Zum Inhalt springen

Georg Simon Ohm

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Georg Simon Ohm
Ohm-Gedenktafel in Bamberg
Ohm-Denkmal an der Technischen Universität in München, Theresienstraße; gestaltet von Wilhelm von Rümann (Bildhauer) und Friedrich von Thiersch (Architekt).
Grabstein auf dem Alten Südlichen Friedhof in München

Georg Simon Ohm (* 16. März 1789 in Erlangen; † 6. Juli 1854 in München) war ein deutscher Lehrer und Physiker. Er hatte wichtigen Einfluss auf die Entwicklung der Theorie und Anwendung des elektrischen Stroms.

Ohm wies nach, dass in einem stromdurchflossenen metallischen Leiter die sich einstellende elektrische elektrische Stromstärke dem Quotienten aus angelegter elektrischer Spannung und dem jeweiligen elektrischen Widerstand entspricht. Zu Ehren Ohms wird dieser physikalische Zusammenhang als ohmsches Gesetz bezeichnet. Die SI-Einheit für den elektrischen Widerstand ist nach ihm benannt.

Leben und Wirken

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ohm entstammte einer alten Bürgerfamilie in Erlangen, die seit vielen Generationen das Schlossergewerbe vom Vater auf den Sohn weitergab. Sein Vater Johann Wolfgang kehrte nach zehnjähriger Wanderschaft als Wandergeselle nach Erlangen zurück, erwarb 1785 das Meisterrecht und heiratete Elisabeth Maria Beck. Nebenher widmete er sich dem Studium der Mathematik und der Kantschen Philosophie. Der Vater führte seine beiden Söhne Georg Simon und Martin (1792–1872), die entgegen der Familientradition das Gymnasium besuchen durften, früh an die Mathematik heran und erteilte ihnen selbst Mathematikunterricht. Im Alter von fünfzehn Jahren wurde Ohm einer fünfstündigen Prüfung durch den Professor der Mathematik Karl Christian von Langsdorf unterzogen, der seine außerordentliche Begabung und sein weit überdurchschnittliches Wissen auf dem Gebiet der Mathematik bestätigte. Der Professor war so beeindruckt, dass er im Schlusssatz seines Gutachtens die Hoffnung zum Ausdruck brachte, dass aus der Familie des Schlossermeisters ein neues Bernoulli-Brüderpaar erstehen möge.

1805 begann Ohm als 16-Jähriger ein Studium der Mathematik, Physik und Philosophie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen. Wegen finanzieller Schwierigkeiten musste er das Studium nach einem Jahr abbrechen und ging als Mathematiklehrer an eine Privatschule im ehemaligen Kloster Gottstatt in der Schweiz. Mit 22 Jahren kehrte er nach Erlangen zurück und wurde dort am 25. Oktober 1811 zum Doktor promoviert. Er arbeitete in Erlangen dann drei Semester lang als Privatdozent für Mathematik. 1812 wurde er Lehrer am Alten Gymnasium und der Realschule (heute Clavius-Gymnasium) in Bamberg, 1817 Lehrer der Physik und Mathematik am Marzellengymnasium in Köln und wechselte 1826 an die Kriegsschule in Berlin.

1827 veröffentlichte Ohm sein Werk Die galvanische Kette, mathematisch bearbeitet. 1833 wurde er Professor an der Königlich Polytechnischen Schule in Nürnberg, die er ab 1839 auch als Direktor leitete.

In Über die Definition des Tones, nebst daran geknüpfter Theorie der Sirene und ähnlicher tonbildender Vorrichtungen stellte Ohm 1843 eine Theorie der Obertöne auf, die Hermann von Helmholtz 1863 zur Lehre von den Tonempfindungen als physiologische Grundlage für die Theorie der Musik weiterentwickelte.

1849 holte ihn König Maximilian II. von Bayern an die Universität München, wo er zunächst eine außerordentliche, ab 1852 eine ordentliche Professur für Experimentalphysik innehatte und Leiter des physikalischen Kabinetts der Universität München war. Zugleich wurde Ohm Ministerialreferent für die Telegraphenverwaltung.

Am 6. Juli 1854 starb er in München im Alter von 65 Jahren an einem Schlaganfall.[1] Seine letzte Ruhestätte fand Ohm auf dem Alten Südfriedhof in München (Grabfeld 15-Reihe 1-Grab 41, Standort).

