Geländegängigkeit

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Die Geländegängigkeit (gleichbedeutend mit „Geländefähigkeit“ und „Geländetauglichkeit“) ist die Eigenschaft eines Fahrzeugs, sich abseits befestigter Fahrbahnen auf nachgiebigen und wenig griffigen Böden fortbewegen sowie Hindernisse Steigungen, Wasserdurchfahrten etc. überwinden zu können. Auf Geländegängigkeit in sehr verschiedenen Dimensionen werden unter anderem konstruiert bestimmte Autos, etwa Geländewagen und SUVs, Kettenfahrzeuge wie Panzer und Planierraupen, Bagger und bestimmte Kräne, auch Traktoren, Motorräder, Fahrräder und bestimmte Arbeitsmaschinen mit eigenem Antrieb wie Mähdrescher oder Aufsitzrasenmäher. Genau definierte Anforderungen für Geländegängigkeit werden oft bei militärischen Fahrzeugbeschaffungen gestellt. Dort werden geländegängige Fahrzeuge mit dem Kürzel glg gekennzeichnet.

Auch für Erkundungen auf dem Mond, etwa mit dem Mondrover oder den Lunar Roving Vehiclen, und dem Mars mit verschiedenen Mars-Rovern wurden aufwändige Anforderungen an deren Geländegängigkeit erarbeitet und umgesetzt.

Voraussetzungen bei Automobilen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Geländegängigkeit hängt u. a. ab von:

Einstufung von PKW[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Bereich der PKW zählt ein Fahrzeug als geländegängig, wenn es über einen variablen Allradantrieb verfügt, eine Steigung von 30 % überwinden kann und die Fahrzeuggeometrie gewissen Mindestmaßen entspricht (näheres siehe „Geländewagen“).

Motorräder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf Geländegängigkeit konstruierte Motorräder werden als Enduro (mit Straßenzulassung) oder als Motocross (ohne Straßenzulassung, nur für Renn- oder Sportzwecke) bezeichnet.

Fahrräder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den 1960er-Jahren entstanden in den USA auch besonders geländetaugliche Fahrräder die Bicycle Motocross, kurz BMX, die für Geländerennen, Tricks und Kunststücke inzwischen auch in Europa und anderen Kontinenten eingesetzt werden.