Gemünden (Felda)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Gemünden (Felda)
Gemünden (Felda)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Gemünden (Felda) hervorgehoben
Koordinaten: 50° 41′ N, 9° 3′ O
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Gießen
Landkreis: Vogelsbergkreis
Höhe: 283 m ü. NHN
Fläche: 55 km2
Einwohner: 2811 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 51 Einwohner je km2
Postleitzahl: 35329
Vorwahl: 06634
Kfz-Kennzeichen: VB
Gemeindeschlüssel: 06 5 35 005
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Rathausgasse 6
35329 Gemünden (Felda)
Webpräsenz: www.gemuenden-felda.de
Bürgermeister: Lothar Bott
Lage der Gemeinde Gemünden (Felda) im Vogelsbergkreis
Antrifttal Alsfeld Grebenau Schlitz (Vogelsbergkreis) Kirtorf Homberg (Ohm) Mücke (Hessen) Gemünden (Felda) Romrod Schwalmtal (Hessen) Lauterbach (Hessen) Wartenberg (Hessen) Feldatal Lautertal (Vogelsberg) Ulrichstein Herbstein Schotten (Stadt) Grebenhain Freiensteinau Landkreis Marburg-Biedenkopf Schwalm-Eder-Kreis Landkreis Hersfeld-Rotenburg Landkreis Fulda Wetteraukreis Main-Kinzig-KreisKarte
Über dieses Bild

Gemünden (Felda) ist eine Gemeinde im Vogelsbergkreis in Hessen.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemünden (Felda) liegt an den vom Vogelsberg ausgehenden Flüssen Felda und Ohm in der Region Oberhessen am Vorderen und Unteren Vogelsberg, nordwestlich des "eigentlichen" (Hohen) Vogelsberges.

Großräumig liegt Gemünden zwischen Gießen und Bad Hersfeld. Durch die Gemarkung führt die A5.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemünden grenzt im Nordwesten an die Stadt Homberg (Ohm), im Nordosten an die Stadt Kirtorf, im Osten an die Stadt Romrod, im Südosten an die Gemeinde Feldatal, sowie im Südwesten an die Gemeinde Mücke.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Gemünden (Felda) besteht aus sieben Ortschaften, die durch Zusammenschluss anlässlich der Gebietsreform 1971 zu einer Großgemeinde zusammengefasst wurden.

Die Ortsteile:

Der Sitz der Gemeindeverwaltung ist Nieder-Gemünden.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 14. März 1973 wurde der Name der Gemeinde Gemünden amtlich in Gemünden (Felda) geändert.[2]

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 31. Dezember 1971 wurden die Gemeinden Burg-Gemünden, Ehringshausen, Elpenrod, Hainbach, Nieder-Gemünden, Otterbach und Rülfenrod zur neuen Gemeinde Gemünden zusammengeschlossen.[2]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kommunalwahl am 6. März 2016 lieferte folgendes Ergebnis,[3] in Vergleich gesetzt zu früheren Kommunalwahlen:[4][5]

Sitzverteilung in der Gemeindevertretung 2016
   
Von 15 Sitzen entfallen auf:
  • SPD: 5
  • UBL: 6
  • BGG: 4
Parteien und Wählergemeinschaften %
2016
Sitze
2016
%
2011
Sitze
2011
%
2006
Sitze
2006
%
2001
Sitze
2001
UBL Unabhängige Bürgerliste 43,0 6 37,9 6 36,2 8 16,5 4
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 30,4 5 31,2 5 34,5 8 37,3 8
BGG Bürgergemeinschaft Gemünden 26,5 4 30,9 4 29,2 7 29,2 7
FBG Frei Bürger Gemünden 17,0 4
gesamt 100,0 15 100,0 15 100,0 23 100,0 23
Wahlbeteiligung in % 55,6 53,0 50,2 63,4

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der hessischen Kommunalverfassung ist der Bürgermeister Vorsitzender des Gemeindevorstands, dem in der Gemeinde Gemünden neben dem Bürgermeister sechs ehrenamtliche Beigeordnete angehören. Bürgermeister ist seit 1. Mai 2004 der parteilose Lothar Bott.[6][7] Seine direkt gewählten Amtsvorgänger waren

  • 2001 bis 2004 Paul Weber (SPD)[8]
  • bis 2001 Peter Antmansky (BGG)

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönlichkeiten mit Bezug zur Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Wilhelm August Dollinger (1873–1959), hessischer Landtagsabgeordneter (DVP), Lehrer in Nieder-Gemünden.
  • Hermann Bräuning-Oktavio (1888–1977), Literaturhistoriker, Kritiker, Übersetzer und Verleger, in der Nachkriegszeit als Privatgelehrter in Burg-Gemünden ansässig.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hessisches Statistisches Landesamt: Aktuellster Bevölkerungsstand am 31.12.2015 (Landkreise und kreisfreie Städte sowie Gemeinden, Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. a b Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 346 und 386.
  3. Ergebnis der Gemeindewahl am 6. März 2016 Hessisches Statistisches Landesamt
  4. Hessisches Statistisches Landesamt: Ergebnis der Gemeindewahl am 27. März 2011
  5. Hessisches Statistisches Landesamt: Ergebnis der Gemeindewahl am 26. März 2006
  6. Hessisches Statistisches Landesamt: Direktwahlen in Gemünden (Felda)
  7. Osthessen News vom 28. September 2009: Bürgermeisterwahl. Amtsinhaber Lothar Bott bleibt - 65,9 % erhalten abgerufen am 28. Juli 2016
  8. Osthessen News vom 19. September 2003: Gemeindevertretung beschliesst Abwahl von Bürgermeister Weber

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Gemünden (Felda) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien