Gender Gap (Linguistik)

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jede_r
Der Unterstrich als Genderzeichen
zur inkludierenden Abkürzung
der Beidnennung „jede / jeder“

Gender Gap ([ˈdʒɛndɐɡæp]; laut Duden Gender-Gap;[1] von englisch gender „soziales Geschlecht“, und gap „Lücke, Kluft“) oder Gendergap bezeichnet den Einsatz eines Unterstrichs im Wortinneren als Mittel der geschlechtergerechten Schreibung im Deutschen, um in Personenbezeichnungen neben männlichen und weiblichen auch weitere Geschlechter und Geschlechtsidentitäten typografisch sichtbar zu machen und einzubeziehen (vergleiche Divers, Drittes Geschlecht). Der Name leitet sich ab vom sozialen Gender Gap zwischen Frauen und Männern („Geschlechter-Lücke“), ist aber ein Scheinanglizismus, weil Personenbezeichnungen im Englischen geschlechtsneutral sind. Das Schriftzeichen wird genutzt zur Vermeidung des generischen Maskulinums (Schüler), um in der verkürzten Paarform (Schüler/-innen) den Schrägstrich zu ersetzen und die Bedeutung zu erweitern: Schüler_innen. Im Singular kann auch eine Person bezeichnet werden, die nicht männlich oder weiblich ist (nichtbinär): Alex ist ein_e Schüler_in. Unpassend ist der Unterstrich, wenn sich nicht zwei einzeln lesbare Ausdrücke ergeben, beispielsweise bei „Kolleg_in“ (Kollege fehlt), bei Umlautungen wie „Ärzt_in“ (Arzt fehlt) oder bei nicht übereinstimmenden grammatischen Bezügen: „ein_e Abgeordnete_r“ (siehe Problemfälle bei Kurzformen). Beim Vortragen wird die Lücke mit einer „Gender-Pause“ wie ein Bindestrich gesprochen: Schüler-innen [ˈʃyːlrərˌʔ ɪnən], was einem Glottisschlag entspricht. Die Schreibweise mit Unterstrich wurde 2003 im Bereich der Queer-Theorie vorgeschlagen als Alternative zum nur zweigeschlechtlichen Binnen-I (SchülerInnen), allerdings sind sowohl Großbuchstaben als auch Unterstrich im Wortinneren nicht Bestandteil der amtlichen Rechtschreibung. Die Gesellschaft für deutsche Sprache erkennt den Unterstrich und andere Genderzeichen nicht als geeignetes Mittel an, um diskriminierungsfreie Sprache umzusetzen (siehe GfdS-Kritik). Weiterentwicklungen der Schreibweise mit Unterstrich sind ab 2009 das Gendersternchen (Schüler*innen) und ab 2019 der Gender-Doppelpunkt (Schüler:innen).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vorgeschichte

Schon im 19. Jahrhundert entwickelte sich für paarige Personenbezeichnungen eine verkürzende Schreibweise mit Klammern, bei der die weibliche Wortendung eingeklammert an die männliche Bezeichnung angehängt wird: Schüler(innen). Ab den 1940ern verbreitete sich die Schreibweise mit Schrägstrich plus Bindestrich: Schüler/-innen. Im Rahmen der zweiten Frauenbewegung ab den 1960ern wurde der Schrägstrich verstärkt eingesetzt, um Frauen sichtbar zu machen, während allgemein noch der Gebrauch von rein männlichen Personenbezeichnungen zur geschlechtlichen Verallgemeinerung üblich war (generisches Maskulinum: Schüler). Ab den späten 1970er-Jahren entwickelte die Feministische Linguistik das Konzept der „geschlechtergerechten Sprache“ und passende Formulierungsmöglichkeiten, um Frauen auch sprachlich gleich zu behandeln. Befördert wurde diese Entwicklung durch die UN-Konvention zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau im Jahr 1979 und den von den Vereinten Nationen 1987 veröffentlichten Guide to Non-Sexist Language (Leitfaden für einen nicht-sexistischen Sprachgebrauch).[2] 1981 war der Vorschlag aufgekommen, den Schrägstrich mit dem nachfolgenden kleinen „i“ zum Großbuchstaben „I“ zusammenzuziehen, als Binnen-I bezeichnet: SchülerInnen.

