GQ – Gentlemen’s Quarterly

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Gentlemen’s Quarterly)
Wechseln zu: Navigation, Suche
GQ – Gentlemen’s Quarterly
GQ Logo.svg
Beschreibung Männer- und Lifestyle-Magazin
Sprache deutsch
Verlag Condé-Nast-Verlag (Deutschland)
Erstausgabe Oktober 1997
Erscheinungsweise monatlich
Verkaufte Auflage
(IVW 3/2017)
86.288 Exemplare
Verbreitete Auflage (IVW 3/2017) 88.236 Exemplare
Reichweite (AWA 2012) 0,43 Mio. Leser
Chefredakteur Tom Junkersdorf
Herausgeber Moritz von Laffert
Weblink gq-magazin.de
ISSN 1434-5560
ZDB 1403566-2

GQ – Gentlemen’s Quarterly ist ein im Condé Nast Verlag erscheinendes Lifestyle-Magazin für Männer.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Magazin existiert in den USA seit 1957. Im Oktober 1997 erschien die erste deutsche Ausgabe, die aus der erstmals 1984 veröffentlichten Männer Vogue hervorging. 2002 wurde die Markenfamilie des Magazins um das Mode-Sonderheft GQ Style erweitert, das zweimal im Jahr erscheint. Mit GQ Cars erschien im April 2004 zudem ein zweiter Ableger, der inzwischen kein eigenständiges Magazin mehr ist, sondern eine Beilage der regulären GQ. Einmal jährlich erscheint weiterhin das Feuilleton GQ Uhren. Für GQ gibt es eine eigenständige Internetpräsenz, die teilweise auch die Inhalte des Heftes übernimmt.

Tom Junkersdorf ersetzte im November José Redondo-Vega als Chefredakteur der deutschen Ausgabe. Herausgeber des Magazins ist Moritz von Laffert. Geschäftsführer und Herausgeber des deutschen Condé-Nast-Verlages ist Moritz von Laffert.

Ausgaben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die GQ erscheint monatlich neben Deutschland bisher in folgenden 18 Ländern: Australien (über Lizenznehmer), Brasilien, China (über Lizenznehmer), Frankreich, Großbritannien, Indien, Italien, Japan, Mexiko, Portugal (über Lizenznehmer), Rumänien, Russland, Spanien, Südafrika (über Lizenznehmer), Südkorea (über Lizenznehmer), Taiwan, der Türkei und den USA.

Aus der GQ-Kolumne Kurt versucht’s wieder von Kurt Molzer entstand 2006 das Buch Kurts Geschichten: Aus dem Leben eines grandiosen Frauenhelden.[1] Kurt Molzer war bis Mitte 2009 Chefredakteur des Magazins Penthouse.

Die größte Konkurrenz der GQ stellt international das Magazin Esquire dar.

Männer des Jahres[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die GQ kürt jährlich im Rahmen einer Abendgala die GQ Männer des Jahres.[2] Nominiert werden herausragende Persönlichkeiten aus dem internationalen und deutschen Show- und Musikgeschäft sowie aus Gesellschaft, Sport, Kultur und Mode.

Bei der Verleihung 2009 im Münchner Haus der Kunst wurden 14 Kategorien vergeben, unter anderem an Sir Bob Geldof (Life Time Charity), Tom Ford (Mode), Gerard Butler (Film international), Stefan Aust (Medien) und die Band Mando Diao (Musik Pop).

Weitere Preisträger der Vorjahre (Auswahl): Hans-Dietrich Genscher (Lifetime Achievement/Politik), Nicolas Cage (Film international), Jürgen Vogel (Film national), Armin Mueller-Stahl (Lifetime Achievement), David Garrett (Musik), die deutsche Handballnationalmannschaft (Sport) und David Mayer de Rothschild (Engagement).

Seit 2010 findet die Abendgala in den Räumen der Komischen Oper Berlin statt. In den Vorjahren war traditionell München der Veranstaltungsort. Zu den Geehrten gehörten beispielsweise Matthias Schweighöfer (Film National), Bushido (Musik National), Michael Schumacher (Sport), Mark Ronson (Stil), Nora Tschirner (Frau des Jahres 2010) und Annie Lennox (Engagement für ihren Kampf gegen das HI-Virus).[3]

2013 bekam die Sängerin Anastacia einen Sonderpreis für ihren Einsatz für die Brustkrebsfrüherkennung. Sie hatte selbst gerade eine Mastektomie beider Brüste nach der zweiten Brustkrebsdiagnose hinter sich.

2014 publizierte GQ im Rahmen der teilweise kontrovers, ansonsten offenbar überwiegend positiv aufgenommenen Aktion Mundpropaganda – Gentlemen gegen Homophobie Fotos, die jeweils zwei prominente, sich küssende, heterosexuelle Männer zeigen.[4]

Initiativen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Citroën GQ ist ein Konzeptfahrzeug, das 2010 auf Initiative des Chefredakteurs der GQ entstand.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kurt Molzer: Kurts Geschichten: Aus dem Leben eines grandiosen Frauenhelden. das Beste vom Starkolumnisten der GQ. Ullstein, Berlin 2006, ISBN 978-3-548-36843-6 (249 Seiten).
  2. http://www.gq-magazin.de/articlesbytag/Maenner%2Bdes%2BJahres/0/
  3. gq-magazin.de: GQ Männer des Jahres 2010: alle Gewinner, Bilder und Videos der großen Gala - Komische Oper Berlin - GQ, 30. Oktober 2010, Zugriff am 21. Januar 2011
  4. Bericht über die Resonanz der Aktion auf der Internetseite des GQ-Magazins, abgerufen im Mai 2015