Gensungen

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Gensungen
Stadt Felsberg
Koordinaten: 51° 7′ 48″ N, 9° 26′ 28″ O
Höhe: 177 m
Fläche: 9,98 km²
Einwohner: 2955 (16. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 296 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1974
Postleitzahl: 34587
Vorwahl: 05662

Gensungen ist der mit knapp 3000 Einwohnern größte Stadtteil von Felsberg im nordhessischen Schwalm-Eder-Kreis. Der Ort liegt südöstlich der Kernstadt Felsberg am gegenüberliegenden rechten Ufer der Eder. Die Gemarkung von Gensungen umfasst eine Fläche von 9,98 Quadratkilometern.[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gensungen mit der Ederbrücke (ganz rechts), Felsberg (Mitte), Heiligenberg (rechts), Kartause Eppenberg (rechts hinten) – Auszug aus der Topographia Hassiae von Matthäus Merian dem Jüngeren 1655

Eine der ersten schriftlichen Erwähnungen, in einer Urkunde des Klosters Breitenau, findet sich als Geinsingen im Jahre 1253.[2]

Während der Zeit des napoleonischen Königreichs Westphalen (1807–1813) war Gensungen Verwaltungssitz des Kantons Gensungen.

Bis zur Gebietsreform in Hessen war Gensungen eine selbstständige Gemeinde. Sie schloss sich zum 1. Februar 1971 mit den Gemeinden Hesserode und Heßlar zur neuen Gemeinde Gensungen zusammen, zu der am 31. Dezember 1971 auch noch Beuern und am 1. April 1972 Melgershausen kamen.[3] Am 1. Januar 1974 wurde die Gemeinde Gensungen in die Stadt Felsberg eingegliedert.[2]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach Kabinettsbeschluss vom 1. Oktober 1947 wurde der Gemeinde vom Hessischen Staatsministerium das Recht zur Führung eines Wappens verliehen.[4]

Flagge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Flagge der inzwischen aufgelösten Gemeinde Gensungen wurde am 3. April 1969 durch das Hessische Innenministerium genehmigt:

„Die von schmalen goldenen Seitenstreifen eingefasste breite rote Mittelbahn der Flagge zeigt im oberen Drittel das Wappen der Gemeinde Gensungen.“[5]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Haltepunkt Felsberg-Gensungen liegt an der Bahnstrecke Kassel–Frankfurt.

Söhne des Ortes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Daten und Fakten auf der Internetseite der Stadt Felsberg, abgerufen im August 2015
  2. a b LAGIS (Hrsg.): Gensungen. (HTML. Historisches Ortslexikon für Hessen. In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS). [abgerufen am 28. April 2010]).
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 405.
  4. Der Minister des Innern: Verleihung der Rechte zur Führung eines Wappens an die Gemeinde Gensungen, Kreis Melsungen. In: Staats-Anzeiger für das Land Hessen. 1947, Amtsblatt Nr. 45, Seite 474.
  5. Staatsanzeiger für das Land Hessen 1969 Amtsblatt Nr. 16 Seite 644 (Memento des Originals vom 1. November 2013 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/starweb.hessen.de