Geheimtreffen vom 20. Februar 1933

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Der Ort des Treffens – das Reichstagspräsidentenpalais (2008)

Das Geheimtreffen vom 20. Februar 1933 war eine Zusammenkunft Adolf Hitlers nach der Machtergreifung mit 27 Industriellen in Hermann Görings Amtssitz im Reichstagspräsidentenpalais zur Finanzierung des Wahlkampfes der NSDAP bei den halbfreien Reichstagswahlen vom 5. März 1933.

Auf diesem Treffen wurde für den laufenden Wahlkampf zur Reichstagswahl, mit der die NSDAP zusammen mit der Kampffront Schwarz-Weiß-Rot die notwendige Zweidrittelmehrheit für das Ermächtigungsgesetz erreichen wollte und die sich als letzte Mehrparteien-Reichstagswahl des Deutschen Reichs erweisen sollte, ein Wahlfonds von drei Millionen Reichsmark für die NSDAP und die Kampffront Schwarz-Weiß-Rot beschlossen, von denen ca. zwei Millionen nachweisbar als Zahlung eingegangen sind. 75 % der Summe ging an die NSDAP. Zwei Wochen zuvor hatte Hitler eine Rede vor der Reichswehrführung gehalten.

Teilnehmer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Organisator des Treffens: Hjalmar Schacht (1931)

Am Treffen nahmen die folgenden Wirtschaftsvertreter teil:[1]

  1. Hjalmar Schacht, ehemaliger und zukünftiger Reichsbankpräsident
  2. Gustav Krupp von Bohlen und Halbach, Vorsitzender des Präsidiums des Reichsverbandes der Deutschen Industrie
  3. Albert Vögler, erster Vorstandsvorsitzender der Vereinigte Stahlwerke AG
  4. Fritz Springorum, Hoesch AG
  5. Tengelmann,[2] vermutlich Ernst Tengelmann, Vorstandsvorsitzender der Gelsenkirchener Bergwerks-AG
  6. August Rosterg, Generaldirektor der Wintershall AG
  7. Ernst Brandi, Vorsitzender des Bergbauvereins
  8. Karl Büren, Generaldirektor der Braunkohlen- und Brikett-Industrie AG, Vorstandsmitglied der Vereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände
  9. Günther Heubel, Generaldirektor der C. Th. Heye Braunkohlenwerke AG, Vorstandsmitglied der Deutschen Arbeitgeberverbände
  10. Georg von Schnitzler, Vorstandsmitglied der I.G. Farben
  11. Hugo Stinnes junior, Vorstandsmitglied des Reichsverband der Deutschen Industrie, Mitglied des Aufsichtsrats des Rheinisch-Westfälischen Kohlen-Syndikats
  12. Eduard Schulte, Generaldirektor Giesches Erben, Zink und Bergbaubetrieb, später Widerständler
  13. Fritz von Opel, Vorstandsmitglied der Adam Opel AG
  14. Ludwig von Winterfeld, Vorstandsmitglied der Siemens & Halske AG und Siemens-Schuckert-Werke AG
  15. Wolf-Dietrich von Witzleben, Leiter des Büros von Carl Friedrich von Siemens
  16. Wolfgang Reuter, Generaldirektor der Demag, Vorsitzender des Vereins Deutscher Maschinenbau-Anstalten, Präsidialmitglied des Reichsverbands der Deutschen Industrie
  17. Günther Quandt, Großindustrieller, aufgrund seiner Unterstützung des Regimes späterer Wehrwirtschaftsführer.
  18. August Diehn, Vorstandsmitglied der Wintershall AG
  19. Hans von und zu Löwenstein, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Bergbauvereins
  20. Ludwig Grauert
  21. Friedrich Flick[3]
  22. Kurt Schmitt, Vorstandsmitglied der Allianz AG[4]
  23. August von Finck, war in zahlreichen Aufsichtsräten und Fachgremien[4]
  24. Erich Fickler, Generaldirektor der Harpener Bergbau AG, Aufsichtsratsvorsitzender Rheinisch-Westfälischen Kohlen-Syndikats, Vorstandsmitglied des RDI, Mitglied diverser Aufsichtsräte[5]
  25. Paul Stein, Vorsitzender und Generalbevollmächtigter der Gewerkschaft Zeche Auguste Victoria in Marl-Hüls und Verwaltungsratsmitglied der I.G. Farben[6]
  26. Herbert Kauert, Vorstandsmitglied der Gelsenkirchener Bergwerks-AG[7]

