generisch (Linguistik)

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Als generisch werden in der Sprachwissenschaft mehrere verschiedene, lose miteinander verwandte Gebrauchsarten von Ausdrücken bezeichnet, bei denen eine verallgemeinernde Bedeutung vorliegt. Zum einen sind dies generische Aussagen, die verallgemeinerte Sachverhalte oder Regelmäßigkeiten ausdrücken, dabei jedoch auch Ausnahmen zulassen (siehe auch Linguistische Generizität). Zum anderen wird eine Verwendung von Personalpronomen, Tempus- und Konjugationsformen „generisch“ genannt, wenn der inhaltliche Bezug allgemeiner ist, als es den buchstäblich ausgedrückten grammatischen Merkmalen entspräche.

Generische Aussagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Generisches Präsens[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im vielen Sprachen gibt es einen Gebrauch des Präsens, der nicht spezifische Situationen bezeichnen soll, die im Jetzt ablaufen, sondern zeitlose und verallgemeinernde Aussagen. Hier ist es die temporale Situierung, die generisch ist.[1] Ein typischer Fall ist die Bezeichnung einer regelmäßig wiederkehrenden Handlung: sie treffen sich wöchentlich.[2] Weil das generische Präsens sich auf eine prinzipiell nicht eingeschränkte Menge möglicher Gegenwarten bezieht, betrifft es jedoch einen erheblichen Teil aller im Präsens formulierten Sätze.[3] Beispielsweise wird es in (wissenschaftlichen) Fachtexten verwendet, um allgemein gültige Gesetzmäßigkeiten und natürliche Gegebenheiten festzustellen.[4] Innerhalb der Sprachwissenschaft wird das generische Präsens teils als vollständig zeitlos betrachtet, teils als in einer kontinuierlichen unbegrenzten Situation lokalisiert.[5]

Generisches Passiv[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Deutschen ist der Gebrauch des Passivs in generischen, allgemeingültigen Aussagen verbreitet:

  • Im Salzbergwerk Bad Friedrichshall wird Steinsalz abgebaut.
  • Mit dieser Maschine wird auch nach Mexiko geflogen.

Beide Sätze erlauben im Prinzip Interpretationen, in denen ein einzelner Vorgang geschildert wird, oder Interpretationen als verallgemeinernde Aussagen. Bei generischen Aussagen ist das Passiv oft eindeutiger als eine Aussage im Aktiv mit man …. Generell kann im Passiv der Urheber der Handlung (Agens) ungenannt bleiben oder mit Präpositionen wie von … eingeführt werden. In generischen Aussagen, in denen als Agens beliebige Personen auftreten würden, unterbleibt jedoch so ein Zusatz.

Pronomina in generischen Aussagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In einer verallgemeinernden Aussage können Pronomen (Fürwörter) beliebige Individuen bezeichnen. Auf diese Bedeutung sind einige Pronomen spezialisiert, aber es gibt auch Fälle, in denen Personalpronomen mit einem verallgemeinernden Bezug verwendet werden, obwohl sie normalerweise spezifische Personen bezeichnen würden. Im Gegensatz zu den Pronomen, die „generisch“ im Sinne von „geschlechtsunspezifisch“ sind und weiter unten besprochen werden, geht es hier in erster Linie um die Bezeichnung einer Gruppe, die lediglich als kontextuell gegeben erscheint und die genauso vage umrissen ist wie die Verallgemeinerung in der Aussage selbst es ist. (In der Linguistik erklärt man diesen Typ als ein Pronomen, das im Skopus eines Generischen Quantors steht).

Generisches „man“

Das Generalpronomen man hat eine generische Bedeutung, wenn Menschen im Allgemeinen oder „alle Menschen“ gemeint sind: Man kennt das („es ist bekannt“). Ein Kennzeichen dieser Verwendung ist, dass sie den Sprecher einschließt; manchmal kann dies sogar hauptsächlich gemeint sein: Man gönnt sich ja selbst nichts („ich gönne mir das“).