Die Queer-Theorie kritisierte früh, dass mit dem Binnen-I zwar Männliches und Weibliches erwähnt werden, damit aber auch die binäre gesellschaftliche Geschlechterordnung hervorgehoben werde. Weitere Geschlechter und Geschlechtsidentitäten wie nichtbinäre oder intergeschlechtliche Personen würden sprachlich verdrängt und hätten sich der zweigeschlechtlichen Norm unterzuordnen.[3][4]

Aufkommen des Unterstrichs

Die Idee zum typografischen Stilmittel des Unterstrichs wurde vorgestellt vom Sprachwissenschaftler Steffen „Kitty“ Herrmann 2003 in seinem Essay Performing the Gap – Queere Gestalten und geschlechtliche Aneignung.[5] Die Bezeichnung Gender Gap oder Unterstrich kommt im Aufsatz nicht vor, nur das Schriftzeichen „_“ als Raum, der Möglichkeiten offenlässt:

„Dagegen möchte ich einen anderen Ort von Geschlechtlichkeit setzen, einen Ort, den es zu erforschen gilt und um den wir kämpfen sollten, er sieht so aus: _. […] Zwischen die Grenzen einer rigiden Geschlechterordnung gesetzt, ist er die Verräumlichung des Unsichtbaren“

Steffen Herrmann: Performing the Gap (2003)[5][3]

Herrmann vertritt den Gender Gap weiterhin, so 2018: „Der Unterstrich schiebt graphisch die männliche und die weibliche Form auseinander, um dazwischen Platz für etwas Neues zu machen. Nämlich genau für jene, die sich nicht mit der zweigeschlechtlichen Ordnung identifizieren können oder wollen. Der Unterstrich dient also in erster Linie der Sichtbarmachung.“[6]

Nach dem Bekanntwerden wird der Unterstrich zunehmend innerhalb queerer, feministischer und hochschulischer Zusammenhänge eingesetzt, um Geschlechtervielfalt zum Ausdruck zu bringen. Die Queer-Theoretikerin und Philosophin Gudrun Perko erklärte 2008, es wäre vorstellbar, dass „eine Leerstelle anzuzeigen“ sich „in ihr dialektisches Gegenteil“ umschlage, die Leerstelle somit auf Vorhandenes hindeute. Die Unterstrichvariante weise in diesem Sinn auf Menschen hin, „die gesellschaftlich und strukturell unsichtbar gemacht werden“.[4]

Rechtschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Verwendung eines Unterstrichs im Inneren eines Worts ist nicht Bestandteil der offiziellen Rechtschreibregeln.

Rat für deutsche Rechtschreibung

Im November 2018 analysierte der Rat für deutsche Rechtschreibung die Vorkommen des Unterstrichs in Textsorten und dazu bestehende Leitlinien, gab aber selber keine Empfehlung ab; er hielt fest:

„[B]eide Formen des Gender-Gap (statischer wie dynamischer Unterstrich) als Kennzeichnung der Aufhebung binärer Geschlechtsvorstellungen sind lediglich in bestimmten Gruppen und Communities verbreitet und entsprechen zum allergrößten Teil nicht den Kriterien, die nach Auffassung des Rats an korrekte Texte gestellt werden müssen (allen voran nicht der Verständlichkeit, Lesbarkeit und Vorlesbarkeit).“[7]

Der Rat erklärte aber: „Entsprechend der Aufgabenbeschreibung im Statut des Rats, auf der Grundlage der Beobachtung des Schreibgebrauchs Empfehlungen zu geben, liegt es allerdings nahe, bei der Beobachtung gendergerechter Schreibung Empfehlungen nicht nur in Bezug auf Formen der Kennzeichnung von Maskulin und Feminin zu erarbeiten, sondern ggf. auch weitere Geschlechter einzubeziehen.“[7]

Duden

Anfang 2020 nahm Duden online den als Gendergap oder Gender-Gap bezeichneten Unterstrich auf mit der Bedeutung 2: „(bei Personenbezeichnungen) durch einen Unterstrich kenntlich gemachter Abstand zwischen Wortstamm beziehungsweise maskuliner Flexionsendung und femininer Flexionsendung, der der sprachlichen Gleichbehandlung aller sozialen Geschlechter dienen soll“.[8]

Das Duden Handbuch geschlechtergerechte Sprache erklärte im April 2020 zur Normierung:

„Aktuell, im Frühjahr 2020, sind diese Möglichkeiten, d. h. Binnen-I, Genderstern, Gendergap, Doppelpunkt und Mediopunkt zwar noch nicht Bestandteil der amtlichen Rechtschreibung, doch sind die drei zuerst genannten als weitverbreitete und legitime Mittel des Strebens nach geschlechtergerechtem schriftlichen Ausdruck durchaus anerkannt und werden auch in den Sitzungen des Rats für deutsche Rechtschreibung zumindest diskutiert […].“[9]

Im August 2020 erschien die 28. Auflage des Rechtschreibdudens mit einer dreiseitigen Übersicht Geschlechtergerechter Sprachgebrauch, in der keine Regeln oder Normen vorgegeben, sondern nur Möglichkeiten aufgezeigt werden, die aktuell im Deutschen zur geschlechtergerechten Formulierung zu finden sind. Zum Unterstrich erklärt der Duden: „Vom amtlichen Regelwerk nicht abgedeckt sind Schreibweisen wie die folgenden: […] mit Gender-Gap (Unterstrich; Doppelpunkt): Schüler_innen; Schüler:innen“.[10]

Verbreitung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Queer-Theoretikerin Persson Perry Baumgartinger beschrieb 2008 eine zunehmende Verbreitung des Unterstrichs vor allem in Deutschland, aber auch in Österreich.[3] In einigen Organisationsnamen tauchte er auf, beispielsweise in Österreich: Aktion kritischer Schüler_innen (ab 2010), Grüne & Alternative Student_innen (ab 2016) oder Verband Sozialistischer Student_innen (ab 2016). Der deutsche Dokumentarfilm Viacrucis Migrante – Kreuzweg der Migrant_innen nutzte 2016 den Gender-Gap im Titel, um ausdrücklich Frauen und Transgender-Personen einzubeziehen.

Im Februar 2020 ermittelte das Medienunternehmen news aktuell in einer Online-Umfrage bei deutschen Pressestellen und PR-Agenturen, dass nur 1 % der 415 befragten Kommunikatoren den Unterstrich verwenden. In der Schweiz wurden 92 Kommunikatoren befragt, von ihnen nutzt ihn niemand (siehe Auswertungstabelle).[11][12]

2020 enthalten viele der Hochschul-Leitfäden den Gender-Gap noch als Mittel zur geschlechterinkludierenden Schreibung von abkürzenden Formen in der offiziellen Kommunikation (siehe Liste). Auch einige Stadtverwaltungen benutzen den Unterstrich, teilweise neben Gendersternchen und Schrägstrich; die Stuttgarter Verwaltung wechselte im April 2020 ganz zur Schreibweise mit Genderstern oder neutralen Formulierungen, um zweigeschlechtliche Formen zu vermeiden.[13]

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Problem stellt sich bei der Verwendung des Unterstrichs in Druckwerken oder Webseiten bezüglich der Schriftauszeichnung durch Unterstreichen (Unterlegung von Text mit einer Linie), weil das Genderzeichen dadurch unkenntlich wird und die Wortbildung in einzelne Bestandteile aufgeteilt scheint:[14]

  • Student_innen, ein_e Schüler_in

Die Sprachwissenschaftlerin Luise F. Pusch, Pionierin der geschlechtergerechten Sprache, fand im Jahr 2008 den Gender Gap interessant und im Ansatz gut, war aber nicht ganz davon überzeugt. Er erinnere sehr an den Aufbau von E-Mail-Adressen, sei besser als der Schrägstrich, aber nicht so gut wie das Binnen-I, „das auf schlaue Weise eine feminine Lesart suggeriert, die trotzdem auch für Männer akzeptabel sein sollte, da sie sich ja von der rein femininen Form ‚Leserinnen‘ grafisch deutlich unterscheidet.“ Insgesamt sprach sie sich für ein konsequentes Hinarbeiten auf neutrale Formen wie im Englischen aus und für „eine rigorose Abschaffung der im Kern diskriminierenden Ableitungen ‚nebensächlicher‘ Formen aus den ‚Hauptformen‘. Alle Geschlechter einschließlich der nicht Festgelegten haben Anspruch auf die Grundform und sollten nicht mit irgendwelchen Wurmfortsatzbildungen in Ecken abgeschoben werden“.[4] Seit 1984 tritt Pusch für die alleinige Verwendung des generischen Femininums ein, bei dem weibliche Personenbezeichnungen verallgemeinernd für alle Geschlechter stehen (siehe auch Puschs Kritik am Genderstern).

