Gelsenkirchen-Resse

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Gelsenkirchen-Resse ist ein Stadtteil der Stadt Gelsenkirchen. Resse hat eine Fläche von 6,51 km2 und 11.791 Einwohner (Bevölkerungsdichte 1.811 Einwohner/km2 Stand 31. Dezember 2009)

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadtteile Gelsenkirchens mit Resse im Nordosten

Der dörflich geprägte Stadtteil Gelsenkirchen-Resse, der sich durch seinen geschlossenen, rundum von Wald-, Wiesen- und Ackerflächen umgebenen Ortskern von den übrigen Gelsenkirchener Stadtteilen unterscheidet, liegt im Nordosten der kreisfreien Stadt Gelsenkirchen. Westlich grenzt er an die Waldgebiete Löchterheide und Westerholter Wald, südlich an das Waldgebiet Resser Mark und im Osten an die Hertener Mark.

Durch Resse fließen der Knabenbach und der Sienbeckbach. Des Weiteren entspringt in Resse der Holzbach.

Resse grenzt an folgende Nachbarstadtteile:

Resse liegt auf dem Gebiet der ehemaligen Bauerschaften Eckeresse (N) und Surresse (S), die, wie auch die angrenzenden Gelsenkirchener Stadtteile, zum vestischen Buer gehörten.

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Resse gibt es zwei Fußballvereine:

Viktoria Resse 75 verfügt über eine Jugend- und eine Seniorenabteilung.

Des Weiteren gibt es seit 1963 den TV Resse, der unterschiedliche Abteilungen für Kinder und Erwachsene anbietet. Das Angebot umfasst Mutter- und Kindturnen, Kinderturnen, Gymnastik für Frauen und Männer, Parkour und Volleyball.

Auf der Bezirkssportanlage Im Emscherbruch wurde ein Bikepark eingerichtet. Er wird von der MTB-Abteilung des RC Buer/Westerholt betreut.

Flächennutzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 44,4 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt (2,89 km2)
  • 17,9 % der Fläche nimmt die Wohnbebauung ein (1,16 km2)
  • 4,0 % der Fläche sind Gewerbegebiete (0,26 km2)
  • 6,6 % sind forstwirtschaftlich genutzt (0,43 km2)

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Zentrum des Stadtteils liegen einzelne Lebensmittelläden, kleine Einrichtungsgalerien, Bekleidungsgeschäfte und handwerkliche Firmen sowie die älteste Discothek der Stadt, die "Alte Hütte". Im Osten des Stadtteils findet man das Gewerbegebiet Reginaweg, in dem kleinere Firmen ansässig sind.

Bis zu seiner endgültigen Stilllegung im Frühjahr 2001 war die Zeche Ewald wichtigster Industriebetrieb des Stadtteils. In Resse befanden sich die Schächte 3 und 4 (östlich der Ewaldstraße), die 1895 abgeteuft wurden sowie der Luftschacht (Nähe Schnorrstraße).

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Stadtteil kreuzen sich die Straßen Buer-Herten und Herne-Westerholt.

Die umliegenden Stadtteile sind durch mehrere Buslinien gut zu erreichen. Oft benutzte Busse sind 381 (durch Erle über Hauptbahnhof Gelsenkirchen nach Rotthausen), 244 (durch Resse über Hauptfriedhof Buer nach Buer Busbahnhof/Rathaus) und 249 (von Recklinghausen Hauptbahnhof durch Surresse nach Buer Rathaus).

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Barbaraschule (katholisch) (Ehemals: Katholische Grundschule Middelicher Straße/KGS)
  • Weiterbildungskolleg Emscher-Lippe. Kolleg und Abendgymnasium der Stadt Gelsenkirchen (im ehemaligen Gebäude der Ewaldschule (vormals: Hauptschule an der Middelicher Straße))
  • Gutenbergschule (Ehemals: Grundschule an der Lange Straße)

An mehreren Straßen des Stadtteils hält der Bücherbus der Fahrenden Stadtbibliothek Gelsenkirchen.

Kindergärten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kath. Kindergarten Herz-Jesu
  • Paulus-Kindergarten
  • Vier städtische Tageseinrichtungen für Kinder

Koordinaten: 51° 35′ N, 7° 7′ O