Gellershausen (Edertal)

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Gellershausen
Gemeinde Edertal
Koordinaten: 51° 7′ 44″ N, 9° 0′ 51″ O
Höhe: 287 (283–333) m ü. NHN
Fläche: 16,27 km²[1]
Einwohner: 414 (15. Dez. 2015)[2]
Bevölkerungsdichte: 25 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Oktober 1971
Postleitzahl: 34549
Vorwahl: 05623

Gellershausen ist ein Ortsteil der Gemeinde Edertal im nordhessischen Landkreis Waldeck-Frankenberg in Deutschland. Der von Wäldern umgebene Ort, ein Haufendorf, liegt im Wesebachtal unmittelbar am südöstlichen Rand des Nationalparks Kellerwald-Edersee. Durch das Dorf verläuft die Landesstraße 3332, am südlichen Ortsrand führt der Kellerwaldsteig vorbei.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im 13. Jahrhundert wird der Ort unter dem Namen Cheloldeshusen zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Es finden sich Hinweise, dass die Siedlung bereits wesentlich früher, bereits zur Zeit der Chatten, gegründet wurde. Der Dorfname änderte sich im Laufe der Zeit mehrfach. So wird der Ort als Ghelosdeshusen, Gelderhusen und Ghelderhusen erwähnt. Im Jahre 1537 wird erstmals der heutige Name erwähnt. Die Gemeinde entwickelte sich weiter, der Ort ist über die Jahrhunderte landwirtschaftlich geprägt. Darüber hinaus werden in den vergangenen 300 Jahren ein Bleibergwerk sowie Schieferabbau erwähnt.

Ab Mitte des 19. Jahrhunderts belief sich die Einwohnerzahl immer um die 500 Einwohner. Am 1. Oktober 1971 wurde der Ort in die Gemeinde Edertal eingegliedert.[3]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Heinrich Hochgrebe: Gellershausen. Arolsen: Waldeckischer Geschichtsverein 1998 (= Waldeckische Ortssippenbücher 62)

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Gellershausen, Landkreis Waldeck-Frankenberg. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 18. Dezember 2012). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
  2. Einwohnerzahlen im Internetauftritt der Gemeinde Edertal, abgerufen im Februar 2016.
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 408.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]