Der eingeladene Paul Reusch nahm nicht teil; er gab an auf Auslandsreise zu sein.[8] Carl Friedrich von Siemens hat die Einladung rundheraus abgelehnt.[9] Robert Bosch hat die Einladung in einem Brief an Wilhelm Keppler mit der Begründung, das Treffen, unter Beeinträchtigung seines Schlafes, nur noch mit dem Flugzeug rechtzeitig erreichen zu können, was er sich in seinem Alter nicht mehr zumuten könne, abgewiesen.[10]

Ablauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Teilnehmer wurden durch Hermann Göring eingeladen.[11] Wie ein überliefertes Telegram an Krupp vom 16. Februar 1933 belegt, lud er Krupp für den 20. Februar 1933 um 18 Uhr in das Reichstagspräsidentenpalais ein. Als Zweck wurde angegeben, dass Hitler seine Politik erklären möchte.[12] Nach einem umfangreichen Bericht des Informanten Martin Blank an Paul Reusch,[1] erschien am 20. Februar mit 15 Minuten Verspätung Hermann Göring in Begleitung von Walther Funk und hielt eine kurze Ansprache, in der er auf die Bedeutung des laufenden Wahlkampfes hinwies. Dann erschien Hitler, in Begleitung seines Adjutanten Dr. Wagner,[13] und schüttelte allen Versammelten die Hand. Er bekannte sich in einer eineinhalbstündigen frei gehaltenen Rede zum Privateigentum, pries die Überlegenheit der Diktatur über die Demokratie und behauptete, die NSDAP wäre die einzige Rettung vor der kommunistischen Gefahr. Die Grundlage der NSDAP sei die völkische Idee und der Gedanke der Wehrhaftigkeit. Das Leben sei ein fortgesetzter Kampf, den nur ein wehrhaftes Volk bestehen könne und nur eine wehrhafte Nation könne eine blühende Wirtschaft haben.

In seiner Rede erklärte Hitler, die Demokratie sei Schuld am Aufkommen des Kommunismus. In einer, in den persönlichen Akten von Krupp, aufgefundenen Aufzeichnung seiner Rede heißt es:

„Wir stehen heute vor folgender Situation: Weimar hat uns eine bestimmte Verfassungsform aufoktroyiert, mit der man uns auf eine demokratische Basis gestellt hat. Damit ist uns aber keine leistungsfähige Regierungsgewalt beschert worden. Im Gegenteil, der Kommunismus mußte sich nach dem, wie ich eingangs die Demokratie kritisiert habe, immer tiefer in das Volk hineinbohren.“[14]

Dann erklärte Hitler, er brauche die gesamten Machtmittel des Staates, um den Kommunismus niederzuwerfen:

„Wir müssen erst die ganzen Machtmittel in die Hand bekommen, wenn wir die andere Seite ganz zu Boden werfen wollen. […] Wir müssen in Preußen [Anm.: zeitgleiche Landtagswahl] noch 10, im Reich noch 33 Mandate erringen. Das ist, wenn wir alle Kräfte einsetzen, nicht unmöglich. Dann beginnt erst die zweite Aktion gegen den Kommunismus.“[14]

Nach Hitlers Rede sprach Krupp den Dank der Beteiligten aus und hob besonders das Bekenntnis zum Privateigentum und zur Wehrhaftigkeit hervor. Danach verließ Hitler das Treffen. Göring hielt eine kurze Rede, in der er darauf hinwies, dass die Kassen der NSDAP leer seien, und bat die anwesenden Herren um Abhilfe. Das Kabinett habe einstimmig beschlossen den Wahlkampf nicht aus öffentlichen Mitteln zu finanzieren. Dann verließ Göring die Versammlung und Hjalmar Schacht ergriff das Wort. Nach Louis P. Lochner äußerte Schacht dabei „Und nun, meine Herren, an die Kasse!“.[15] Schacht forderte, drei Millionen Reichsmark aufzubringen. Als Schlüssel legte er fest:

  • 1.000.000 Reichsmark – westliche Kohlen- und Eisenindustrie
  • 500.000 Reichsmark – chemische Industrie
  • 500.000 Reichsmark – Kalibergbau
  • 500.000 Reichsmark – Braunkohle
  • 100.000 Reichsmark – Automobilindustrie
  • 100.000 Reichsmark – Maschinenbau
  • 300.000 Reichsmark – Elektrotechnik

Blank vermerkt, dass 1 Million Reichsmark von der westlichen Kohlen- und Eisenindustrie, 100.000 Reichsmark für den Maschinenbau von Wolfgang Reuter und 100.000 Reichsmark von Siemens sofort zugesagt wurden. Für die 500.000 Reichsmark der chemischen Industrie habe noch keine Zusage gegeben werden können. Laut Fritz Springorum erklärten sich Vögler, Krupp, Fickler, Tengelmann, Löwenstein, Brandi und er bereit die Sammlung der 1 Million Reichsmark zu versuchen, wobei dann aber „alle Leistungen abgegolten sein“ müssen.[5] Auf Vorschlag von Springorum wurde der Verteilungsschlüssel 75 % NSDAP und 25 % Kampffront Schwarz-Weiß-Rot beschlossen.[1] Den Anteil der Schwerindustrie sollte nach üblichen Schlüssel zu 60 % von der Kohlenindustrie und zu 40 % von der Eisenindustrie aufgebracht werden.[5] Laut Georg von Schnitzler wurde auch die Deutsche Volkspartei, auf Vorschlag von Paul Stein in den Wahlfonds aufgenommen[6]

Über die Bedeutung dieser Wahlkampfspende für die NSDAP notierte am selben Tag Joseph Goebbels in seinem Tagebuch:

„Wir treiben für die Wahl eine ganz große Summe auf, die uns mit einem Schlage aller Geldsorgen enthebt. Ich alarmiere gleich den ganzen Propagandaapparat, und eine Stunde später schon knattern die Rotationsmaschinen. Jetzt werden wir auf Höchsttouren aufdrehen. Wenn keine außergewöhnliche Panne mehr unterläuft, dann haben wir bereits auf der ganzen Linie gewonnen.“[16]

Am nächsten Tag schrieb Fritz Springorum an Paul Reusch:

„In dieser Besprechung hat Herr Hitler eine Darstellung der politischen Entwicklung der letzten vierzehn Jahre gegeben und seine grundsätzliche Einstellung zu den politischen Geschehnissen, sowie zur Wirtschaft, Einzelpersönlichkeit und zum Privateigentum in einer Weise dargelegt, daß er wohl die restlose Zustimmung aller 27 Herren, die zugegen waren, erhalten hat.“[5]

Der Geschäftsführer des RDI Ludwig Kastl schrieb hingegen am 25. Februar 1933 an Krupp:

„Ich finde es eine große, um nicht zu sagen unerhörte Zumutung an die Industrie, in kürzester Frist 3 Millionen aufzubringen. Über den Verteilungsschlüssel (nur 20 % an den schwarz-weiß-roten Block) bin ich empört. Ich kann aber an der Sache nichts ändern. Nach den Wahlen wird man in dem Kreise der Teilnehmer noch einmal über die Sache sprechen müssen.“[17]

Spenden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Geld wurde auf das Sonderkonto „Nationale Treuhand, Dr. Hjalmar Schacht“ beim Bankhaus Delbrück Leo & Co eingezahlt. Das Geld wurde anschließend an Rudolf Heß und an den Franz-Eher-Verlag überwiesen. Der Rest wurde direkt an Alfred Hugenberg und in den Papen-Fonds gezahlt.