Zeitgenössische Rezeption

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der von Karl Wilhelm Gottlob Kastner herausgegebenen Zeitschrift Proteus. Zeitschrift für Geschichte der gesammten Naturlehre erschien 1828[2], eine Rezension die mutmaßlich von Ohm verfasst wurde. Ebenfalls 1828 erschien in der Allgemeinen Literatur-Zeitung eine wohlwollende Besprechung von Ludwig Friedrich Kämtz.[3]

1828[4] veröffentlichte Georg Friedrich Pohl, der der Naturphilosophie verbunden war, in den Jahrbüchern für wissenschaftliche Kritik eine ablehnende Kritik. Darin schrieb er: „Eine Naturforschung, welche die Natur heilig achtet […] kann eine so durchaus mechanische Composition […] nur als ein für die Wissenschaft zweckloses Spiel mit mathematischen Symbolen und leeren hypothetischen Formen betrachten […].“[5]

Claude Pouillet in Frankreich und Charles Wheatstone in England bestätigten seine Theorie und beriefen sich auf ihn.

Ohms Name ist in die Terminologie der Elektrizitätslehre eingegangen. Als ohmsches Gesetz wird die Proportionalität zwischen Stromstärke und Spannung in einem elektrischen Leiter bezeichnet, die Ohm im Frühjahr 1826 gefunden hatte. Die Proportionalitätskonstante wird als elektrischer Widerstand bezeichnet, dessen SI-Einheit das Ohm (Symbol Ω) ist.

Ohms Nachlass, darunter biografische Unterlagen, Manuskripte, Veröffentlichungen sowie wissenschaftliche und berufliche Korrespondenz, wird im Archiv des Deutschen Museums in München verwahrt.

1832 wurde Ohm korrespondierendes Mitglied, 1845 auswärtiges Mitglied und 1850 ordentliches Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. 1839 wurde er korrespondierendes Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften. 1841 wurde Ohm zum auswärtigen Mitglied der Accademia delle Scienze di Torino gewählt. Am 5. Mai 1842 wurde Ohm als Auslandsmitglied (Foreign Member) in die Royal Society gewählt, die ihm bereits 1841 die Copley-Medaille verliehen hatte.[6]

1850 wurde er Ehrenbürger der Stadt Nürnberg.

1853 erhielt Ohm den Bayerischen Maximiliansorden für Wissenschaft und Kunst[7]

Auf dem 1. Internationalen Elektrizitätskongress von 1881 wurde die Einheit für den elektrischen Widerstand nach ihm benannt.

Der Asteroid (24750) Ohm und der Krater Ohm auf der Mondrückseite wurde ebenso nach Ohm benannt.

Am 15. Juli 1895[8] wurde in München das von Wilhelm von Rümann und Friedrich von Thiersch gestaltete Denkmal vor dem Gebäude der Technischen Universität München in der Theresienstraße enthüllt.[9] Eine Büste von ihm steht in der Ruhmeshalle in München.

Nach ihm benannt ist die Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm, bundesweit eine der größten Hochschulen für angewandte Wissenschaften. Das Ohm-Gymnasium in seiner Geburtsstadt Erlangen und das Georg-Simon-Ohm-Berufskolleg in Köln tragen ebenso seinen Namen.

Schriften (Auswahl)

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bücher

  • Grundlinien zu einer zweckmäßigen Behandlung der Geometrie als höheren Bildungsmittels an vorbereitenden Lehranstalten. J. J. Palm und Ernst Enke, Erlangen 1817 (Digitalisat).
  • Die galvanische Kette, mathematisch bearbeitet. T. H. Riemann, Berlin 1827 (Digitalisat, Digitalisat und Volltext im Deutschen Textarchiv).
  • Elemente der analytischen Geometrie im Raume am schiefwinkligen Coordinatensysteme (= Beiträge zur Molecular-Physik. Band 1). Johann Leonhard Schrag, Nürnberg 1849 (Digitalisat).
  • Grundzüge der Physik als Compendium zu seinen Vorlesungen. 2 Teile, Joh. Leonh. Schrag, Nürnberg 1853–1854:
    • 1. Abteilung. Allgemeine Physik. Joh. Leonh. Schrag, Nürnberg 1853 (Digitalisat).
    • 2. Abteilung. Besondere Physik. Joh. Leonh. Schrag, Nürnberg 1854 (Digitalisat).