Das Pronomen wird im Gegensatz dazu aber auch für spezifische, unbekannte Leute gebraucht, also im Sinne von „irgendjemand, irgendwelche Leute“: Man hat letzte Woche bei uns eingebrochen.[6] Hier ist dementsprechend auch nur von einer einzelnen Situation die Rede, nicht von einer Verallgemeinerung.

Zweite Person Singular

Häufig wird das Wort du verallgemeinernd verwendet, also ohne konkrete Anredefunktion, besonders dann, wenn es sich um übergreifende Lebensregeln oder um alltägliche Wissensbestände handelt, die zu keinem spezifischen Wissensbereich gehören: im Urlaub lernst du Leute kennen.[7] Nach Harald Weinrich hat das generische du die Wirkung, den Gesprächspartner mehr in die Situation einzubeziehen als beim Gebrauch von man.[8]

„Generisch“ als unspezifisches Genus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Diskussion der Bezeichnung von Personen wird zwischen geschlechtsspezifischem und generischem Gebrauch unterschieden, je nachdem, ob von Personen nur eines natürlichen Geschlechts die Rede ist oder keine Aussage über die Geschlechtszugehörigkeit gemacht wird. Diese beiden Bedeutungen von „generisch“ können beim selben Ausdruck auseinandergehen, wenn auf beliebige Personen nur eines Geschlechts oder auf bestimmte Personen ungenannten Geschlechts Bezug genommen wird.

Generisches Maskulinum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unter der Bezeichnung „generisches Maskulinum“ werden eine Vielzahl von Sprachgebräuchen zusammengefasst, deren Gemeinsamkeit darin besteht, dass eine grammatisch männliche Wortform (Maskulinum) verwendet wird, um Referenten zu bezeichnen, die eventuell mit einem anderen grammatischen Geschlecht (Genus) oder einem anderen biologische Geschlecht (Sexus) verbunden sind. Im Deutschen umfasst dies einige Fürwörter, viele Personenbezeichnungen sowie biosystematische Klassennamen (Lebewesenarten). Ein bekanntes Beispiel für Personenbezeichnungen:

  • Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker – hier sollen die grammatisch männlichen Wortformen verallgemeinernd alle Ärzte und Ärztinnen und entsprechende Personen dritten Geschlechts meinen, ebenso im Apothekenbereich.

Im Unterschied zur generischen Verwendung maskuliner Wortformen gibt es einige Personenbezeichnungen, die zwar grammatisch männlich sind, aber inhaltlich alle Personen unabhängig von ihrem Geschlecht meinen:

  • Jeder Gast, der kommt, soll sich wohlfühlen“ – hier geschlechtsindifferent verwendet, weil die weibliche Wortform „Gästin“ heute unüblich ist (aber bereits ab 1854 erwähnt in Deutsches Wörterbuch);[9][10] geschlechtlich muss unterschieden werden in männlicher, weiblicher oder diversgeschlechtlicher Gast.
  • Wer das machen kann, der soll es tun“ – referenziert alle Personen, unabhängig von ihrem Geschlecht.
  • Jemand, der es kann, soll es tun“ – auch dieses Indefinitpronomen abstrahiert von Geschlechtlichkeit.

