Georg Grozer junior

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Georg Grozer junior
Georg Grozer
2010 bei Resovia Rzeszów
Porträt
Geburtsdatum 27. November 1984
Geburtsort Budapest, Ungarn
Größe 2,00 m
Position Diagonal
Vereine


–2002
2002–2008
2008
2008–2010
2010–2012
2012–2015
2015–2016
2016–2017
seit 2017
Kaposvár
Dunaferr
Vasas Budapest
Moerser SC
Esse-ti Carilo Loreto
VfB Friedrichshafen
Asseco Resovia Rzeszów
Lokomotiv Belgorod
Daejeon Samsung Bluefangs
Fudan University Shanghai
VK Lokomotiv Nowosibirsk
Nationalmannschaft
29 mal für
151 mal für die
Ungarn
A-Nationalmannschaft
Erfolge
2005
2006, 2007
2007
2009
2009
2009
2010
2010
2010
2010–2013
2012
2012
2012
2013
2013
2013
2014
2014
2014
2017
2017
DM-Dritter
Pokalfinalist
EM-Fünfter
deutscher Meister
Sieger Europaliga
EM-Sechster
deutscher Meister
WM-Achter
Volleyballer des Jahres
polnischer Meister
Weltliga-Fünfter
Olympia-Fünfter
russischer Pokalsieger
russischer Meister
EM-Sechster
russischer Pokalsieger
Champions-League-Sieger
Klubweltmeister
WM-Dritter
chinesischer Meister
EM-Zweiter

Stand: 3. September 2017

Georg Grozer junior bzw. ungarisch György Grózer (* 27. November 1984 in Budapest, Ungarn) ist ein ungarischer und deutscher Volleyball-Nationalspieler.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der gebürtige Ungar Grozer begann seine Karriere in Kaposvár. Über Dunaferr kam er zu Vasas Budapest, wo er bis 2002 spielte. Dann wechselt er zum Bundesligisten Moerser SC. Dort wurde 2006 sein Vater Georg Grozer senior Trainer. Im folgenden Jahr gab der inzwischen eingebürgerte Grozer sein Debüt in der deutschen Nationalmannschaft. Mit der DVV-Auswahl belegte er bei der Europameisterschaft 2007 den fünften Platz. Nach dem Ende der Bundesliga-Saison 2007/08 ließ er sich im Mai 2008 vom italienischen Zweitligisten Esse-ti Carilo Loreto ausleihen.[1] Anschließend spielte Grozer beim VfB Friedrichshafen, mit dem er 2009 und 2010 deutscher Meister wurde. 2010 wechselte er nach Polen zu Asseco Resovia Rzeszów und wurde in seiner zweiten Saison 2011/12 polnischer Meister. Bei den Olympischen Spielen in London 2012 erreichte er den fünften Platz. Danach wechselte Grozer zum russischen Verein Lokomotiv Belgorod und gewann 2013 das nationale Double aus Pokal und Meisterschaft. 2014 gewann er erneut den russischen Pokal und wurde erstmals Sieger in der Champions League sowie Klubweltmeister. Mit der deutschen Nationalmannschaft wurde Grozer bei der WM in Polen Dritter. 2015 wechselte er nach Südkorea zu Daejeon Samsung Bluefangs und 2016 nach China zur Fudan University Shanghai, wo er 2017 chinesischer Meister wurde. Ab der Saison 2017/18 spielt er für den VK Lokomotiv Nowosibirsk.

Grozer besitzt die größte Schlaghärte in der deutschen Nationalmannschaft.

Privates[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grozer ist mit der Polin Violetta verheiratet und hat zwei Töchter.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2010–2014: Volleyballer des Jahres in Deutschland

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Georg Grozer gibt Gastspiel in Italien. Der Westen, 22. April 2008, archiviert vom Original am 10. Februar 2013, abgerufen am 22. September 2014.