Zeitschriftenbeiträge

  • Vorläufige Anzeige des Gesetzes, nach welchem Metalle die Contaktelektricität leiten. In: Journal für Chemie und Physik. Band 44 (= Jahrbuch der Chemie und Physik. Band 14). Halle 1825, S. 110–118 (Digitalisat).
  • Ueber Leitungsfähigkeit der Metalle für Elektricität. In: Journal für Chemie und Physik. Band 44 (= Jahrbuch der Chemie und Physik. Band 14). Halle 1825, S. 245–247 (Digitalisat).
  • Versuch einer Theorie der durch galvanische Kräfte hervorgebrachten elektroskopischen Erscheinungen.
  • Bestimmung des Gesetzes, nach welchem Metalle die Contaktelektricität leiten, nebst einem Entwurfe zu einer Theorie des Voltaischen Apparates und des Schweiggerschen Multiplicators. In: Journal für Chemie und Physik. Band 46 (= Jahrbuch der Chemie und Physik. Band 16). Halle 1826, S. 137–166 (Digitalisat).
  • Einige elektrische Versuche. In: Journal für Chemie und Physik. Band 49 (= Jahrbuch der Chemie und Physik. Band 19). Halle 1827, S. 1–8 (Digitalisat).
  • Nachträge zu Ohm’s mathematischer Bearbeitung der galvanischen Kette. In: Archiv für die gesammte Naturlehre. Band 14, Nürnberg 1828, S. 475–493 (Digitalisat).
  • Theoretische Herleitung der Gesetze, nach welchen sich das Erglühen von Metalldrähten durch die galvanische Kette richtet, und nähere Bestimmung der Modification, die der elektrische Strom durch den Einfluss von Spitzen erleidet. In: Archiv für die gesammte Naturlehre. Band 16, Nürnberg 1829, S. 1–53 (Digitalisat).
  • Nachweisung eines Ueberganges von dem Gesetze der Elektricitätsverbreitung zu dem der Spannung. In: Archiv für die gesammte Naturlehre. Band 17, Nürnberg 1829, S. 1–25, 452–461 (Digitalisat).
  • Experimentale Beiträge zu einer vollständigen Kenntniss des elektromagnetischen Multiplicators. In: Journal für Chemie und Physik. Band 55 (= Jahrbuch der Chemie und Physik. Band 25). Halle 1829, S. 1–74 (Digitalisat).
  • Gehorcht die hydroelektrische Kette den von der Theorie ihr vorgeschriebenen Gesetzen, oder nicht? Frage und Antwort. In: Journal für Chemie und Physik. Band 58 (= Jahrbuch der Chemie und Physik. Band 28). Halle 1830, S. 393–429 (Digitalisat).
  • Allgemeine und vollständige Berechnung aller beim Gleichgewichte mit Rücksicht auf Zapfenreibung vorkommenden Bestimmungsstücke. In: Journal für die reine und angewandte Mathematik. Band 5, Berlin 1830, S. 51–92 (Digitalisat, doi:10.1515/crll.1830.5.51).
  • Versuche zu einer nähern Bestimmung der Natur unipolarer Leiter.
    • In: Journal für Chemie und Physik. Band 59 (= Jahrbuch der Chemie und Physik. Band 30). Halle 1830, S. 385–435 (Digitalisat).
    • In: Journal für Chemie und Physik. Band 60 (= Jahrbuch der Chemie und Physik. Band 30). Halle 1830, S. 32–59 (Digitalisat).
  • Versuche über den elektrischen Zustand der geschlossenen einfachen galvanischen Kette und daran geknüpfte Beleuchtung einiger dunkeler Stellen in der Lehre vom Galvanismus. In: Journal für Chemie und Physik. Band 63 (= Jahrbuch der Chemie und Physik. 3. Folge, Band 3). Halle 1831, S. 1–26, 159–189 (Digitalisat).
  • An Thatsachen fortgeführte Nachweisung des Zusammenhangs, in welchem die mannigfaltigen Eigenthümlichkeiten galvanischer, insbesondere hydroelectrischer Ketten unter einander stehen.
    • In: Journal für Chemie und Physik. Band 63 (= Jahrbuch der Chemie und Physik. 3. Folge, Band 3). Halle 1831, S. 385–436 (Digitalisat).
    • In: Journal für Chemie und Physik. Band 64 (= Jahrbuch der Chemie und Physik. 3. Folge, Band 4). Halle 1832, S. 20–37, 138–158, 257–283 (Digitalisat).
  • Ueber eine verkannte Eigenschaft der gebundenen Elektricität. In: Journal für Chemie und Physik. Band 65 (= Jahrbuch der Chemie und Physik. 3. Folge, Band 5). Halle 1832, S. 129–147 (Digitalisat).
  • Zur Theorie der galvanischen Kette. In: Journal für Chemie und Physik. Band 67 (= Jahrbuch der Chemie und Physik. 3. Folge, Band 7). Halle 1833, S. 341–354 (Digitalisat).
  • Bemerkungen über Combinationstöne und Stösse. In: Annalen der Physik und Chemie. Band 123, Leipzig 1839, S. 463–465 (Digitalisat).
  • Beschreibung einiger einfachen und leicht zu behandelnden Vorrichtungen zur Anstellung der Licht-Interferenz-Versuche. In: Annalen der Physik und Chemie. Band 125, Leipzig 1840, S. 98–108 (Digitalisat).
  • Über die Definition des Tones, nebst daran geknüpfter Theorie der Sirene und ähnlicher tonbildender Vorrichtungen. In: Annalen der Physik und Chemie. Band 135, Leipzig 1843, S. 513–565 (Digitalisat).
  • Noch ein Paar Worte über die Definition des Tons. In: Annalen der Physik und Chemie. Band 138, Nr. 5, Leipzig 1844, S. 1–17 (Digitalisat).
  • Galvanische Einzelheiten. In: Annalen der Physik und Chemie. Band 139, Leipzig 1844, S. 389–405 (Digitalisat).
    • Notices galvaniques. Archives de l’électricité. Band 5, Paris 1845, S. 413–429 (Digitalisat).
  • Ueber eine Interferenz-Erscheinung bei einaxigen Crystallplatten in geradlinig polarisirtem Lichte. In: Annalen der Physik. Band 166, Leipzig 1853, S. 327–332 (Digitalisat).
  • Erklärung aller in einaxigen Krystallplatten zwischen geradlinig polarisirstem Lichte wahrnehmbaren Interferenz-Erscheinungen in mathematischer Form mitgetheilt. 2 Teile, München 1852–1853:
    • Erste Hälfte, worin die in einer einzigen Krystallplatte entstehenden Erscheinungen betrachtet werden. In: Abhandlungen der Mathematisch-Physikalischen Classe der Königlich Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Band 7, 1855, S. 42–149 (Digitalisat, Separatdruck).
    • Zweite Hälfte, worin die in übereinander liegenden Krystallplatten entstehenden Erscheinungen zur Sprache kommen. In: Abhandlungen der Mathematisch-Physikalischen Classe der Königlich Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Band 7, 1855, S. 266–370 (Digitalisat, Separatdruck).

