Genkel

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Genkel
Daten
Gewässerkennzahl DE: 272814
Lage Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Flusssystem Rhein
Abfluss über Agger → Sieg
Quelle Westlich von Meinerzhagen-Güntenbecke
51° 5′ 53″ N, 7° 36′ 59″ O
Quellhöhe 448 m ü. NN[1]
Mündung In die AggertalsperreKoordinaten: 51° 3′ 18″ N, 7° 37′ 47″ O
51° 3′ 18″ N, 7° 37′ 47″ O
Mündungshöhe 284 m ü. NN[1]
Höhenunterschied 164 m
Sohlgefälle 23 ‰
Länge 7,1 km[1]
Einzugsgebiet 12,466 km²[1]
Durchflossene Stauseen Genkeltalsperre
Mittelstädte Meinerzhagen

Die Genkel ist ein 7,1 km langer, orografisch rechter Nebenfluss der Agger in Nordrhein-Westfalen, Deutschland. Sie durchfließt den Märkischen Kreis und den Oberbergischen Kreis.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Genkel entspringt in Meinerzhagen, etwas 500 m westlich des Ortsteils nahe dem Ortsteil Güntenbecke auf einer Höhe von 448 m ü. NN. Von hier aus fließt sie zunächst nach Südwesten um nach etwa einem Kilometer ihren Lauf in einem weiten Bogen nach Südosten zu wenden. Dabei durchfließt sie den gleichnamigen Ortsteil von Meinerzhagen und erreicht nach 2,7 km das Vorbecken der Genkeltalsperre.

Nur 500 m nach dem Austritt aus der Genkeltalsperre erreicht die Genkel die Aggertalsperre. Nach dem Passieren eines Vorbeckens bildet sie den westlichen von drei Armen der Aggertalsperre, den Genkelarm. Bis zur Mündung in die Aggertalsperre hat sie 7,1 km zurückgelegt und dabei einen Höhenunterschied von 164 m überwunden, was einem Sohlgefälle von 23,1 ‰ entspricht.

Vor der Errichtung der Aggertalsperre mündete die Genkel nach einem Lauf von ca. 8,5 km zwischen den Höhenzügen Lümer und Die Burg auf 277 m ü. NN in die Agger.

Nebenflüsse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Folgenden werden die Nebenflüsse der Genkel genannt. Angegeben wird die orografische Lage, der Ort der Mündung und die Mündungshöhe.

  • Güntenbecke (links) vor der Genkeltalsperre auf 332 m
  • Grotmicke (links) in die Genkeltalsperre auf 332 m

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d Topographisches Informationsmanagement, Bezirksregierung Köln, Abteilung GEObasis NRW