Generisches Femininum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Generisches Femininum“ bezeichnet den speziellen Sprachgebrauch einer grammatisch femininen Personenbezeichnung in einem geschlechterübergreifenden Sinne, obwohl es für Männer eine entsprechende maskuline Bezeichnungsform gibt. Die generische Verwendung einer Femininform lässt die männliche Bezeichnung unberücksichtigt und referiert auf Personen aller biologischen oder sozialen Geschlechter (Gender). Beispielsweise würde alle Lehrerinnen sämtliche Lehrkräfte meinen, also auch Lehrer. Hierbei würde die feminine Wortform neben ihrer inhaltlichen Bedeutung als Bezeichnung für Frauen mit einer zweiten Bedeutungsebene versehen, die geschlechtsabstrahierend gemeint wäre. In diesem Sinne würde das grammatische Geschlecht (Genus) der Bezeichnung vom „natürlichen“ Geschlecht (Sexus) der gemeinten Personen losgelöst (spiegelverkehrt zum generischen Maskulinum). Mit generischer Bedeutung können nur jene femininen Substantive aufgeladen werden, die eine eigene Wortform für Männer haben (paarige Personenbezeichnungen: Lehrerin/Lehrer, Kollegin/Kollege, Ärztin/Arzt, Kauffrau/Kaufmann). Auch Pronomen werden entsprechend gewählt: Jede ist ihres Glückes Schmiedin.

Bei den folgenden fiktiven Beispielen sollen weibliche Wortformen in verallgemeinernder Art geschlechterübergreifend gemeint sein:

  • Jeder Mann, jede Frau und jedes Kind ist eingeladen; jede, die möchte, kann ihre Freundinnen mitbringen.
  • Fragen Sie Ihre Ärztin oder Apothekerin.
  • Ist eine Ärztin an Bord?

Einen solchen Gebrauch gibt es aber im Allgemeinen in der deutschen Sprache nicht. Die feministische Sprachwissenschaftlerin Luise F. Pusch – Pionierin der geschlechtergerechten Sprache – spricht sich seit 1984 für die alleinige Verwendung des generischen Femininums bei Personenbezeichnungen aus. Ab 1994 wurden verschiedentlich Schreibweisen mit generischen Femininformen ausprobiert, bekannt wurden die Universitäten Leipzig und Potsdam 2013 (siehe Verbreitung des generischen Femininums). Daneben gibt es einige grammatisch feminine Tierbezeichnungen, die generisch für beide Geschlechter verwendet werden: eine Maus kann ein weibliches Individuum meinen (Maus) oder ein männliches (Mäuserich).

Generische Femina unterscheiden sich von geschlechtsneutralen Bezeichnungen, die „inhärent generisch“ sind, wie die Person, die Lehrkraft, die Geisel, die Wache, die Waise. Sie beziehen sich inhaltlich (semantisch) gar nicht auf geschlechtliche Aspekte und haben eine Sexus-indifferente Bedeutung.

Kritik am generischen Femininum

Die Verwendung von generischen Femininformen zur Bezeichnung von Personen beliebigen oder unbekannten Geschlechts wurde vielfach kritisiert. Zusammenfassend bekundete die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) im August 2020 in ihren Leitlinien zu den Möglichkeiten des Genderings ihre Ablehnung des generischen Femininums: „Diese Lösung ist nicht geschlechtergerecht, denn hier wird das andere Geschlecht nicht explizit angesprochen, sondern ist nur ‚mitgemeint‘. Die Kritik, die am generischen Maskulinum geübt wird, trifft hier ebenfalls zu. Eine Gleichbehandlung, um die es bei geschlechtergerechter Sprache geht, ist beim generischen Femininum so wenig gewährleistet wie beim generischen Maskulinum.“[11]

Generisches Neutrum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Generische Neutra sind Wörter, die grammatisch sächlich sind (neutral), aber Referenten bezeichnen, die auch mit einem anderen Genus oder anderem natürlichen Geschlecht (sprachlich: Sexus) verbunden sein können. Im Deutschen gibt es nur wenige sächliche Personenbezeichnungen, die unabhängig vom Geschlecht der Person(en) verwendet werden können.

Pronomen

Nach den beiden Indefinitpronomen jemand und niemand kann ein Adjektiv im generischen Neutrum folgen (regional unterschiedlich häufig):[12]

  • Jemand Neues ist gekommen.
  • Niemand anders ist gekommen.