Die Queer-Theoretikerin Persson Perry Baumgartinger wies 2008 darauf hin, dass mit dem Unterstrich der Vielfalt an Geschlechtlichkeiten zwischen MannFrau nur ein kleiner Raum zugewiesen werde. Auch bleibe durch die verbindliche Erstnennung der maskulinen Wortform die Hierarchisierung von Mann zu Frau bestehen und werde als einzig anerkannte und nennenswerte Variante gezeigt − gegenüber dem „Anderen“, dem nur ein kleiner Platzhalter zugewiesen werde.[3]

Die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) gab im August 2020 in einer Pressemitteilung bekannt, dass „Gendersternchen und Co. mit deutscher Rechtschreibung nicht konform“ seien, womit auch der Unterstrich gemeint war: „Die GfdS rät daher ausdrücklich davon ab, das Gendersternchen und ähnlich problematische Formen zu verwenden“ (vergleiche GfdS-Kritik am Genderstern).[15] Bereits Mitte 2020 waren die Leitlinien der GfdS zu den Möglichkeiten des Genderings erschienen, die konkrete Probleme bei der Verwendung des Gender-Gap aufführten:[16]

Beurteilung durch die GfdS
Der Gendergap wird von der Gesellschaft für deutsche Sprache nicht empfohlen, da er nicht Bestandteil der aktuellen Rechtschreibung ist. Darüber hinaus ergeben sich die gleichen Probleme wie bei der Binnengroßschreibung, insofern als bei Weglassen des Unterstrichs oder gar der ganzen Endung unter Umständen kein grammatisch korrektes und lesbares Wort entsteht:
Dies ist der Fall bei Umlautungen – nicht: Ärzt_in, Bauer_in.
[…] bei flektierten Formen – nicht: Kolleg_in, Ärzt_innen, den Schüler_innen.
[…] besser nicht: die/der Schüler_in und ihre/seine Eltern, ein_e gute_r Schüler_in. […] besser nicht: die Schüler_in und ihre Eltern […].
Werden Personenbezeichnungen mit Gendergap vorgelesen, erwecken sie den Anschein, nur das weibliche Geschlecht sei gemeint.“

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aktuelle MaterialsammlungfPortal Frauen: Gendersprache – aktuelle Materialien

