembus - 1567 Filme von 1894 bis heute. Heyne Filmbibliothek Nr. 32/207, Wilhelm Heyne Verlag München, Originalausgabe 1995, ISBN 3-453-08121-8.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Gegenspionage. In: Lexikon des internationalen Films. Zweitausendeins, abgerufen am 2. März 2017.