Ein in den I.G.-Farben-Prozess eingebrachte Liste von Einzahlungsbelegen und eine identische Komplettaufstellung aller Zahlungen für Hjalmar Schacht vom 5. April 1933 belegen Zahlungen auf das Sonderkonto in Höhe von 2.021.000 Reichsmark. Übergeht man gestaffelte Einzahlungen, dann waren bis zum Wahltag 1.660.000 Reichsmark, also über 95 % der letztendlich erreichten Endsumme eingetroffen. Einzelne Einzahler traten mehrfach in Aktion, so speziell der Bergbauverein mit seinem Rekord-Beitrag von insgesamt 600.000 Reichsmark. Insgesamt gab es 14 verschiedene Einzahler. Eine Zuordnung zu den Teilnehmern des Treffens ist nicht immer unmittelbar ersichtlich. In der Quelle des „Nürnberger Prozesses“ nicht gelistet ist eine Wahlkampf-Spende von Kurt Schmitt in Höhe von 10.000 Reichsmark.

Eingegangene Zahlungen auf das Konto „Nationale Treuhand, Dr. Hjalmar Schacht“ beim Bankhaus Delbrück Schickler & Co.[18]
Datum Einzahler Summe
23. Februar Bergbauverein 200.000 Reichsmark
24. Februar Karl Hermann (Chefsekretär des Kalisyndikats[19]) 150.000 Reichsmark
Automobil-Ausstellung, Berlin 100.000 Reichsmark
25. Februar Dir. A. Steinke (BUBIAG) 200.000 Reichsmark
Demag 50.000 Reichsmark
27. Februar Telefunken 35.000 Reichsmark
Osram 40.000 Reichsmark
28. Februar I.G. Farben 400.000 Reichsmark
1. März Hjalmar Schacht 125.000 Reichsmark
3. März Dir. Karl Lange, Maschinenindustrie (in zwei Einzelposten) 50.000 Reichsmark
Bergbauverein 100.000 Reichsmark
Karl Hermann, Berlin Dessauer Str. 150.000 Reichsmark
AEG 60.000 Reichsmark
Zwischensumme am Wahltag 1.660.000 Reichsmark
7. März Fritz Springorum 36.000 Reichsmark
Accumulatorenfabrik AG, Berlin (Inhaber: Günther Quandt) 25.000 Reichsmark
13. März Bergbauverein 300.000 Reichsmark
Gesamt 2.021.000 Reichsmark

An den Papen-Fonds wurden laut einem Schriftwechsel im Nachlass Hugenberg zwischen Schacht und Hugenberg 162.500 Reichsmark gezahlt, davon 100.000 Reichsmark von den IG Farben, 35.000 Reichsmark von der westlichen Industrie und 27.500 Reichsmark von der westlichen Braunkohlenindustrie. Die Schwerindustrie überwies 215.000 Reichsmark direkt an Hugenberg. Die Kaliindustrie erklärte, dass sie nur 300.000 statt 400.000 gegeben habe, weil sie bereits der Kampffront Schwarz-Weiß-Rot erheblich direkt gespendet habe. Schacht stellte fest, dass die Braunkohle die Kampffront überreichlich bedacht habe, ansonsten teils versagt habe.[17]

In seinen Erinnerungen erwähnt Hjalmar Schacht kurz das Treffen und bestätigt, dass 3 Millionen Reichsmark gezahlt worden seien. Er weist darauf hin, dass von den 3 Millionen 600.000 Reichsmark nach der Wahl übrig geblieben seien.[20]

Vergleich mit anderen politischen Fonds[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Kuratorium für den Wiederaufbau des deutschen Wirtschaftslebens brachte für die Wahl zur Deutschen Nationalversammlung 1919 4,8 Millionen Reichsmark auf. Für den Hindenburg-Wahlfonds zur Reichspräsidentenwahl 1932, stellte die deutsche Industrie, nach Aussage von Tilo von Wilmowsky, 12 Millionen Reichsmark zur Verfügung.[21]

Folgeentwicklungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die weiteren Umstände waren für die NSDAP dann günstig, so dass sie bei der Reichstagswahl am 5. März 1933 deutliche Gewinne verbuchen konnte, verfehlte aber – für viele Beobachter überraschend – die absolute Mehrheit. Den eigentlichen Abschluss fand diese durch das Treffen und die damit bewirkten Zahlungen zentral gestützte Entwicklung in der Machtergreifung durch Reichskanzler Hitler durch das Ermächtigungsgesetz vom 23. März 1933.