Gesammelte Schriften

Ältere

  • [Georg Simon Ohm.] In: Proceedings of the Royal Society of London. Band 7, London 1856, S. 598–602 (Digitalisat).
  • Carl M. von Bauernfeind: Gedächtnisrede auf Georg Simon Ohm den Physiker gehalten bei der Jahresabschlussfeier der Königlichen Technischen Hochschule zu München am 28. Juli 1882. München 1882 (Digitalisat).
  • Karl Maximilian von Bauernfeind: Georg Simon Ohm. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 24, Duncker & Humblot, Leipzig 1887, S. 187–203.
  • Paul Bermbach: Ohm, der große Physiker. In: Joseph Klinkenberg (Hrsg.): Das Marzellen Gymnasium in Köln 1450–1911. Bilder aus seiner Geschichte. Festschrift dem Gymnasium anlässlich seiner Übersiedelung gewidmet von den ehemaligen Schülern. Kölner Verlags-Anstalt, Köln 1911, S. 165–172 (Digitalisat).
  • Heinrich von Füchtbauer: Georg Simon Ohm. Ein Forscher wächst aus seiner Väter Art. VDI, Berlin 1939.
    • 2. Auflage, Ferd. Dümmler, Bonn 1947.
  • Ludwig Hartmann (Hrsg.): Aus Georg Simon Ohms handschriftlichem Nachlass. Briefe, Urkunden und Dokumente. Bayerland, München 1927.
  • Friedrich Mann: Georg Simon Ohm. Beiträge zum Charakterbild des großen Physikers. Andr. Deichert, Erlangen / Leipzig 1890 (Digitalisat).

