General Certificate of Secondary Education

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Das General Certificate of Secondary Education (GCSE) und das International General Certificate of Secondary Education (IGCSE) entsprechen in England, Wales und Nordirland etwa dem deutschen mittleren Schulabschluss. Diese Prüfungen werden auch abgelegt, wenn die Schüler weiterhin zur Schule gehen, um die Hochschulzugangsberechtigung zu erlangen. Das GCSE gilt im britischen Schulsystem als die wichtigste Abschlussprüfung für die Sekundarstufe I.

Schüler absolvieren in der Regel in acht bis fünfzehn Fächern GCSE-Prüfungen.

Das Notenspektrum erstreckt sich von A* für die beste Note bis F.

Es gibt eine große Auswahl an GCSE-Prüfungen, die aber alle nicht vom Staat, sondern von konkurrierenden, vom Staat genehmigten Examination Boards organisiert werden.

Nach GCSE-Prüfungen, die in der Regel im Alter von etwa 16 Jahren absolviert werden, können im Alter von etwa 17 Jahren die Prüfungen des AS-Level und im Alter von 18 Jahren dann die A-Level-Prüfungen absolviert werden. AS- und A-Level bilden gemeinsam den (auch in Deutschland) hochschulqualifizierenden Abschluss GCE, das General Certificate of Education (entspricht der deutschen Fachhochschulreife).

Die Einführung des GCSE im Jahr 1988 ersetzte in Großbritannien die vorher verwendeten Abschlussprüfungen zum sogenannten O-Level. Dessen Bewertungssystem wiederum war über die Jahrzehnte seiner Anwendung vielfach angepasst worden. In einer Reihe anderer Länder, hauptsächlich im Commonwealth, heißt der mittlere Reifeabschluss weiterhin O-Level.

GCSE Examination Boards[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]