Bewertung in der Forschung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der marxistischen Forschung, darunter Kurt Pätzold, gilt dieses Treffen als weiterer Beleg für die Finanzierung der NSDAP durch die Großindustrie.[22]

Nach der linken Historikerin Ulrike Hörster-Philipps reflektierte das Ausmaß der finanziellen Unterstützung, die prinzipielle Übereinstimmung „aller Banken und Konzerne“ mit den Zielvorstellungen der NSDAP.[23]

Der Historiker Karsten Heinz Schönbach sieht in der Schaffung eines gemeinsamen Wahlfonds für die NSDAP, DNVP und DVP den Beschluss der Industrie ein Bündnis zwischen diesen Parteien herbeizuführen, die Schaffung einer neuen „Harzburger Front“ unter Führung der NSDAP.[24]

Dagegen weist der Historiker Henry Ashby Turner darauf hin, dass die Spendenbereitschaft der Unternehmer nicht ganz freiwillig gewesen sei und die meisten Anwesenden bei näherer Betrachtung weniger bedeutende Persönlichkeiten der Industrie gewesen seien. Er bezeichnet das Treffen als „Meilenstein: der erste bedeutende materielle Beitrag von Organisationen der Großindustrie für die nationalsozialistische Sache.“[8] Auch der britische Historiker Ian Kershaw wertet in seiner Hitler-Biographie, dass die Zahlung durch „politische Erpressung“ zustande gekommen sei.[25] Nach Werner Abelshauser macht Hitler den Industriellen „klar, wer Ross und wer Reiter auf dem Ritt ins Dritte Reich sei“.[26]

Der britische Historiker Adam Tooze schreibt hingegen:

„Einmal ganz abgesehen von seinen Folgen, zählt dieses Treffen vom 20. Februar zu den berüchtigtsten Beispielen für die Bereitschaft des deutschen Großunternehmertums, Hitler bei der Aufstellung seines diktatorischen Regimes beizustehen. Die Beweise dafür sind nicht aus der Welt zu schaffen.“[27]

