Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Das Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO) wurde am 30. Oktober 1995 als Geisteswissenschaftliche Zentrum Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas an der Universität Leipzig unter Vorsitz des sächsischen Wissenschaftsministeriums gegründet. Es nahm im Januar 1996 seine Arbeit als An-Institut an der Universität Leipzig auf und ist seit 2017 Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft. Zum Gründungsdirektor wurde Winfried Eberhard bestellt. Ihm folgte Christian Lübke.

Dem GWZO wurde vom Wissenschaftsrat eine national wie international herausragende Position in der Ostmitteleuropaforschung sowie Leistungen auf höchstem Niveau bescheinigt. Die Finanzierung erfolgt durch das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst sowie teilweise durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft, die VolkswagenStiftung und die Deutsche Stiftung Friedensforschung.

Arbeitsgebiet[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Institut hat vier Arbeitsschwerpunkte:

  • Arbeitsgebiet I: Die „Germania Slavica“ als westlicher Rand Ostmitteleuropas und der mittelalterliche Landesausbau zu deutschem Recht in Ostmitteleuropa
  • Arbeitsgebiet II: Nationalliteratur und gesellschaftlicher Wandel in Ostmitteleuropa im 19. und 20. Jahrhundert
  • Arbeitsgebiet III: Die Metropolen Ostmitteleuropas: Regionalkultur – Nationalkultur – Europäische Kultur
  • Arbeitsgebiet IV: Historische Erfahrungen und Perspektiven Ostmitteleuropas: Staatensystem – Nation – Demokratie

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]