Georg Schmid (Religionswissenschaftler)

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Georg Schmid (* 21. Juni 1940 in Chur) ist ein Schweizer evangelisch-reformierter Religionswissenschaftler, Theologe und Pfarrer.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Georg Schmid wuchs im Kanton Graubünden auf. Er studierte evangelische Theologie und Religionswissenschaft in Zürich, Bern, Basel, Rom und Alexandria (Virginia). Von 1965 bis 1970 war er in Graubünden als Gemeindepfarrer tätig. Dann arbeitete er als Seminarleiter in Zürich und Chur und von 1986 bis 2003 als Gemeindepfarrer in Greifensee. 1988 wurde er Titularprofessor für Religionswissenschaft an der Universität Zürich. 1993 übernahm er die von Oswald Eggenberger die Leitung der Evangelischen Informationsstelle: Kirchen – Sekten – Religionen, die 1963 gegründet wurde. 2013 gab er die Leitung der kirchlichen Informationsstelle Relinfo an seinen Sohn und Theologen Georg Otto Schmid ab.[1] Schmid ist zudem Autor zahlreicher Sachbücher und Dichter von Kirchenliedern.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sachbücher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als (Mit-)Herausgeber
  • Kirchen, Sekten, Religionen. Religiöse Gemeinschaften, weltanschauliche Gruppierungen und Psycho-Organisationen im deutschen Sprachraum. Ein Handbuch. 7. überarbeitete und ergänzte Auflage, TVZ, Zürich 2003, ISBN 3-290-17215-5.[2]

Gedichtbände[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Evangelisch-reformierten Gesangbuch von 1998 sind fünf Kirchenlieder von Georg Schmid enthalten.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Dorothee Vögeli: Kirchliche Informationsstelle «Relinfo» in Rüti. An vorderster Front gegen Sektenwahn. in der NZZ, Zürich 9. November 2013
  2. Peter Schmid: Sektenexperte Georg Schmid über Hexen und Esoterik. Interview