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2020: Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS): Leitlinien der GfdS zu den Möglichkeiten des Genderings. In: Der Sprachdienst. Nr. 1–2, 2020, Abschnitt d) Gendergap (online auf gfds.de).
  • 2020: Gabriele Diewald, Anja Steinhauer: Duden Handbuch geschlechtergerechte Sprache: Wie Sie angemessen und verständlich gendern. Herausgegeben von der Duden-Redaktion. Dudenverlag, Berlin April 2020, ISBN 978-3-411-74517-3, S. 126–127: Unterstrich u. A.: „Schüler_innen, Schüler:innen“.
  • 2019: Gabriele Diewald, Anja Steinhauer: Duden: Gendern – ganz einfach! Herausgegeben von der Duden-Redaktion. Dudenverlag, Berlin März 2019, ISBN 978-3-411-74335-3, S. 30: Schüler_innen: Unterstrich (kompakter Ratgeber).
  • 2018: Rat für deutsche Rechtschreibung (RdR): Bericht und Vorschläge der AG „Geschlechtergerechte Schreibung“ zur Sitzung des Rats für deutsche Rechtschreibung am 16.11.2018 – Revidierte Fassung… Mannheim, 16. November 2018 (PDF: 455 kB, 11 Seiten auf rechtschreibrat.com; Pressemitteilung).
  • 2017: Anja Steinhauer, Gabriele Diewald: Duden: Richtig gendern – Wie Sie angemessen und verständlich schreiben. Herausgegeben von der Duden-Redaktion. Dudenverlag, Berlin Oktober 2017, ISBN 978-3-411-74357-5, S. 47/48: Unterstrich (Seitenvorschau in der Google-Buchsuche).
  • 2016: Duden-Redaktion: geschlechtergerechter Sprachgebrauch. In: Duden – Das Wörterbuch der sprachlichen Zweifelsfälle: Richtiges und gutes Deutsch (= Duden. Band 9). 8., vollständig überarbeitete Auflage. Dudenverlag, Berlin Dezember 2016, ISBN 978-3-411-04098-8, S. 387–395, hier S. 390–391: Großes I, Asterisk und Unterstrich (Seitenvorschauen in der Google-Buchsuche).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Gendergap, Gender-Gap, der (2). In: Duden.de. Abgerufen am 25. Mai 2020.
  2. UNESCO, Unit for the Promotion of the Status of Women and Gender Equality: Guidelines on Gender-Neutral Language. 3. Ausgabe. Paris 1999, S. 1 (englisch; PDF: 2,8 MB, 58 Seiten auf uni-graz.at); Zitat: „[…] the first edition of the “Guide to Non-Sexist Language” in 1987.“
  3. a b c d Persson Perry Baumgartinger: Lieb[schtean] Les[schtean], [schtean] du das gerade liest… Von Emanzipation und Pathologisierung, Ermächtigung und Sprachveränderungen. In: Liminalis – Zeitschrift für geschlechtliche Emanzipation. Nr. 2, 26. Juni 2008, S. 24–39, hier S. 24 (PDF: 183 kB, 16 Seiten auf liminalis.de (Memento vom 31. Dezember 2013 im Internet Archive)).
  4. a b c Beate Hausbichler: Gender/Sprache: Raum für _!. In: dieStandard.at. 26. Oktober 2008, abgerufen am 26. März 2020.
  5. a b Steffen „Kitty“ Herrmann (alias S_he): Performing the Gap – Queere Gestalten und geschlechtliche Aneignung. In: Arranca! Nr. 28, November 2003, S. 22–26 (online auf arranca.org).
    Profil: Steffen Herrmann, Institut für Philosophie. In: FernUni-Hagen.de. 2020, abgerufen am 26. März 2020.
  6. Steffen Herrmann: Debatte Sprache und Geschlecht: Den Unterstrich zu verwenden bedeutet, sich politisch zu positionieren. In: Bundeszentrale für politische Bildung. 8. August 2018, abgerufen am 25. Mai 2020.
  7. a b Rat für deutsche Rechtschreibung (RdR): Bericht und Vorschläge der AG „Geschlechtergerechte Schreibung“ zur Sitzung des Rats für deutsche Rechtschreibung am 16.11.2018 – Revidierte Fassung… Mannheim, 16. November 2018, S. 1 und 10 (PDF: 455 kB, 11 Seiten auf rechtschreibrat.com).
  8. Gendergap, Gender-Gap, der. In: Duden online. Abgerufen am 26. März 2020.
  9. Gabriele Diewald, Anja Steinhauer: Duden Handbuch geschlechtergerechte Sprache: Wie Sie angemessen und verständlich gendern. Herausgegeben von der Duden-Redaktion. Dudenverlag, Berlin April 2020, ISBN 978-3-411-74517-3, S. 127: Anmerkung zur Normierung.
  10. Duden-Redaktion: Duden: Die deutsche Rechtschreibung. 28. Auflage. Dudenverlag, Berlin August 2020, ISBN 978-3-411-04018-6, S. 112–114: Geschlechtergerechter Sprachgebrauch, hier S. 112 (online auf duden.de).
  11. news aktuell – Pressemeldung: Keine einheitliche Regelung: Wie die PR mit gendergerechter Sprache umgeht. In: Pressesprecher.com 7. Mai 2020, abgerufen am 8. Mai 2020.
  12. Redaktioneller Text: Wie die PR mit gendergerechter Sprache umgeht. In: Werbewoche.ch 7. Mai 2020, abgerufen am 8. Mai 2020.
  13. Stuttgart, Abteilung für Chancengleichheit und Diversity: Hinweise zur Umsetzung der geschlechtersensiblen Sprache für die Verwaltung der Landeshauptstadt Stuttgart. 28. April 2020 (PDF: 1,1 MB, 10 Seiten auf stuttgart.de; Infoseite).
  14. Gleichstellungsbeauftragte der Universität Hamburg: Empfehlungen zu geschlechtergerechterSprache. Hamburg, Mai 2019, S. 2 (PDF: 1,1 MB, 32 Seiten auf gb.uni-koeln.de); Zitat: „Gender-Gap: […] Mit der Formulierung sollen auch andere Geschlechter berücksichtigt werden. Von Nachteil kann die Auslassung bei der Lesbarkeit sein, insbesondere auch bei Unterstreichungen.“
  15. Gesellschaft für deutsche Sprache: Pressemitteilung GfdS: Gendersternchen und Co. mit deutscher Rechtschreibung nicht konform. In: GfdS.de. 13. August 2020, abgerufen am 15. August 2020.
  16. Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS): Leitlinien der GfdS zu den Möglichkeiten des Genderings. In: Der Sprachdienst. Nr. 1–2, 2020, Abschnitt d) Gendergap (online auf gfds.de).