Tooze weist darauf hin, dass Hitler in seiner Rede vor den Generälen am 3. Februar 1933 offen von territorialer Expansion sprach, was er in dieser Rede nicht tat.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Aufzeichnung von Martin Blank für Paul Reusch gedruckt in: Dirk Stegmann: Zum Verhältnis von Großindustrie und Nationalsozialismus 1930–1933. In: Archiv für Sozialgeschichte. Band XIII, Bonn-Bad Godesberg 1973, S. 477 ff.
  2. Laut Stegmann handelt es sich um Ernst Tengelmann. (Stegmann, a.a.O., S. 478.) Turner schreibt um welches Mitglied der Familie Tengelmann es sich handelt ist unklar. (Henry Ashby Turner: Die Großunternehmer und der Aufstieg Hitlers. Siedler, Berlin 1985, S. 531 Fußnote 81).
  3. phdn.org
  4. a b Gerald D. Feldman: Die Allianz und die Versicherungsgesellschaft 1933–1945. München 2001, S. 92.
  5. a b c d Schreiben von Fritz Springorum an Paul Reusch vom 21. Februar 1931, gedruckt bei: Stegmann, S. 480 f.
  6. a b Georg von Schnitzler über Hitlers Appell an führende deutsche Industrielle am 20. Februar 1933 (eidesstattliche Erklärung, 10. November 1945). Abgerufen am 24. Mai 2008.
  7. Nürnberger Dokument PS-2828, Verhör Funk vom 4. Juni 1945. Gedruckt in: Office of the United States Chief of Counsel For Prosecution of Axis Criminality (Hrsg.): Nazi Conspiracy and Aggression. Washington 1946, Band 5, S. 495. loc.gov (PDF)
  8. a b Henry Ashby Turner: Die Großunternehmer und der Aufstieg Hitlers. Siedler, Berlin 1985, S. 393–396.
  9. Adam Tooze: Ökonomie der Zerstörung, Die Geschichte der Wirtschaft im Nationalsozialismus. Siedler, München 2007, ISBN 978-3-88680-857-1, S. 134., S. 134.
  10. Robert Bosch Archiv N11/73 gedruckt bei: Rolf Becker, Joachim Scholtyseck: Robert Bosch und die deutsch-französische Verständigung. Stuttgart o.J. (1996), S. 177. Vgl. Theodor Heuss: Robert Bosch, Leben und Leistung. Stuttgart 1948, S. 633.
  11. Nach Alfred Kube lud Göring bereits am 13. Februar 1933 Vertreter der deutschen Industrie zu sich um den Boden für das Treffen vorzubereiten. Er stützt sich dabei auf einen Tagebucheintrag von Erhard Milch. Siehe: Alfred Kube: Pour le Mérite und Hakenkreuz, Hermann Göring im Dritten Reich. München 1986, S. 120. (Tagebucheintrag vom 13. Feb, 1933, BA-MA, Nachlaß Milch N 179 / Nr. 36, Tagebuch 1933)
  12. Nürnberger Dokument D-201.
  13. Turner verwechselt ihn mit Otto Wagener, Turner, a.a.O., S. 393. Petzold, der sich bei seiner Darstellung auf Turner stützt, übernimmt diesen Fehler. Ebenso Gustav Luntowski. Siehe: Gustav Luntowski: Hitler und die Herren an der Ruhr. Frankfurt am Main 2000, S. 91.
  14. a b Nürnberger Dokument D-203, gedruckt in Internationaler Militärgerichtshof Nürnberg (Hrsg.): Der Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher vor dem Internationalen Militärgerichtshof (14. November 1945 bis 1. Oktober 1946). Nürnberg 1947, Band 35, S. 42 ff.; englischsprachige Version online verfügbar bei The Mazal Library: NMT, Volume VII, S. 557. (Dokument D-203 findet sich auf den S. 557–562), The Farben Case
  15. Louis P. Lochner: Die Mächtigen und der Tyrann. Darmstadt 1955, S. 172. Lochner dessen Darstellung sich ansonsten nur auf Material aus dem Nürnberger Prozess stützt, gibt für diesen oft zitierten Satz keine Quelle an.
  16. Elke Fröhlich: Die Tagebücher von Joseph Goebbels, Sämtliche Fragmente. München / New York / London / Paris 1987, Teil 1, Band 2, S. 380.
  17. a b Joachim Petzold: Franz von Papen, Ein deutsches Verhängnis, Berlin/München 1995, S. 172–174.
  18. Nürnberger Dokument NI-391; gedruckt in: Eberhard Czichon: Wer verhalf Hitler zur Macht. Köln 1967, S. 82 f.; (Czichon bezeichnet dieses Dokument irrtümlicherweise als NI 9550); englischsprachige Version online verfügbar bei The Mazal Library: NMT, Volume VII, S. 567. (Dokument NI-391 findet sich auf den S. 565–568), The Farben Case
  19. Verein Deutscher Chemiker: Die Chemische Fabrik. Band 8, Verlag Chemie 1935, S. 338.
  20. Hjalmar Schacht: 76 Jahre meines Lebens. Bad Wörishofen 1953, S. 380.
  21. Gottfried Treviranus: Das Ende von Weimar. Heinrich Brüning und seine Zeit. Düsseldorf 1968, S. 298.
  22. Kurt Pätzold, Manfred Weißbecker: Hakenkreuz und Totenkopf, Die Partei des Verbrechens. Berlin 1981, S. 213.
  23. Ulrike Hörster-Philipps: Großkapital, Weimarer Republik und Faschismus. In: Gerd Hardach (Hrsg.): Die Zerstörung der Weimarer Republik. Köln 1977, S. 119.
  24. Karsten Heinz Schönbach: Die deutschen Konzerne und Nationalsozialismus 1926–1943. Berlin 2015, S. 364 ff.
  25. Ian Kershaw: Hitler 1889–1936. Stuttgart 1998, S. 567.
  26. Werner Abelshauser: Ruhrkohle und Politik, Ernst Brandi 1875–1937. Essen 2009, S. 78.
  27. Tooze, S. 129.