Beide können aber auch mit dem generischen Maskulinum verwendet beziehungsweise fortgesetzt werden:

  • Jemand Neuer ist gekommen.
  • Niemand anders ist gekommen, der helfen könnte.

In Bezug auf weibliche Personen kann grammatisch feminin angeschlossen werden:[13]

  • Sie ist jemand, die helfen kann.
  • Sie ist niemand, die ablehnen würde. Das kann niemand besser als sie.

Inhärente Generizität

Im Unterschied zu den genannten Pronomen können übergeordnete neutrale Bezeichnungen für Menschen wie das Mitglied, das Kind, das Genie, das Individuum nicht generisch verallgemeinert werden, weil sie sich inhaltlich (semantisch) nicht auf geschlechtliche Aspekte beziehen (Sexus-indifferente Bedeutung);[9] solche Oberbegriffe sind inhärent generisch.[14] So kann ein Mitglied grundsätzlich beliebigen Geschlechts sein, unterschieden in männliches, weibliches oder diversgeschlechtliches Mitglied. Die Bezeichnung ein Kind hat keinen Bezug zum Geschlecht des Kindes, es muss zusätzlich angegeben werden, etwa weibliches Kind (oder kürzer: Mädchen). Von solchen übergeordneten Personenbezeichnungen können keine movierte Ableitungen mit der femininen Endung -in gebildet werden (vergleiche Wortbildung „Mitgliederin“ ab 2011).[15]

Verkleinerungen

Ebenfalls nicht generisch verwendet werden können Verkleinerungsformen von Personenbezeichnungen (Diminutive mit -chen oder -lein), weil sie inhaltlich immer mit dem konkreten Geschlecht der referierten Personen zusammenhängen:

  • das Männlein, das Bübchen, das Hänschen – passt nur für männliche Personen
  • das Weiblein, das Mädchen, das Gretchen – passt nur für weibliche Personen (oder im übertragenen Sinne abwertend für männliche: Du Mädchen!)
  • das Mädchen hatte gewonnen, worüber sie sich freute – in neuerer Zeit wird sinnentsprechender Bezug genommen auf die weibliche Bedeutung;[16][17] ähnlich formulierte schon Theodor Fontane in Bezug auf das Fräulein: „Bitte, grüßen Sie das gnädige Fräulein, die so gut ist […]“ (Vor dem Sturm 1813)[18]
  • das Weib(sbild), das Mannsbild – hat einen eindeutigen Bezug zum biologischen Geschlecht oder zum Gender der referierten Person
  • das Männchen, das Weibchen – bezieht sich im biologischen Sinne auf männliche oder weibliche Individuen zweigeschlechtlicher Lebewesen
  • das Herrchen, das Frauchen – vertrauliche Bezeichnung von Hundehalter oder Hundehalterin (Tierhalter/-in)

Singulares „they“ im Englischen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der englischen Sprache haben Substantive in der Regel kein grammatisches Geschlecht (Genus): the engineer steht für „Ingenieur/Ingenieurin“. Allerdings haben Personalpronomen (persönliche Fürwörter) ein solches und unterscheiden männlich, weiblich und sächlich (he, she, it); entsprechend müssen sie grammatisch übereinstimmen mit dem Vorhergehenden, auf das sie sich beziehen (etwa einem Nomen): his, hers, its („seines, ihres, seines“), im Plural: we…our, you…your, they…their („wir…unser, ihr…euer, sie…ihrer“).

