Geitersdorf

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Geitersdorf
Koordinaten: 50° 44′ 38″ N, 11° 18′ 16″ O
Höhe: 281 m ü. NN
Einwohner: 86
Eingemeindung: 1. Januar 1997
Postleitzahl: 07407
Vorwahl: 03672
Kirche
Kirche

Geitersdorf ist ein Ortsteil der Einheitsgemeinde Remda-Teichel im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt in Thüringen.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am östlichen Hang des bis zu 600 Metern hohen Muschelkalkbergzuges, der das Schönefeld vom Tal Remda – Rudolstadt trennt, liegt Geitersdorf in einem kleinen Kessel, der am Ausgang in östlicher Richtung nicht bewaldet ist. Diese schöne Lage ist für Erholungssuchende geeignet und wird auch von den Bewohnern geschickt seit jeher genutzt. Über eine Stichstraße zur nahe vorbeiführenden Bundesstraße 85 ist das Dörfchen gut erreichbar.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geiterdorf wurde 1350 erstmals urkundlich registriert.[1] Der Ort war von jeher land- und waldwirtschaftlich geprägt und verband dies mit Gästebetreuung.

Der Ort gehörte bis 1733 den Besitzern von Schloss Kochberg, dann kam er als Exklave zum Herzogtum Sachsen-Gotha-Altenburg und wurde als Amtsort der Herrschaft Oberkranichfeld angegliedert. 1825 gelangte Geitersdorf durch einen Gebietsaustausch zur Oberherrschaft des Fürstentums Schwarzburg-Rudolstadt.[2] 1918 kam der Ort zum Freistaat Schwarzburg-Rudolstadt und 1920 schließlich zum Land Thüringen.

Am 1. Januar 1997 bildeten Geitersdorf, die Städte Remda und Teichel sowie neun weitere Orte die neue Stadt Remda-Teichel.[3]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Geitersdorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. 5., verbesserte und wesentlich erweiterte Auflage. Rockstuhl, Bad Langensalza, 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 86.
  2. Geitersdorf als Teil des Amts Oberkranichfeld, S. 74
  3. StBA: Änderungen bei den Gemeinden, siehe 1997