Neuere

  • Kenneth L. Caneva: Ohm, Georg Simon. In: Complete Dictionary of Scientific Biography. Band 10, Charles Scribner’s Sons, 2008, S. 186–194.
  • Ernst G. Deuerlein: Georg Simon Ohm 1789–1854. Leben und Wirken des großen Physikers. 2., erweiterte Auflage, Palm & Enke, Erlangen 1954.
  • Michael Droescher: Georg Simon Ohm (1789–1989), Kulturamt, Erlangen 1989.
  • Dietmar Hahlweg, Walter Füchtbauer, Klaus von Klitzing: 200 Jahre Georg Simon Ohm. 1798–1989. Georg-Simon-Ohm-Verein, Erlangen 1989, 30 Seiten.
  • Michael Heidelberger: Der Wandel der Elektrizitätslehre zu Ohms Zeit. Eine methodengeschichtliche Untersuchung und logische Rekonstruktion. München 1979.
  • Bianca A. Hermann: Berühmte Forscher und Gelehrte: Georg Simon Ohm (1789–1854). In: Ulrike Leutheusser, Heinrich Nöth (Hrsg.): München leuchtet für die Wissenschaft. Vortragsreihe Berühmte Forscher und Gelehrte. Allitera Verlag, 2007, ISBN 978-3-86520-257-4 (Zusammenfassung des Vortrags der Autorin (Memento vom 11. Februar 2018 im Internet Archive)).
  • Peter May: Georg Simon Ohm. Leben und Wirkung, Stadtmuseum, Erlangen 1989.
  • Bernd Nürmberger (Hrsg.): Georg Simon Ohm. Nachgelassene Schriften und Dokumente aus seinen Leben. Palm und Enke, Erlangen 2002, ISBN 3789606650.
  • Jürgen Teichmann: Ohm, Georg Simon. In: Neue Deutsche Biographie. (NDB). Band 19. Duncker & Humblot, Berlin 1999, ISBN 3-428-00200-8, S. 489–491 (deutsche-biographie.de).
  • R. Steven Turner: The Ohm-Seebeck dispute, Hermann von Helmholtz, and the origins of physiological acoustics. In: The British Journal for the History of Science. Band 10, Nr. 1, 1977, S. 1–24 (doi:10.1017/S0007087400015089, JSTOR:4025578).
  • Dieter Ullmann: Ohm-Seebeck-Helmholtz und das Klangfarbenproblem. In: NTM Schriftenreihe für Geschichte der Naturwissenschaften, Technik und Medizin. Band 25, Nr. 1, Leipzig 1988, S. 65–68.
Commons: Georg Simon Ohm – Sammlung von Bildern und Videos
Wikisource: Georg Simon Ohm – Quellen und Volltexte

Einzelnachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  1. Georg Simon Ohm Ein Physiker entdeckt den Widerstand. ARD alpha, abgerufen am 8. April 2023.
  2. Die galvanische Kette mathematisch bearbeitet von Dr. G. S. Ohm. Mit einem Figurenblatte. Berlin 1827. IV. u. 245. 8. In: Proteus. Zeitschrift für Geschichte der gesammten Naturlehre. Band 1, Nr. 2, Erlangen 1828, S. 349–377 (online).
  3. L. F. Kämtz: Berlin, b. Riemann: Die galvanische Kette, mathematisch bearbeitet von Dr. G. S: Ohm. 1837. IV u. 245 S. 8. Mit 1 Kpft. (1 Rthlr. 6 gGr.). In: Allgemeine Literatur-Zeitung vom Jahre 1828. Nr. 13/14, Januar 1828, Sp. 97–109 (online).
  4. G. F. Pohl: Die galvanische Kette, mathematisch bearbeitet von Dr. G. S. Ohm. Berlin, bei T. H. Riemann. 1827. – 244 S. 8. In: Jahrbücher für wissenschaftliche Kritik. Band 1, Nr. 11–12 / 13–14, Berlin 1828, Sp. 85–103 (online).
  5. G. F. Pohl: Die galvanische Kette, mathematisch bearbeitet von Dr. G. S. Ohm. Berlin, bei T. H. Riemann. 1827. – 244 S. 8. In: Jahrbücher für wissenschaftliche Kritik. Band 1, Nr. 13–14, Berlin 1828, Sp. 102 (online).
  6. Eintrag zu Ohm; Georg Simon (1789–1854) im Archiv der Royal Society, London
  7. Hans Körner: Der Bayerische Maximilians-Orden für Wissenschaft und Kunst und seine Mitglieder. In: Zeitschrift für Bayerische Landesgeschichte. Band 47, 1984, S. 299–398, S. 394 (Online (Memento vom 2. Januar 2017 im Internet Archive)).
  8. Joseph Weiss: München. Seine geschichtliche, örtliche und monumentale Entwicklung unter den Wittelsbachern nebst einem Führer durch die Stadt. A. Bruckmann, München 1897, S. 118 (online).
  9. Das Ohm-Denkmal. In: Elektrotechnische Zeitschrift. Band 16, Nr. 38, 5. September 1896, S. 571–573 (online).