Etwa ein Jahrhundert nach dem Aufkommen der Plural-Fürwörter findet sich ab dem 14. Jahrhundert auch die gelegentliche Verwendung des pluralen Fürworts they in der singularen Bedeutung für eine einzelne Person, als neutrale Alternative zu den geschlechtsbezogenen Fürwörtern he und she.[19] Ursprünglich eine Mehrzahlform war auch das Wort you („du“): you are: („ihr seid“, aber auch: „du bist“).[20]

Im Normalfall und soweit das Geschlecht einer Person unbezeichnet bleiben soll, kann für das Fürwort das generische Maskulinum verwendet werden:

  • every engineer knows his formulas (jeder Ingenieur/jede Ingenieurin kennt seine/ihre Formeln)

Weil solche Formulierungen häufig der Absicht des Sprechers, das biologische Geschlecht unbestimmt zu lassen, entgegenwirken, hat sich in neuerer Zeit die Verwendung des generischen they durchgesetzt:[21]

  • every engineer knows their formulas

Die männliche oder weibliche Form wird in diesen Fällen fast nur noch verwendet, wenn spezifisch männliche oder weibliche Personen gemeint sind.[20]

Auch zur (Selbst-)Beschreibung von Personen, die sich bezüglich ihrer Geschlechtsidentität weder als eindeutig und immer „männlich“ noch „weiblich“ definieren und geschlechtsneutral angesprochen werden wollen, hat sich ab Mitte der 2010er-Jahre die singulare Verwendung von they verbreitet (siehe Singulares „they“ für nichtbinäre Personen). Der einflussreiche US-Styleguide Chicago Manual of Style erlaubt das singulare they in seiner 17. Auflage 2018 im mündlichen sowie im informellen schriftlichen Sprachgebrauch; für den förmlichen schriftlichen Gebrauch wird es nur in Bezug auf individuelle Personen erlaubt, die sich mit den geschlechtlichen Fürwörtern he („er“) oder she („sie“) nicht identifizieren.[22] Das US-Wörterbuch Merriam-Webster’s Dictionary nimmt die nichtbinäre Bedeutung von they 2019 auf,[23] auch das Oxford English Dictionary führt sie.[19]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hardarik Blühdorn: Deixis und Deiktika in der deutschen Gegenwartssprache. In: Deutsche Sprache. Jahrgang 21, Nr. 1, 1993, S. 44–62, hier S. 49 (PDF 514 kB, 19 Seiten auf bsz-bw.de).
  2. Gabriele Diewald, Maria Thurmair, Mechthild Habermann: Duden: Grundwissen Grammatik – Fit für den Bachelor. Dudenverlag, Berlin 2015, ISBN 978-3-411-91107-3, S. 189.
  3. Ludwig M. Eichinger: O tempora, (o modi)! Synthetische und analytische Tempusformen in der deutschen Gegenwartssprache. In: Eugène Faucher, René Métrich, Marcel Vuillaume (Hrsg.): Signans und Signatum: Auf dem Weg zu einer semantischen Grammatik. Festschrift für Paul Valentin zum 60. Geburtstag. Narr, Tübingen 1995, S. 105–119, hier S. 110 (PDF: 405 kB, 16 Seiten auf bsz-bw.de).
  4. Wladimir D. Klimonow: Das System der aspektuell-temporalen Formen des modernen Russischen aus der Sicht der Markiertheitstheorie. In: Zentrum für Allgemeine Sprachwissenschaft, Sprachtypologie und Universalienforschung (Hrsg.): Papers on language change and language acquisition (= ZAS papers in linguistics. Band 15). Berlin 2000, S. 96–122, hier S. 116 (Downloadseite).
