Gemeinde Dibra

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Dibër
Dibra
Gemeinde Dibra (Albanien)
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Koordinaten: 41° 41′ N, 20° 26′ O

Basisdaten
Qark: Dibra
Gemeinde: Dibra
Fläche: 937,88 km²
Einwohner Bashkia: 61.619 (2011)
Bevölkerungsdichte(Bashkia): 66 Einw./km²
Telefonvorwahl: (+355) 0218
Postleitzahl: 8301
Politik und Verwaltung (Stand: 2016[1])
Bürgermeister: Et'hem Fida (PDIU)
Lage der Gemeinde Dibra

Lage der Gemeinde Dibra

Dibra-Tal mit Lura-Bergen (rechts)

Die Gemeinde Dibra (albanisch Bashkia e Dibrës) ist eine der 61 Gemeinden (bashkia) Albaniens im Osten des Landes. Die Gemeinde mit einer Fläche von 761 Quadratkilometern entspricht genau dem ehemaligen Kreis Dibra. Sie gehört zum Qark Dibra, der ebenfalls Peshkopia als Hauptort hat. Die Gemeinde hat 61.619 Einwohner (2011),[2] nach eigenen Angaben sogar 81.394 Einwohner (2011).[3] Der Name stammt von der gleichnamigen Region Dibra, deren nordwestliche Hälfte – auch Kleine Dibra genannt – er in etwa umfasst.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Berg Grama (2345 m) und Grama-See im Korabgebirge

Die Gemeinde liegt am Mittellauf des Schwarzen Drins an der Grenze zu Nordmazedonien. Im Osten und Westen bilden Gebirgszüge die Grenze, dazwischen verläuft in einem breiten Tal der Schwarze Drin von Süden nach Norden. Vom Talboden steigt das Gelände nach Osten nur allmählich an, bevor es sich dann steil zu einem hohen Gebirge erhebt. In diesem, zum Teil Terrassen-ähnlichen Gebiet am Fuße der Berge liegen zahlreiche Dörfer und auch der Hauptort Peshkopia. Im Korabgebirge, das auch die Grenze zu Nordmazedonien bildet, liegt mit der Maja e Korabit (2764 m ü. A.) der höchste Berg von Albanien und Nordmazedonien.

Im westlichen, sehr abgeschiedenen Gebirgsland liegt der Lura-Nationalpark.

Durch den Bau der Straßenverbindung Rruga e Arbërit wird die Region besser mit den Zentren Albaniens verbunden werden.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Trotz der Nähe zu Mazedonien ist die ethnische Struktur der Bevölkerung relativ homogen; neben der albanischen Mehrheit gibt es jedoch eine kleine mazedonische Minderheit. Sie leben in den Dörfern rund um Maqellara. Anders als für die Mazedonier am Prespasee gibt es für die Slawen in der Gemeinde Dibra keinen muttersprachlichen Unterricht und auch keine eigenständige Gemeinde.

Fast 90 Prozent der Bevölkerung sind muslimisch, die mazedonische Minderheit orthodox. Im Dorf Herbel befindet sich die Verklärungskirche und bei Maqellara die Allajbeg-Moschee, beides als Kulturdenkmal geschützte historische Bauten.

Albaner wie Mazedonier haben oft Verwandte in Mazedonien, so dass der Austausch recht rege ist. Wie alle ländlichen Gebiete Albaniens ist auch die Dibra von starker Abwanderung geprägt.

Ehemalige Gemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Sommer 2015 wurden die folgenden Gemeinden zur Gemeinde Dibra zusammengelegt:

Name Einwohner[2] Gemeindeart
Peshkopia 000000000013251.000000000013.251 Bashkia
Arras 000000000003055.00000000003.055 Komuna
Fushë Çidhën 000000000002909.00000000002.909 Komuna
Kala e Dodës 000000000002252.00000000002.252 Komuna
Kastriot 000000000006200.00000000006.200 Komuna
Lura 000000000001096.00000000001.096 Komuna
Luzni 000000000002433.00000000002.433 Komuna
Maqellara 000000000010662.000000000010.662 Komuna
Melan 000000000003649.00000000003.649 Komuna
Muhur 000000000002780.00000000002.780 Komuna
Qendër Tomin 000000000007590.00000000007.590 Komuna
Selishta 000000000001605.00000000001.605 Komuna
Sllova 000000000002405.00000000002.405 Komuna
Zall Dardha 000000000001051.00000000001.051 Komuna
Zall Reç 000000000000681.0000000000681 Komuna

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Luljeta Progni: Et`hem Fida i PDIU-së komandohet në krye të bashkisë Dibër. In: 27.al. 21. Mai 2016, abgerufen am 29. Juni 2016 (albanisch).
  2. a b Ines Nurja: Censusi i popullsisë dhe banesave / Population and Housing Census – Dibër 2011. Rezultatet Kryesore/Main Results. Hrsg.: INSTAT. Pjesa/Part 1. Adel Print, Tirana 2013 (instat.gov.al [PDF; abgerufen am 14. April 2019]).
  3. Popullsia. In: Këshilli i Qarkut Dibër. Archiviert vom Original am 18. Januar 2012; abgerufen am 25. Juli 2011 (albanisch).