Georg Christoph Bach

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Georg Christoph Bach (* 6. September 1642 in Erfurt; † 27. April 1697 in Schweinfurt) war ein deutscher Komponist aus der Familie Bach. Er war ein Onkel von Johann Sebastian Bach.[1]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bach besuchte das Casimirianum Coburg und später die Universität Leipzig. 1668 wurde er Kantor an der Bartholomäuskirche in Themar und dort dann auch Organist, wohl seit 1679.[2] Ab 1688 wirkte er an der Kirche St. Johannis in Schweinfurt,[3] wo bereits sein Onkel Johann Bach das Organistenamt zeitweilig innehatten.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sein im altbachischen Archiv überliefertes Vokalstück Siehe, wie fein und lieblich ist es wurde vom Komponisten an seinem 47. Geburtstag anlässlich eines Besuchs seiner Brüder Johann Ambrosius Bach und Johann Christoph Bach der Ältere komponiert.[3] Einige wenige weitere Werke sind bekannt, noch weniger überliefert.[4]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Christoph Wolff: Johann Sebastian Bach. 4. Auflage. S. Fischer, Frankfurt am Main 2011, ISBN 978-3-596-16739-5, S. 14.
  2. Bach in Bayern. Beiträge zu einer Geschichte der Rezeption Johann Sebastian Bachs im oberdeutschen Raum. Aus Anlass der 250. Wiederkehr seines Todestages am 28. Juli 1750. Institut für Bayerische Literaturgeschichte, Ludwig-Maximilians-Universität München, 2000, S. 32. ISBN 978-3-980-42138-6.
  3. a b Carus-Verlag: Georg Christoph Bach, abgerufen am 3. April 2017.
  4. Verzeichniß des musikalischen Nachlasses des verstorbenen Capellmeisters Carl Philipp Emanuel Bach. Schniebes, Hamburg 1790, S. 83–85 (Digitalisat), abgerufen am 3. April 2017.