  5. Gerda Haßler: Temporalität, Aspektualität und Modalität in romanischen Sprachen. De Gruyter, Berlin/Boston 2016, ISBN 978-3-11-031029-0, S. 92 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  6. Gisela Zifonun: „Man lebt nur einmal.“ Morphosyntax und Semantik des Pronomens „man“. In: Deutsche Sprache. Jahrgang 28, Heft 3, 2000, S. 232–253 (PDF: 22,6 MB, 22 Seiten auf bsz-bw.de).
  7. Christian Braun: Fachsprachen im Wandel der Zeit. Ausgewählte Überlegungen. In: Luise Czajkowski, Sabrina Ulbrich-Bösch, Christina Waldvogel (Hrsg.): Sprachwandel im Deutschen. de Gruyter, Berlin, Boston 2018, ISBN 978-3-11-052518-2, S. 281–292, hier S. 290 (Seitenvorschau in der Google-Buchsuche).
  8. Harald Weinrich: Textgrammatik der deutschen Sprache. 2., revidierte Auflage. Olms, Hildesheim u. a. 2003, ISBN 978-3-487-11741-6, S. 98.
  9. a b Video von Anatol Stefanowitsch: Das generische Maskulinum: eine kurze Einführung (ab 0:08:48) auf YouTube, 22. November 2012, abgerufen am 4. April 2020 (22:36 Minuten; Beitrag zur „Woche des generischen Femininums“ im November 2012).
  10. Duden-Newsletter: Die Gästin und der Rotzlöffel: wie Luther und die Brüder Grimm unsere Sprache prägten. In: Duden.de. 1. März 2017 (archivierte Version).
  11. Gesellschaft für deutsche Sprache: Generisches Femininum (Leipziger Lösung). In: GfdS.de. August 2020, abgerufen am 1. Oktober 2020.
  12. Deutschplus-Eintrag: Die Indefinitpronomen jemand / niemand. In: Deutschplus.net. 2012, abgerufen am 12. Juli 2020.
  13. Worteintrag: jemand, niemand. In: Duden online. Abgerufen am 12. Juli 2020.
  14. Gesellschaft für deutsche Sprache: Generische Substantive ohne Movierung. In: GfdS.de. August 2020, abgerufen am 1. Oktober 2020.
  15. Gabriele Diewald, Anja Steinhauer: Duden Handbuch geschlechtergerechte Sprache: Wie Sie angemessen und verständlich gendern. Herausgegeben von der Duden-Redaktion. Dudenverlag, Berlin April 2020, ISBN 978-3-411-74517-3, S. 132: Geschlechtsneutrale Personenbezeichnungen: „Mensch, Person, Mitglied“.
  16. Mädchen, das. In: Duden.de. Abgerufen am 12. Juli 2020.
    Ebenda: Der Star und ihre Begleitung – Pronomen und grammatisches Geschlecht.
  17. Mareike Knoke: Linguistik: Wie »gender« darf die Sprache werden? In: Spektrum.de. 22. September 2017, abgerufen am 22. Juli 2020 (Wissenschaftsjournalistin).
  18. Hermann Unterstöger: Sprachlabor: Das Mädchen, sie. In: Süddeutsche Zeitung. 13. April 2018, abgerufen am 17. Juli 2020.
  19. a b Lexikoneintrag: they, pron., adj., adv., and n. In: Oxford English Dictionary. Abgerufen am 12. Mai 2020 (englisch).
  20. a b Merriam-Webster’s-Redaktion: Words We’re Watching: Singular “They”. In: Merriam-Webster.com. September 2019, abgerufen am 12. Mai 2020 (englisch)
  21. Matthias Heine: Kultur – Mr, Mrs oder Mx: Auch Englisch hat jetzt ein drittes Geschlecht. In: Die Welt. 6. Mai 2015, abgerufen am 12. Mai 2020.
  22. Tracy Frey: Singular They. In: AMAstyleInsider.com. 27. September 2017, abgerufen am 12. Mai 2020 (englisch).
    Chicago Manual of Style: Offizielle Website (englisch).
  23. Wörterbucheintrag: they (pronoun) 4). In: Merriam-Webster’s Dictionary. 2019, abgerufen am 12. Mai 2020 (englisch).
    Die Bedeutung Nr. 4 wurde im September 2019 zugefügt, dazu der Redaktionskommentar: Usage Notes – A Note on the Nonbinary “They”: It’s now in the dictionary. In: Merriam-Webster.com. 19. September 2019, abgerufen am 12. Mai 2020 (englisch).